background preloader

Speicher

Facebook Twitter

Günstige Natur-Batterie: Steinhaufen speichert überschüssigen Windstrom. Wind- und Solarenergie auch dann nutzen, wenn Flaute herrscht und die Nacht hereinbricht, ist das Ziel von Wissenschaftlern und Ingenieuren weltweit.

Günstige Natur-Batterie: Steinhaufen speichert überschüssigen Windstrom

Wie es geht, ist natürlich klar. Man muss den Strom in Zeiten des Überflusses speichern, um ihn bei Energiemangel nutzen zu können. Der Haken ist nur: Die Speicher sind teuer, egal ob Batterien, Wasserstoff oder Flüssigsalztanks. Letztere haben zudem den Nachteil, dass sie unbrauchbar werden, wenn die Temperatur der Salzschmelze so stark absinkt, dass sie erstarrt. Siemens entwickelt derzeit gemeinsam mit Forschern der Technischen Universität Hamburg Harburg (TUHH) und dem städtischen Energieversorger Hamburg Energie einen Speicher, der konkurrenzlos günstig sein soll. Steine werden mittels Windstrom erhitzt. Wie ein Start-up das Energiespeichern revolutionieren will – impulse. Energiespeicher sind ein Schlüsselthema für die Energiewende.

Wie ein Start-up das Energiespeichern revolutionieren will – impulse

Die vorhandenen Technologien sind teils teuer, teils nicht marktreif. Ein norwegisches Start-up kommt jetzt mit einer völlig neuen Idee. Bis zum Jahr 2050, so sieht es die Klimapolitik der Bundesregierung vor, soll die Energie in Deutschland fast vollständig aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne erzeugt werden. Ein Problem dabei: Energie wird auch benötigt, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Tonnenschwere Zugwaggons als Stromspeicher für erneuerbare Energien. Die Suche nach brauchbaren und effizienten Speichermöglichkeiten für erneuerbare Energien geht auf allen Ebenen weiter, jetzt bringt ein kalifornisches Start-up die 90 Jahre alte Technik der Elektro-Eisenbahn ins Spiel.

Tonnenschwere Zugwaggons als Stromspeicher für erneuerbare Energien

Eine weitere Zutat sind tonnenschwere, mit Steinen beladene Waggons: Wir erklären, wie das clevere aber raumgreifende System funktioniert. Energiespeicher auf Schienen / Foto: ARES. Betonkugeln im Bodensee sollen Windstrom speichern. Das Puffersystem, das sich Ingenieure des Essener Baukonzerns Hochtief und des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel ausgedacht haben, besteht aus hohlen Betonkugeln mit einem Durchmesser von 30 Metern.

Betonkugeln im Bodensee sollen Windstrom speichern

Sie haben drei Meter dicke Betonwände und sollen auf dem Meeresgrund gleich neben Offshore-Windparks verankert werden. Jede Kugel wiegt rund 10.000 Tonnen. Besteht an Land Strombedarf, öffnet sich ein Ventil an der Spitze der Kugeln. Meerwasser schießt mit einem enormen Druck in den Hohlraum. Dabei treibt das Wasser einen Turbogenerator an, der Strom erzeugt. Da die Kugeln Teil der Windparks sind, kann die Energie über die Anschlussleitungen zum Festland transportiert werden. 20 Megawattstunden Speicherkapazität pro Kugel. Grafiken - Agentur für Erneuerbare Energien. Nutzungsbedingungen Die Erstellung unserer Filme, Fotos und Grafiken ist mit hohem Aufwand verbunden.

Grafiken - Agentur für Erneuerbare Energien

Daher ist die Nutzung und Verwendung unserer Materialien grundsätzlich kostenpflichtig. Monetäre Unterstützer der AEE und Journalisten, die unsere Materialien zu redaktionellen Zwecken nutzen möchten, sowie Vertreter der Bundes-, Landes- sowie Kommunalpolitik erhalten nach der Registrierung einen kostenfreien Zugang zu den angebotenen Inhalten in hochaufgelöster Form. Unabhängig von Strompreisen: So werden Sie zum Selbstversorger - Umwelt. Die private Energiewende gewinnt an Fahrt: Kellerakkus werden billiger.

Unabhängig von Strompreisen: So werden Sie zum Selbstversorger - Umwelt

Damit wird es endlich wirtschaftlich, selbst produzierten Strom komplett selbst zu verbrauchen. Was die Systeme können und kosten. 382.AEE_Renews_Spezial_75_Strom_speichern_Dez2014_online.pdf. Speicherstudie-2013.pdf. PV-Symp_2013_SMA_Umland_kleiner_Speicher_gro%C3%9Fe_Wirkung.pdf. Sind Speicher wirklich der fehlende Baustein zur Energiewende? Die Integration fluktuierender erneuerbarer Energiequellen in das europäische Stromsystem erhöht den Bedarf an flexiblen Systemkomponenten.

Sind Speicher wirklich der fehlende Baustein zur Energiewende?

Trotz großer öffentlicher Erwartungen verläuft der Speicherausbau eher zögerlich. Frage der Woche: Für wen lohnt sich ein Stromspeicher für den Privatgebrauch? M Diesen Artikel per E-Mail empfehlen.

Frage der Woche: Für wen lohnt sich ein Stromspeicher für den Privatgebrauch?

In unserer Rubrik „Frage der Woche“ gehen wir regelmäßig einer spannenden Frage nach. Heute geht es um die Frage, ob sich Energiespeicher für Photovoltaikanlagen im Privatgebrauch lohnen. Haben Sie auch eine Frage? Dann schreiben Sie uns an die Adresse green@wiwo.de. Das Problem, dass Besitzer von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) zunehmend beschäftigt, dürfte auch Freunden der Elektromobilität bekannt sein. Denn zwei Trends in der Energiebranche deuten darauf hin, dass Stromspeicherung im Privatgebrauch bald sinnvoll sein könnte. Da liegt die Frage nahe: Wieso einspeisen, wenn Eigenverbrauch doch am Ende klüger ist? Doch die Rechnung hat ein entscheidendes Problem: Am meisten Strom produziert die PV-Anlage tagsüber, wenn die Sonne scheint und niemand zuhause ist. Da können Speicherlösungen Abhilfe schaffen: Tagsüber laden sich die Akkus auf, nachts sorgen sie für grüne Energie, so die Idee.

Stromspeicher: Natrium-Batterien bald eine kostengünstige Alternative? Lithium-Ionen-Batterien sind leistungsstark und langlebig, aber für viele Anwendungsbereiche noch zu teuer, um auf breiter Front zur Zwischenspeicherung überschüssiger Solar- und Windenergie eingesetzt zu werden.

Stromspeicher: Natrium-Batterien bald eine kostengünstige Alternative?

Neuartige Natrium-Ionen-Batterien könnten Abhilfe schaffen. Die US-Firma Aquion Energy hat alte Sicherheitsprobleme mit der Technik überwunden und will die Natrium-Akkus nun kostengünstig in Masse herstellen. Zylinder-Batterie: Ist dieser Stromspeicher die Lösung für die Energiewende? M Diesen Artikel per E-Mail empfehlen.

Zylinder-Batterie: Ist dieser Stromspeicher die Lösung für die Energiewende?

In den vergangenen Wochen haben wir bei WiWo Green die unterschiedlichsten Konzepte vorgestellt, wie künftig Strom kostengünstig gespeichert werden könnte: So zum Beispiel die Idee des deutsch-amerikanischen Unternehmens Gravity Power, das riesige Schächte und ausgediente Atomkraftwerke zu Batterien umfunktionieren will. Kürzlich machte auch der Bochumer Ingenieur Gernot Kloss mit seiner Idee Schlagzeilen, riesige Betonwannen als Stromspeicher zu nutzen. Sowohl bei der US-Entwicklung als auch bei der Technik aus Bochum gibt es aber bisher nur Computerzeichnungen. Das ist bei einer Speicheridee aus Österreich anders, die der Innsbrucker Professor Markus Aufleger entwickelt hat. 100 Meter hoher Betonturm als Ökostrom-Speicher.