17. Jahrhundert. Das 17.
Jahrhundert begann am 1. Januar 1601 und endete am 31. Dezember 1700. In Europa wurden ca. 22 Kriege geführt und die religiösen und dynastischen Spannungen erreichten im Dreißigjährigen Krieg ihren Höhepunkt. Diese lang anhaltende Kriegskatastrophe betraf nahezu den gesamten Kontinent, verwüstete und entvölkerte ganze Landstriche. Epochensetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Im deutschen Sprachraum etablierte sich in der Kunst- und Literaturgeschichte im 20.
Statt vom Barock zu sprechen, sprach man von nationalen Geschmäckern. Man strebte Kunstfertigkeit, Eleganz, Neuheit an – das 17. Der Schwarze Tod wütet im Thurgau. Genau 400 Jahre ist es her, da raffte die Pest innerhalb von acht Monaten die Hälfte der Menschen im Thurgau dahin.
Häuser standen leer, Kinder irrten ohne Eltern umher und die Luft schien mit Gift geschwängert. Pest. Bei der P. handelt es sich um eine durch das Bakterium Yersinia pestis verursachte Infektionskrankheit, die ab Mitte des 14.
Jh. bis in die späten 1660er Jahre in periodisch wiederkehrenden Seuchenzügen die Schweiz heimsuchte. Die Infektionsmechanismen wurden indessen erst nach der Entdeckung des Pestbazillus 1894 in Hongkong durch Alexandre Yersin herausgefunden. Schwarzer Tod. Ausbreitung der Pest in Europa zwischen 1347 und 1351 Als Schwarzer Tod wird die große europäische Pandemie zwischen 1346 und 1353 bezeichnet, die geschätzte 25 Millionen Todesopfer – ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung – forderte.
Als Auslöser gilt eine Variante des Pesterregers Yersinia pestis[1][2], was in der Vergangenheit verschiedentlich angezweifelt worden war. Spätestens seit 2011 eine internationale Forschergruppe ihre Ergebnisse über die Entschlüsselung des Erbguts des damaligen Pesterregers publizierte, ist gesichert, dass es sich bei dem damaligen Erreger um Yersinia pestis handelte.[3] Das Wort „Pest“ leitet sich vom lateinischen Wort pestis für Seuche ab und wird daher auch ohne direkten Bezug auf die Krankheit Pest verwendet.
Die Pandemie trat nach heutigem Wissensstand zuerst in Asien auf und gelangte über die Handelsrouten nach Europa. Auslöser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Pest. Vorkommen der Pest in Tieren (1998) Die Pest (lateinisch pestis ‚Seuche‘) ist eine hochgradig ansteckende Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Yersinia pestis ausgelöst wird. Sie ist ursprünglich eine Zoonose von Nagetieren (Murmeltiere, Ratten, Eichhörnchen), bei deren Populationen sie enzootisch sein kann. Daher kommt auch der Begriff „silvatische Pest“ (lat. silva ‚Wald‘) bei sich unmittelbar ansteckenden Menschen.
Seekrieg auf dem Bodensee 1632–1648. Seekrieg auf dem Bodensee bezeichnet die Kampfhandlungen, die ab 1632 im Rahmen des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) auf dem Bodensee stattfanden.
Fast alle das Seeufer in dieser Zeit beherrschenden Mächte – im Norden und Osten das katholische habsburgische Vorderösterreich und im Nordwesten und Westen die bis zum See zusammen mit dem verbündeten Königreich Schweden und dem Königreich Frankreich vorgedrungenen Truppen des protestantischen Herzogtums Württemberg – versuchten aus strategischen Gründen die Hegemonie über den Bodenseeraum zu erlangen. Lediglich die das Südufer beherrschenden, teils katholischen, teils protestantischen Gebiete der Alten Eidgenossenschaft (der heutigen Schweiz) bewahrten eine auf Grund dieser Teilung unsichere Neutralität.[1]
Kleine Eiszeit. Das Gemälde IJsvermaak („Eisvergnügen“) von Hendrick Avercamp zeigt Menschen auf einem zugefrorenen Kanal in den Niederlanden im kalten Winter 1608.
Hunger, Krieg, Fanatismus und Seuchen. Nichts war an der Wende vom 16. ins 17.
Jahrhundert mehr so, wie es sein sollte. Wo einst Eltern oder Großeltern ein meist befriedigendes oder wenigstens ausreichendes Auskommen hatten, war Armut und Elend. Wo Seelenfrieden herrschte, breitete sich unter den etwa 20 Millionen Menschen in Deutschen Reich ein fanatischer Religionskampf aus. Seegfrörnen des Bodensees.
Während der Seegfrörnen des Bodensees ist dieser mit einer Eisschicht bedeckt, die sogar Menschen trägt.
Auch der zuletzt zufrierende Teil, der Obersee, kann dann von dem einen zum gegenüberliegenden Ufer auf dem Eis überquert werden. Für das Entstehen einer Seegfrörne (der bodenseealemannische Ausdruck für das hochalemannische Seegfrörni) des Bodensees sind ein extrem kühler Sommer, lang anhaltende Ostwinde und sehr kaltes Wetter im Herbst und Winter erforderlich. Dann kann der Bodensee im Januar oder Februar vollständig überfrieren. Die belegbaren Seegfrörnen für den besonders voluminösen Bodensee sind ein wichtiges Klimaarchiv für Kälteanomalien in Zentraleuropa, mit dem sich auch Klimamodelle kalibrieren lassen. 18. Jahrhundert. Bernhard Greuter. Bernhard Greuter (* 20.
Februar 1745 in Ulisbach, Wattwil; † 11. September 1822 in Islikon, Gachnang) war ein Schweizer Industrieller, Sozialreformer, Politiker und Musterbauer. Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Unternehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Textilindustrie in der Ostschweiz. Aufstieg und Krise der Textilindustrie. Die Wirtschaftsgeschichte der Ostschweiz ist weitgehend die Geschichte der Textilindustrie.
Jahrhunderte lang wurde in Heimarbeit gesponnen, gewebt und gestickt. Mit der Stickerei-Krise brach ab 1914 alles in sich zusammen. Geblieben ist eine Kleinunternehmer-Mentalität. Ab dem 11. Jahrhundert entwickelte sich im Bodenseeraum der Leinwand-Fernhandel. Liberale städtische Kaufleute. Meine Industriegeschichte. Kesselring, Johann Ulrich. No 3. Helvetische Republik.
Vorlage:Infobox Staat/Wartung/Navigation Die Helvetische Republik (französisch République helvétique, italienisch Repubblica elvetica) war eine durch französischen Revolutionsexport auf dem Boden der Alten Eidgenossenschaft errichtete Tochterrepublik, die am 12. April 1798 ausgerufen und am 10. März 1803 aufgelöst wurde. Dieser Abschnitt der schweizerischen Geschichte wird auch Helvetik genannt. Die Bezeichnung der Schweiz als «Helvetien» orientierte sich dem damaligen Zeitgeist entsprechend am antiken keltischen Volk der Helvetier. Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Situation vor der Revolution[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Schlatt, Schaarenwald. SchaarenInfotafeln.