Urheberrecht (Auswahl)

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Bildrechte. In modernen Rechtssystemen beruhen die Bildrechte auf mehreren rechtlichen Vorstellungen und Normen.

Bildrechte

Der vorliegende Beitrag befasst sich vor allem mit den Urheberrechten des Urhebers beziehungsweise Lichtbildners für seine Fotografien. Hiervon abzugrenzen ist beispielsweise das Recht am eigenen Bild einer abgebildeten Person. Siehe auch: Fotorecht Rechtsnormen[Bearbeiten] Alle Rechte vorbehalten. „Alle Rechte vorbehalten“ (englisch: All rights reserved) ist ein aus dem Urheberrecht (englisch Copyright) stammender Satz, der urheberrechtlich geschützten Werken beigefügt wird.

Alle Rechte vorbehalten

Das heutige Urheberrecht verlangt in den meisten Ländern keine solche Anmerkung mehr, dennoch wird der Satz weiter verwendet. Früher war dieser Satz nötig, um schriftlich festzuhalten, dass sämtliche durch das Urheberrecht gewährten Rechte (z. B. das Recht, ein Werk in einem bestimmten Gebiet zu veröffentlichen) beim Rechteinhaber bleiben, damit rechtliche Schritte gegen eine Urheberrechtsverletzung unternommen werden können. Diese Notwendigkeit ergab sich aus dem Buenos-Aires-Abkommen zwischen mehreren amerikanischen Staaten von 1910, welches festlegte, dass ein schriftlicher Vorbehalt notwendig sei, um in allen Ländern, die dem Abkommen beigetreten sind, den Rechtsschutz sicherzustellen.

Autor. Geschichte[Bearbeiten] Das Verständnis von Autorschaft ist geschichtlichen Veränderungen unterworfen.

Autor

Im Mittelalter verweisen die Begriffe Autor und Autorität mit großer Selbstverständlichkeit aufeinander. Der Rechtssprache entstammend, bezeichnet auctor den Urheber, Verfasser oder Sachwalter eines Werkes. Dabei schließt die Wortbedeutung, anders als in der Neuzeit, grundsätzlich den Aspekt der Autorität (auctoritas) ein: Verfasser sind gemeint, die hohes Ansehen erworben und breite Anerkennung gefunden haben. Freie Inhalte. Creative Commons. Logo der Organisation Creative Commons Beispiel für ein Foto unter der Lizenz CC-BY-SA 2.0 de.

Creative Commons

Bei der Weiternutzung sind anzugeben: der Name des Urhebers und die Lizenz samt einem URI/URL, also „Robin Müller, CC-BY-SA 2.0 de“. Creative Commons (abgekürzt CC; englisch für schöpferisches Gemeingut, Kreativallmende) ist eine gemeinnützige Organisation, die 2001 in den USA gegründet wurde. Sie veröffentlicht verschiedene Standard-Lizenzverträge, mit denen ein Autor der Öffentlichkeit auf einfache Weise Nutzungsrechte an seinen Werken einräumen kann. Creative Commons Deutschland. Creative Commons: Urheberrechte dosiert freigeben, Texte, Bilder und Musik rechtssicher nutzen und teilen - Online lernen bei akademie.de. Sie haben Bilder, Texte oder Musik veröffentlicht, die Sie der Menschheit zwar gerne zur Nutzung überlassen möchten, aber eben nicht willkürlich?

Creative Commons: Urheberrechte dosiert freigeben, Texte, Bilder und Musik rechtssicher nutzen und teilen - Online lernen bei akademie.de

Durch die "Creative Commons"-Lizenzen (CC) können Sie die Urheberrechte abgestuft freigeben. Umgekehrt haben Sie als Nutzer von CC-Material Sicherheit über die erlaubten Nutzungsformen. Sibylle Mühlke stellt das Lizenzmodell vor und verweist auf Möglichkeiten, gezielt nach "Creative Commons"-Werken zu suchen. Urheberrecht als Piratenabwehrkampf Eine zwar nicht falsche, aber etwas zu kurz gegriffene Meinung zum Urheberrecht lautet: Es soll Texte, Bilder, Fotografien, Musik, Software und andere kreative Werke vor unberechtigter Vervielfältigung und Nutzung schützen, um die Existenzgrundlage der Autoren, Künstler, Fotografen, Musiker und Entwickler zu sichern. Creative Commons – a user guide. Freie Lizenz. Eine freie Lizenz ist eine Nutzungslizenz, die die kostenlose Nutzung und Weiterverbreitung urheberrechtlich geschützter Werke erlaubt.

Freie Lizenz

Frei lizenzierte Text-, Bild- oder Tonwerke werden in Unterscheidung zu freier Software als freie Inhalte (Open Content) bezeichnet. Die Idee zu freien Lizenzen entstand in der Freien-Software-Bewegung. Die jeweiligen Lizenztexte regeln im Einzelnen das Recht zur Vervielfältigung und Veröffentlichung sowie das Recht zur Bearbeitung und Veränderung des Werkes. Je nach Lizenz räumt der Urheber oder der Inhaber der vollumfänglichen Nutzungsrechte dem Lizenznehmer diese Rechte kostenlos unter bestimmten Bedingungen ein. Internationales Urheberrecht. Das Internationale Urheberrecht ist ein Teilgebiet des Internationalen Privatrechts, das sich mit dem in Urheberrechtsfragen anwendbaren Recht befasst.

Internationales Urheberrecht

Artikel 27, Paragraph 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte lautet: "Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen. " Rechtslage in einzelnen Ländern[Bearbeiten] Lizenz. Allgemein ist eine Lizenz (v. lat. licet, „es ist erlaubt“; dazu: licentia, „Freiheit“, „Erlaubnis“) eine Erlaubnis, Dinge zu tun, die ohne diese verboten sind.

Lizenz

Gegenstand einer Lizenz können auch staatlich erteilte Sonderrechte sein, zum Beispiel die Spielerlaubnis für Musiker in der DDR, die UMTS-Mobilfunkrechte aber auch Jagdlizenzen (Jagdpatente). Der Begriff findet auch im allgemeinen Sprachgebrauch häufige Verwendung. Lizenzfreiheit (Royalty free) Anbieter auf diese Weise erwerbbarer Medien sind u.A.

Lizenzfreiheit (Royalty free)

Photocase, Fotolia, sxc.hu, Pixelio. Der etwas missverständliche Begriff resultiert aus einer ungenauen Übersetzung des aus dem im angelsächsischen Bereich verwendeten Begriffs 'royalty-free', was mit lizenzgebührenfrei zu übersetzen wäre. Musikzitat. Das Musikzitat ist eine besondere Form des Kleinzitats und bezeichnet die Einbindung einzelner Teile eines Musikstückes in ein neues Werk.

Musikzitat

Nutzung[Bearbeiten] Das Zitat ist in der Musik seit alters her üblich, und wurde bis in die jüngste Neuzeit als Hommage gesehen. Urheberrecht bei öffentlichen Reden. Öffentliche Reden dürfen aufgrund von Schrankenbestimmungen des Urheberrechts unter bestimmten Umständen ohne Zustimmung des Urhebers (Redners) verwertet werden.

Deutsche Rechtslage[Bearbeiten] Im deutschen Recht betrifft § 48 UrhG die Öffentlichen Reden. „(1) Zulässig ist 1. die Vervielfältigung und Verbreitung von Reden über Tagesfragen in Zeitungen, Zeitschriften sowie in anderen Druckschriften oder sonstigen Datenträgern, die im Wesentlichen den Tagesinteressen Rechnung tragen, wenn die Reden bei öffentlichen Versammlungen gehalten oder durch öffentliche Wiedergabe im Sinne von § 19a oder § 20 veröffentlicht worden sind, sowie die öffentliche Wiedergabe solcher Reden, 2. die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe von Reden, die bei öffentlichen Verhandlungen vor staatlichen, kommunalen oder kirchlichen Organen gehalten worden sind.

Open Source. Open Source bzw. quelloffen ist Software, deren Quelltext offenliegt und deren Lizenzierung einige weitere Bedingungen erfüllt. Im engeren Sinne steht sie unter einer Lizenz, die von der Open Source Initiative (OSI) anerkannt wird.[1] Open-Source-Software (OSS) hat Überschneidungen mit Freier Software.[2][3] Beide Konzepte haben gemeinsam, dass der Quellcode von Dritten einsehbar ist. Freie Software bietet darüber hinaus weitere Freiheiten für den Nutzer, welche Open Source-Software auch bieten kann, aber nicht muss. Privatkopie. Mit dem Aufkommen von Aufzeichnungsgeräten wie Tonbandgerät, Video- oder Kassettenrekorder konnten auch Privatpersonen Werke vervielfältigen.

Da eine Kontrolle der Haushalte nicht durchsetzbar war, wurde vom Gesetzgeber die legale Privatkopie eingeräumt. Zum finanziellen Ausgleich für die Urheber und Verwerter wurden Pauschalabgaben eingeführt. Diese Geräte- und Leermedienabgabe beträgt derzeit in Deutschland zum Beispiel rund 14 Cent für einen DVD-R Rohling, 7 Euro für einen externen DVD-Brenner, 15,20 Euro für einen PC, 36 Euro für ein Touchscreen Mobiltelefon mit 8 GB oder mehr Speicherkapazität und 34 bzw. 39 Euro für ein TV-Gerät bzw. DVD-Rekorder mit Festplatte. Quellenangabe. Eine Quellenangabe ist in einer Veröffentlichung der Verweis auf eine Informationsquelle, auf die zurückgegriffen wurde, beispielsweise ein Buch oder Zeitungsartikel.

Allgemeines[Bearbeiten] Die Quellenangabe wird entweder direkt am Objekt (Artikel, Bericht, Foto, Zeichnung, Zitat) gemacht, oder in einem gesonderten „Quellenverzeichnis“ angegeben. In Ton- oder Filmmaterial können die Quellen im Nachspann angesagt oder angezeigt werden. Wenn man die Quellenangabe direkt am Objekt macht, so steht sie meistens in Klammern. Zum Beispiel: Raubkopie. Eine weitere Verwendung des Begriffs ist als Synonym für eine urheberrechtswidrig hergestellte Fotokopie. Der Begriff Raubkopie weist im Wortschatzlexikon der Universität Leipzig eine Häufigkeitsklasse (HK) von 17 auf, während der Begriff Schwarzkopie auf eine HK von 22 kommt und damit etwa 32 mal seltener als Raubkopie verwendet wird. (Stand: 2011) Rechtslage[Bearbeiten] Im deutschen Urheberrechtsgesetz werden die Begriffe „Raubkopie“ und „Schwarzkopie“ nicht verwendet.

Urheber. Urheberrecht. iRights.info. Streit um Leistungsschutzrecht: „Dürfen Profi-Blogger noch zitieren?“ Gemeinfreiheit.

Public Domain

Fremdes Foto auf Facebook-Pinnwand: Vertragsstrafe, Unterlassungserklärung, Schadensersatz - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt. Pinterest, Facebook und Co.: Ein Klick - zack, Hunderte Euro weg - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt. Urheberrechtsverletzung. Zitat.