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Hattie Studie

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BruegelmHattie.pdf. Handout%20Hattie-Studie. Verriss der Hattie-Studie. Vorwurf der 'subjektiven Spekulation' Bildquelle: flickr-User OnTask [CC by-sa] Alle reden über die Mega-Studie von John Hattie, nach der die Lehrer/in allein den Lernerfolg bestimmt - und nicht etwa Bildungssystem, Klassengröße usw. Prof. Lind (Uni Konstanz) demontiert die Studie und wirft John Hattie wissenschaftliche Unredlichkeit vor. Dabei haben beide irgendwie Recht.

Die Hattie-Studie (John Hattie (2009): Visible Learning) ist aktuell in aller Munde. Stark verkürzt lässt sich die revolutionäre Erkenntnis so umschreiben: Das Einzige, was den Lernerfolg bedingt, ist die Lehrer/in, wenn sie alles richtig macht. Die Hattie-Studie ist ein Mega-Werk, die Berichterstattung in den Medien beschränkt sich fast durchgängig auf die Wiedergabe und Kommentierung der Ergebnisse. GBW 04.02.2013: Meta-Analysen als Wegweiser? Die Antwort auf diese Fragen findet sich im 4-seitigen Aufsatz selbst (PDF-Link). Georg Lind: Meta-Analysen als Wegweiser? Weiterhin bezweifelt Prof. Helmke-Interview-Vorabdruck. HertzschH(Infobrief%20SchulPsyBW13-3)FragenDenkanst%C3%B6%C3%9FeHattie. Hattie | Ganzheitlicher Unterricht - Eine Vision? John Hattie stellt in seinem Buch “Visible Learning” (deutsche Ausgabe: Lernen sichtbar machen) auf den ersten Blick nur wenig neue Erkenntnisse vor. Sein Gewinn liegt schwerpunktmäßig darin, dass er unzählige Studien zusammenfasst und darüber hinaus eine Größe (Effektstärke d) definiert wird, die die Auswirkung eines Faktors (z.B.

Feedback, Hausaufgaben, Offener Unterricht) auf die Lernleistung eines Lernenden beschreibt. Das methodische Vorgehen innerhalb der Studie soll hier nicht thematisiert werden, lediglich die relevanten Aspekte und Folgerungen für den Unterricht heraus gegriffen werden (Die Ausprägungen der Effektstärke d befinden sich am Ende des Artikels). Hattie fasst die 138 unterschiedlichen Faktoren in sechs Domänen zusammen: Lehrperson (Durchschnittlicher Effekt aller Faktoren d = 0.49)Curricula (d = 0.45)Unterricht (d = 0.42)Lernende (d = 0.40)Elternhaus (d = 0.31)Schule (d = 0.23) Selbsteinschätzung des eigenen Leistungsniveaus (Domäne Lernende, Platz 1, d = 1.44, S.52) Hattie-Studie: Visible Learning | Lernprozesse sichtbar machen (John Hattie) Übersicht zur Kritik an der Hattie-Studie "Visible Learning".

Der Stein des Anstoßes: Die Hattie-Studie “Visible Learning” Bereits kurz nach der Veröffentlichung von John Hatties “Visible Learning” äußerten sich einige Autoren kritisch. Die Kritik zielte insbesondere auf eine genaue Lesart des Textes ab, da der mediale Hype um John Hattie’s Forschungsergebnisse (vgl. Zitat: “Heiliger Gral“) und die politische Dimension der Debatte oft zu Verkürzungen führte. Dies veranlasste Neuseeländische Bildungsforscher dazu, die Hattie-Studie genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ihre Kritik mit dem Titel Invisible Learnings? Auch Klaus Zierer, der Übersetzer der deutschen Ausgabe der Hattie-Studie “Lernen sichtbar machen”, warnte kürzlich vor einem »Fast-Food-Hattie«. Invisible Learnings, eine Kritik der Hattie-Studie Ivan Snook (1) Die Kritiker hinterfragen die Methodik der Meta-Analyse: Darf sich eine Synthese von Meta-Studien dem Anspruch entziehen, die zugrundeliegenden Studien auf ihre Qualität und Validität zu prüfen? Ewald Terhart Georg Lind Hans Brügelmann. Hattie_studie.