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Schwarze Hefte Heidegger

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Die Heidegger-Debatte nach den »Schwarzen Heften«. - Stimmen der Zeit. Die Juden sind von einer „zähen Geschicklichkeit des Rechnens und Schiebens und Durcheinandermischens“.

Die Heidegger-Debatte nach den »Schwarzen Heften«. - Stimmen der Zeit

Und sie leben „bei ihrer betont rechnerischen Begabung am längsten schon nach dem Rasseprinzip, weshalb sie sich auch am heftigsten gegen die uneingeschränkte Anwendung zur Wehr setzen“1: Martin Heidegger notiert dies im Jahr 1939, vier Jahre nach Einführung der Nürnberger Rassegesetze. Und 1941: „Das Weltjudentum, aufgestachelt durch die aus Deutschland hinausgelassenen Emigranten, ist überall unfaßbar und braucht sich bei aller Machtentfaltung nirgends an kriegerischen Handlungen zu beteiligen, wogegen uns nur bleibt, das beste Blut der Besten des eigenen Volkes zu opfern“2.

Es waren solche Zitate aus Heideggers handschriftlichen Aufzeichnungen - von ihm selbst „Schwarze Hefte“ genannt, weil in schwarzes Wachstuch gebunden und druckreif für eine postume Veröffentlichung vorbereitet, aber zeit seines Lebens geheim gehalten -, die eine Schockwelle in den Medien auslösten. Anmerkungen. Zeitgenössisches denken. Technische Universität Darmstadt. Martin Heidegger/ Sein und Zeit – Wikibooks, Sammlung freier Lehr-, Sach- und Fachbücher. Als Hilfe zur Lektüre: Die Darstellung zeigt den Zusammenhang zwischen den Hauptbegriffen in „Sein und Zeit“.

Martin Heidegger/ Sein und Zeit – Wikibooks, Sammlung freier Lehr-, Sach- und Fachbücher

(PDF-Datei zum ausdrucken.) Diese Zusammenfassung soll als Hilfestellung zur Lektüre dienen. Durch die kompakte Darstellung der einzelnen Kapitel ermöglicht sie es sich schnell einen Überblick über die Inhalten des Kapitels zu verschaffen, was das Leseverständnis erhöhen hilft. An wichtigen Stellen wird außerdem das methodische Vorgehen Heideggers herausgarbeitet, so daß die Struktur des Werkes besser verständlich wird. Die Zusammenfassung ist an die Sprache Heideggers angelehnt, so daß der Leser mit den Heideggerischen Termini vertraut wird. Referenzausgabe: Martin Heidegger: Sein und Zeit, Max Niemeyer Verlag, Tübingen, 2001. Sein & Zeit Podcast – Folge 1. Martin Heideggers Verstrickungen in den Nationalsozialismus werden ungefähr seit der Mitte des letzten Jahrhunderts unter Philosophen und Philosophie-Interessierten debattiert.

Sein & Zeit Podcast – Folge 1

Eine ganz neue Qualität hat diese Kontroverse aber erst letztes Jahr bekommen, als Peter Trawny die so genannten “Schwarzen Hefte” aus dem Nachlass Heideggers publizierte. Aus diesen tritt nämlich die antisemitische Grundhaltung Heideggers alles andere als undeutlich hervor (s. dazu den weiter unten verlinkten FAZ-Artikel von J. Philosophie und Nationalsozialismus – eine unheilvolle Allianz? [Sternstunde Philosophie] 9783787322763.pdf. "da" 0:51 20150724-focuseuropad-w2778. Sachbuch - Was Denker an Diktatoren fasziniert. Von Ingo Arend Beitrag hören Der Philosoph Martin Heidegger unterstützte den Hitler-Faschismus öffentlich.

Sachbuch - Was Denker an Diktatoren fasziniert

(imago/United Archives International) Das 3. Reich. Der Anschluss Als Kriegsverlierer hatte Österreich als Ergebnis der Friedensverhandlungen in St.

Das 3. Reich

Germain ein Friedensdiktat unterzeichnet, welches das Land auf die Grenzen seiner deutschsprachigen Bevölkerung reduziert. Die am 12. November 1918 ausgerufene Republik Deutsch–Österreich scheint nicht lebensfähig, doch ein Anschluss an Deutschland wird von den Siegermächten ausdrücklich verboten. Die innenpolitische Entwicklung der Republik ist geprägt von Hunger, Not, Armut, und Inflation. Kultur: Züchtung des Heideggerianers. 04.

Kultur: Züchtung des Heideggerianers

Juli 2015. Heidegger, Historicity, and the Black Notebooks - Public History Weekly - Multilingual BlogJournal for History and Civics Education. Heidegger’s ‘Schwarze Hefte(n)’ have generated some recent controversy.

Heidegger, Historicity, and the Black Notebooks - Public History Weekly - Multilingual BlogJournal for History and Civics Education

Here, I should like to very briefly deal with the problem of ‘historicity’ and what this means for ‘public history’. The politics of Heidegger’s place in the humanist tradition continues to generate controversy. Information Philosophie - Donatella Di Cesare: Heidegger, das Sein und die Juden. Aus Heft 2/2014, S. 8-21 Das Ungesagte der Judenfrage Der „Fall Heidegger“ wurde vor kurzem um ein neues Kapitel erweitert.

Information Philosophie - Donatella Di Cesare: Heidegger, das Sein und die Juden

Im Unterschied zu den Enthüllungen der Vergangenheit handelt es sich diesmal im zweifachen Sinn um das entscheidende Kapitel; zum einen, weil es die seit langem offene Kontroverse entscheiden sollte, zum anderen, weil es Heideggers „Entscheidung“ in den dreißiger und vierziger Jahren betrifft. Die Schwarzen Hefte, die von Peter Trawny herausgegeben und bei Klostermann veröffentlicht wurden, enthalten dasjenige Ungesagte, das einige schon vermuteten und von dem viele gehofft haben, es sei auch ein Ungedachtes. Heidegger spricht von den Juden, dem Judentum und der „Judenfrage“. In einer der philosophisch relevantesten Stellen aus dem Jahr 1941 schreibt er deutlich, dass die „Judenfrage“ keine „rassische“, sondern eine „metaphysische“ Frage ist (GA 96, 243). SinaTheQueen – Ding, Nähe, Technik – Eine Untersuchung der Begriffe in den „Bremer Vorträgen“ von Martin Heidegger. 1.

SinaTheQueen – Ding, Nähe, Technik – Eine Untersuchung der Begriffe in den „Bremer Vorträgen“ von Martin Heidegger

Einleitung 2. Einführendes und Grundbegriffe. Documents in Martin Heidegger. This series of essays offers a critique of Information Studies, taken as a discipline largely concerned with informational objects and their representations on the one hand and the control of these same by means of other informational objects and their representations on the other.

Documents in Martin Heidegger

Vergessen im Vermessen. »Man muss fit sein«, »Man muss produktiv sein«, »Man muss flexibel sein«, »Man muss mobil sein«, »Man muss effizient sein«, »Man muss sozial kompetent sein«, »Man muss kreativ sein« usw. usf. Wir kennen all das längst. Aber es hört leider nicht auf. Denn derlei Geschwafel, das so typisch für die vergangenen post-fordistischen Dekaden war, hat in der eigentümlichen Subkultur der Self-Tracker einen neuen Klangkörper gefunden, der sich gerade anschickt, zum Mainstream zu werden – kräftig unterstützt von der Industrie, die einen riesigen Absatzmarkt für allerlei Quantified Self-Apps, Quantified Self-Tools und sonstigen Quantified Self-Firlefanz wittert. Über Struktur und Wirkungsweise dieses Geschwafels klärte uns allerdings bereits Martin Heidegger auf, als er seinerzeit in Sein und Zeit über das Dasein und das »Gerede des Man« nachdachte. »Oh, Heidegger nun also… gewagt, gewagt«, mögen die Leser_innen jetzt denken.

Seinsvergessenheit Seinsvermessenheit Zur Person Thomas Hoffmann. „Der Spiegel“ und Martin Heidegger: „Mitschnitt mit devoten Floskeln“ „Der Spiegel“ und Martin Heidegger Der „Spiegel“ publizierte 1976 ein äußerst unkritisches Interview mit dem deutschen Philosophen. Medienforscher Lutz Hachmeister hat das nun untersucht. Schon Heidi wusste: Heidegger ist der Almöhi der deutschen Philosophie. Hier in einem Spielfilm. Werksausgabe von Martin Heidegger: Sprung in die Irre. „Philosophie Magazin“ und „Prokla“: Gutes Denken, schlechtes Denken.

Martin Heidegger nach dem NS: Seine Katastrophe. Martin Heidegger nach dem NS Voller Selbstmitleid und Ressentiments: In den „Schwarzen Heften“ (1942-1948) wettert der Philosoph gegen Juden, Christentum und Demokratie. Wenn man auf seinen Pfaden wandelt, sollte man sich auch seiner Irrwege bewusst sein. Werkausgabe von Heidegger: Die „Reinigung des Seyns“ Werkausgabe von Heidegger Martin Heideggers „Anmerkungen“ aus den Jahren 1942 bis 1948 zeigen seinen Antisemitismus. Er spricht erstmals auch direkt über Konzentrationslager. Namen von Menschen, die in KZ deportiert wurden, auf einem Mahnmal. Bild: imago / Henning Scheffen Lange Zeit hieß es, Heidegger habe nie etwas zur Vernichtung der europäischen Juden gesagt. Heideggers „Schwarze Hefte“: Die Geste und der Schmutz. Heideggers „Schwarze Hefte“ Warum sollte die Philosophie vom größten Horror des 20. Jahrhunderts unberührt geblieben sein?

Ein Beitrag zur Debatte. Was tun mit Heidegger? - Zum 83. Band der Gesamtausgabe, den Heidegger-Jahrbüchern 4 und 5 sowie dem Heidegger-Handbuch unter Berücksichtigung der Debatte um die „Schwarzen Hefte“ Die Chiffre der planetarischen Technik - Keine Stunde Null in Todtnauberg: Soziologische Studien helfen dabei, die antisemitischen Symbole der ‚Seyns‘-Philosophie Martin Heideggers zu entschlüsseln. Antisemitismus: Was heißt "N.soz"? DLF Audio-Archiv. Peter Trawny - Irrnissfuge. Zu Beginn des Jahres hat Peter Trawny etwas geschafft, was bislang noch niemandem vergönnt war, der an der Edition der auf 100 Bände ausgelegten Martin-Heidegger-Gesamtausgabe beteiligt war: Trawny wurde durchs Feuilleton gereicht, zu Interviews gebeten und mit Folgeaufträgen überschüttet. Allerdings waren bisherige Bände auch nicht so brisant wie die von Trawny im Frühjahr 2014 herausgegebenen Nummern 94-96, in denen die »Schwarzen Hefte« versammelt sind, also Heideggers Notizen aus den Jahren 1931-42.

20/2015 - Disko - Heidegger irrt! In Thomas Bernhards Roman »Alte Meister« (1985) formuliert es der Protagonist klipp und klar: »Die Heideggerepisode ist aber doch als Beispiel für den Philosophenkult der Deutschen aufschlussreich. Sie klammern sich immer nur an die falschen, sagte Reger, an die ihnen entsprechenden, an die stupiden und dubiosen.« Die erregte Debatte um Heideggers posthum edierte »Schwarze Hefte« belegt, dass literarische Karikaturen mehr Wahrheit transportieren können als jede wissenschaftliche Studie.

Denn die Zunft der Heideggerianer scheint sich derzeit zu bemühen, Bernhards Satire noch zu übertreffen. Die Krone gebührt dem Literaturwissenschaftler Silvio Vietta, der in seiner Verteidigungsschrift »›Etwas rast um den Erdball … ‹. Vietta selbst ist zwar nicht direkt mit Heidegger verwandt, aber seine Mutter Dorothea ging mit dem Philosophen fremd. Das Judentum, das Jüdische und die Juden. Nachdenken über Begriffe. - Kritik der vernetzten VernunftKritik der vernetzten Vernunft. Der Fall Heidegger - Wie antisemitisch war der Meisterdenker? Erregte Debatte - Diskussion um Heideggers "Schwarze Hefte"

Martin Heidegger - Schwarze Hefte.