Behörden. Gesetze+Verordnungen. REACH in CH. EX-Schutz. Sicherheitsanforderungsstufe. Die Sicherheitsanforderungsstufe ist ein Begriff aus dem Gebiet der Funktionalen Sicherheit und wird in der internationalen Normung gemäß IEC 61508/IEC61511 auch als Sicherheits-Integritätslevel (SIL) bezeichnet. Sie dient der Beurteilung elektrischer/elektronischer/programmierbar elektronischer (E/E/PE)-Systeme in Bezug auf die Zuverlässigkeit von Sicherheitsfunktionen.
Aus dem angestrebten Level ergeben sich die sicherheitsgerichteten Konstruktionsprinzipien, die eingehalten werden müssen, damit das Risiko einer Fehlfunktion minimiert werden kann. Definition[Bearbeiten] In der Sicherheitsnorm EN 61508, entstanden aus der internationalen Norm IEC 61508, wird der Sicherheits-Integritätslevel wie folgt definiert: Die Betreiber von Anlagen mit sicherheitsrelevanten Funktionen legen im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung den Sicherheits-Integritätslevel für die jeweilige Sicherheitsfunktion fest. Die Gerätehersteller beurteilen ihre Geräte entsprechend den Normen. Normung[Bearbeiten] IEC 61508. Die IEC 61508 ist eine internationale Norm zur Entwicklung von elektrischen, elektronischen und programmierbar elektronischen (E/E/PE) Systemen, die eine Sicherheitsfunktion ausführen. Sie wird von der International Electrotechnical Commission (IEC) herausgegeben.
Die Norm besteht aus sieben Teilen und trägt den Titel „Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme“. Sie wurde erstmals 1998 veröffentlicht, wovon einige Teile im Jahr 2000 in einer überarbeiteten Fassung neu veröffentlicht wurden. Seit 2010 liegt eine neue Fassung vor, die seit Februar 2011 auch in der deutschen Übersetzung vorliegt. Zielsetzung[Bearbeiten] Die Anwendung der Norm in Unternehmen wird vorwiegend durch das Produkthaftungsrecht getrieben und bei Anwendung der Norm kann der Hersteller im Produkthaftungsprozess darlegen, dass er eine anerkannte Methode zur Risikobewertung und zur sicheren Produktentwicklung und -herstellung angewendet hat. Arbeitssicherheit. Ungesicherte Arbeiter an einem Sendemast über Königs Wusterhausen 1925 Gitterboxen auf stromführenden Kabeln Arbeitssicherheit ist die Sicherheit der Beschäftigten bei der Arbeit, also die Beherrschung und Minimierung von Gefahren für ihre Sicherheit und Gesundheit.
Sie ist damit Bestandteil des Arbeitsschutzes im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes, das Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen bei der Arbeit und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren einschließlich Maßnahmen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit fordert. Das Management von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten zählt zu den unverzichtbaren Unterstützungsprozessen eines Unternehmens, in erster Linie aus humanen Gründen, aber auch aus wirtschaftlicher Sicht: Unfälle und berufsbedingte Krankheiten kosten sowohl die Unternehmen als auch die Gesellschaft viel Geld.
Ungesicherte Rollschienen Deutschland[Bearbeiten] Schweiz[Bearbeiten] Seit dem 1. EKAS-Vorschriften Österreich[Bearbeiten] Siehe auch[Bearbeiten] Sicherheitssystem. Hier besteht eine teilweise Redundanz, da hier ein Risikograph beschrieben wird , für den es unter dem Lemma Risikomatrix schon einen Artikel gibt. Yotwen 14:11, 11. Jul. 2011 (CEST) Sicherheitssysteme sind aktive oder passive Anlagenkomponenten, die technische Anlagen für den Menschen sicher machen sollen.
Von Maschinen, Anlagen und allen anderen technischen Einrichtungen gehen Gefahren für den Menschen aus. Dabei sind oft nicht nur die Betreiber, sondern auch Wartungspersonal oder Unbeteiligte direkt oder indirekt gefährdet. Dabei hängt die Gefährdung sowohl von der Art und Funktionsweise der Maschine oder Anlage, als auch von dem Verhalten der Person ab. Zu den besonders gefährlichen Maschinen gehören beispielsweise Sägen oder Pressen, an denen sich eine Person schwerwiegend verletzen kann. In der Regel werden Maschinen oder Anlagen mit elektrischen oder elektronischen Systemen gesteuert. Gefahrenanalyse[Bearbeiten] Deduktives VerfahrenInduktives Verfahren Risikographen[Bearbeiten]
CAS-Nummer. Die CAS-Nummer (auch CAS-Registrierungsnummer und CAS-Registernummer, engl. CAS Registry Number, CAS = Chemical Abstracts Service) ist ein internationaler Bezeichnungsstandard für chemische Stoffe. Für jeden bekannten chemischen Stoff (auch Biosequenzen, Legierungen, Polymere) existiert eine eindeutige CAS-Nummer. Summenformeln, (verschiedensprachige) Trivialnamen und sogar IUPAC-Namen sind nicht eindeutig und können zur Verwechslung insbesondere durch Nichtchemiker führen.
Verschiedene Isomere (z. B. Enantiomere oder Diastereomere) eines Moleküls tragen verschiedene CAS-Nummern. Für einige technisch wichtige Stoffgemische (z. Aufbau[Bearbeiten] CAS-Nummern bestehen aus drei Zahlen, die durch zwei Bindestriche getrennt sind. Prüfung von CAS-Nummern[Bearbeiten] Eine CAS-Registernummer ist eine Ziffernfolge aus n Dezimalziffern in der allgemeinen Form: wobei eine Prüfziffer und jeweils eine Dezimalziffer darstellt.
Eine CAS-Nummer ist korrekt, wenn also die gewichtete Summe der Ziffern bis Mit.