BSD-Lizenz. BSD-Lizenz bezeichnet eine Gruppe von Lizenzen aus dem Open-Source-Bereich. Der Urtyp der Lizenz stammt von der University of California, Berkeley, worauf das Akronym BSD hinweist: Berkeley Software Distribution. Software unter BSD-Lizenz darf frei verwendet werden. Es ist erlaubt, sie zu kopieren, zu verändern und zu verbreiten. Einzige Bedingung ist, dass der Copyright-Vermerk des ursprünglichen Programms nicht entfernt werden darf. Somit eignet sich unter einer BSD-Lizenz stehende Software auch als Vorlage für kommerzielle (teilproprietäre) Produkte.
Dieses Lizenzmodell unterscheidet sich von der GNU General Public License (GPL) darin, dass es kein Copyleft enthält: Ein Programmierer, der ein unter einer BSD-Lizenz veröffentlichtes Programm oder eine Bibliothek verändert und dann binär verbreitet, ist nicht verpflichtet den Quellcode mitzuveröffentlichen. Lizenztext[Bearbeiten] Die ursprüngliche BSD-Lizenz bestand aus folgendem Text: Unterlizenzierung[Bearbeiten] Werbeklausel[Bearbeiten]
Unix File System. Das Unix File System (UFS) ist ein Dateisystem, dessen Entwicklung Anfang 1980 von Bill Joy unter dem Namen UFS in loser Anlehnung an die Datenstrukturen des Unix-Version-6-Dateisystems begonnen wurde. Zwei Jahre später, nachdem das Dateisystem schon an einigen Universitäten eingesetzt wurde, kam Marshall Kirk McKusick zu dem Projekt und widmete sich dabei hauptsächlich verbesserten Allozierungsmechanismen. Zu diesem Zeitpunkt taucht auch erstmals der Name Fast File System auf[1]. Mit UNIX System V Version 4 wurde UFS auch in die AT&T-Version von UNIX übernommen und löste das Dateisystem aus UNIX Version 6 als Default-Dateisystem ab. Varianten[Bearbeiten] Berkeley Fast File System (FFS)[Bearbeiten] Solaris bietet ab der Version 7 eine Option an, die ein Journaling in UFS implementiert (vor Solaris 7 konnte Journaling über Trans-Devices der Solstice DiskSuite aktiviert werden).
UFS2[Bearbeiten] UFS2 ist eine Erweiterung von UFS und wurde in FreeBSD 5.x eingeführt. Literatur[Bearbeiten] GNU General Public License. Das GNU-Logo Die GNU General Public License (auch GPL oder GNU GPL) ist die am weitesten verbreitete Software-Lizenz, welche den Endnutzern (Privatpersonen, Organisationen, Firmen) die Freiheiten garantiert, die mit ihr lizenzierte Software nutzen, studieren, verbreiten (kopieren) und ändern zu dürfen. Software, die diese Freiheitsrechte gewährt, wird Freie Software genannt. Die Lizenz wurde ursprünglich von Richard Stallman der Free Software Foundation (FSF) für das GNU-Projekt geschrieben. Die GPL-Lizenz kann von jedem verwendet werden, um die Freiheitsrechte der Endnutzer sicherzustellen.[1] Sie ist die erste Copyleft-Lizenz für den allgemeinen Gebrauch. Copyleft bedeutet, dass Änderungen oder Ableitungen von GPL-lizenzierten Werken nur unter den gleichen Lizenzbedingungen (also eben GPL) vertrieben werden dürfen.
Nutzer und Firmen dürfen für den Vertrieb von GPL-lizenzierten Werken Geld verlangen (kommerzieller Vertrieb[9][10]), oder sie kostenlos vertreiben. Am 29. Logo der GPLv3. GPL v3. Deutsche Übersetzung der Version 3, 29. Juni 2007 Den offiziellen englischen Originaltext finden Sie unter Deutsche Übersetzung: Peter Gerwinski, 5.7.2007 Dies ist eine inoffizielle deutsche Übersetzung der GNU General Public License, die nicht von der Free Software Foundation herausgegeben wurde. Es handelt sich hierbei nicht um eine rechtsgültige Festlegung der Bedingungen für die Weitergabe von Software, die der GNU GPL unterliegt; dies leistet nur der englische Originaltext. Wir hoffen jedoch, daß diese Übersetzung deutschsprachigen Lesern helfen wird, die GNU GPL besser zu verstehen.
This is an unofficial translation of the GNU General Public License into German. It was not published by the Free Software Foundation, and does not legally state the distribution terms for software that uses the GNU GPL—only the original English text of the GNU GPL does that. Copyright © 2007 Free Software Foundation, Inc. Vorwort 0. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. GNU Lesser General Public License. Das Lizenzlogo der LGPLv3 Das GNU-Logo Die GNU Lesser General Public License oder LGPL (ehemals GNU Library General Public License) ist eine weitere von der Free Software Foundation (FSF) entwickelte Lizenz für Freie Software.
Die LGPL erlaubt den Entwicklern und Firmen das Verwenden und Einbinden von LGPL-Software in eigene (sogar proprietäre) Software, ohne durch ein starkes Copyleft gezwungen zu sein, den Quellcode der eigenen Software-Teile offenlegen zu müssen. Lediglich das Ändern der LGPL-Software-Teile muss Endnutzern ermöglicht werden: Deshalb werden im Falle von proprietärer Software die LGPL-Teile meist in Form einer dynamischen Programmbibliothek (z. Die LGPL wurde somit als Kompromiss zwischen dem starken Copyleft der GNU General Public License (GPL) und freizügigerer Lizenzen wie der BSD-Lizenzen und der MIT-Lizenz entwickelt. Die LGPL wurde im Jahr 1991 veröffentlicht und nahm gleich die Versionsnummer 2 an, um zahlenmäßig mit der GPL-Version 2 übereinzustimmen. GNU Affero General Public License. Das Lizenzlogo der AGPLv3 Das GNU-Logo Die GNU Affero General Public License, kurz AGPL, ist eine von der General Public License (GPL) abgeleitete Lizenz für Freie Software mit Copyleft.
Sie wurde in ihrer ursprünglichen Form von der Firma Affero gemeinsam mit der Free Software Foundation (FSF) entworfen, um die Freiheiten des Benutzers auch für Software zu schützen, die als Dienst über ein Netzwerk zur Verfügung gestellt, aber nicht im eigentlichen Sinn weitergegeben wird. Dies wird durch die GPL nicht gewährleistet. Der Abschnitt 13 verlangt, dass der Quelltext des unter AGPL lizenzierten Werkes allen Benutzern des Werkes im Netzwerk verfügbar gemacht werden muss. Beispielsweise ist so ein Werk ein Content-Management-System, das auf einem Server im Internet läuft. Verwandtschaft[Bearbeiten] Zur GPL[Bearbeiten] Die FSF favorisiert die Verwendung der AGPL gegenüber der GPL. Zur ursprünglichen Lizenz[Bearbeiten] Bekannte AGPL-Programme[Bearbeiten] Weblinks[Bearbeiten] Microsoft Public License. Die Microsoft Public License, kurz Ms-PL ist eine Open-Source-Lizenz von Microsoft mit einem schwachen Copyleft. Es ist eine der beiden ersten Open Source-Lizenzen von Microsoft.
Sie wurde von der OSI genauso wie die Ms-RL am 12. Oktober 2007 als Open Source anerkannt.[1] Damit sind diese beiden Lizenzen die ersten Lizenzen von Microsoft, die alle 10 Kriterien der OSI erfüllen. Die Anerkennung als Open-Source-Lizenz wurde am 10. August 2007 unter dem Namen Microsoft Permissive License beantragt.
Auch die Free Software Foundation erkennt sie als Freie-Software-Lizenz an, stuft sie jedoch als inkompatibel zur GNU General Public License (GPL) ein und rät daher von der Verwendung ab.[2] In der Vergangenheit war Microsoft eher durch eine massive Ablehnung von Open Source aufgefallen. Der Grund für diesen Strategiewechsel findet sich in der firmeneigenen Open-Source-FAQ[4]: Inhalt[Bearbeiten] Weblinks[Bearbeiten] Stellungnahme der FSFE zur Microsofts OSI Antrag Einzelnachweise[Bearbeiten] MIT-Lizenz. Die MIT-Lizenz, auch X-Lizenz oder X11-Lizenz genannt, ist eine aus dem Massachusetts Institute of Technology stammende Lizenz für die Benutzung verschiedener Arten von Computersoftware.
Sie erlaubt die Wiederverwendung der unter ihr stehenden Software sowohl für Software, deren Quelltext frei einsehbar ist, als auch für Software, deren Quelltext nicht frei einsehbar ist. Es ist zu beachten, dass nicht jede MIT-Software unter dieser Lizenz steht. Das MIT Game Lab benutzt bspw. eine restriktivere Lizenz.[2] Lizenztext[Bearbeiten] Verwendung[Bearbeiten] Da die MIT-Lizenz selbst nicht mit einem Copyright versehen ist, steht es jedem frei, die MIT-Lizenz für den eigenen Gebrauch zu modifizieren. Siehe auch[Bearbeiten] Freizügige Open-Source-Lizenz Weblinks[Bearbeiten] Open Source Initiative OSI - The MIT License:Licensing Einzelnachweise[Bearbeiten]
PHP-Lizenz. Die PHP-Lizenz ist eine von der PHP Group herausgegebene Software-Lizenz, die die freie Verwendung und Veränderung der Quelltexte erlaubt. Sie ist von der Open Source Initiative (OSI)[1] und der Free Software Foundation (FSF)[2] als Open-Source- bzw. Freie-Software-Lizenz anerkannt, jedoch nicht mit der GNU General Public License (GPL) kompatibel, da sie die Benutzung des Wortes „PHP“ in abgeleiteten Software-Produkten beschränkt.
Die PHP-Lizenz gewährt die Freiheit, den Quelltext zu verändern und weiterzuverwenden, wobei folgende Bedingungen eingehalten werden müssen: Der Copyright-Vermerk, die Liste der Bedingungen sowie der Haftungsausschluss müssen im Quellcode erhalten bleiben. Bei Verbreitung in binärer Form müssen alle anderen Materialien, die mitgeliefert werden, oder die Dokumentation diese Texte enthalten.Der Quellcode kann entweder unter den Bedingungen der aktuellen Version der PHP-Lizenz oder wahlweise jeder späteren Version genutzt werden. Weblinks[Bearbeiten]