Sammelkartenspiel. Sammelkartenspiel. Spielprinzip[Bearbeiten] Um sämtliche Karten zu bekommen, oder zumindest diejenigen, die man braucht, muss man sie also sammeln (englisch: collect), handeln (englisch: trade) oder tauschen.
TCGs sind daher unter anderem auch als CCG (Collectible Card Games) bekannt. Früher stand diese Abkürzung für Customizeable Card Game, da die Firma Decipher sich diesen Begriff schützen ließ, wurde er von den anderen Firmen nicht benutzt. Mittlerweile bezeichnet selbst Decipher seine neueren Spiele als TCG, da sich dieser Begriff durchgesetzt hat. Gegner vor ihren Decks. Liste der Sammelkartenspiele. Die Liste von Sammelkartenspielen beinhaltet eine unvollständige Liste erschienener Sammelkartenspiele.
Nicht alle der aufgelisteten Spiele sind noch erhältlich. Magic: The Gathering. Magic-Spieler Magic: The Gathering (kurz: Magic oder MTG, anfangs auf deutsch als Magic: Die Zusammenkunft vertrieben) ist ein 1993 bei Wizards of the Coast erschienenes Sammelkartenspiel von Richard Garfield.
Es war das erste Spiel dieser Art. Laut der offiziellen Datenbank Gatherer gibt es über 10.000 verschiedene Karten[1] und nach Herstellerangaben 2013 über zwölf Millionen Spieler und Fans weltweit.[2] Bis 2013 sind 15 Hauptsets und zahlreiche alleinstehende Editionen in mehreren Sprachen erschienen. Während die ersten Editionen ausschließlich auf englisch erschienen, kamen mit der Zeit weitere Sprachen hinzu. 2013 wurden die Karten in elf Sprachen (englisch, deutsch, französisch, italienisch, spanisch, portugiesisch (brasilianisch), japanisch, chinesisch (Kurzzeichen), chinesisch (Langzeichen), russisch und koreanisch) gedruckt.
Wizards of the Coast veranstaltet weltweit Turniere. Geschichte[Bearbeiten] Die Spielmechanismen[Bearbeiten] Die fünf Farben[Bearbeiten] Weiß Blau Schwarz Rot Grün. Editionen in Magic: The Gathering. Das Sammelkartenspiel Magic: The Gathering wird in Editionen oder Sets verkauft, wobei jedes Jahr eine Vielzahl neuer Karten erscheint.
Arten von Editionen[Bearbeiten] Hauptsets[Bearbeiten] 1993 sind drei Haupteditionen herausgegeben worden (Alpha, Beta und Unlimited), 1994 erschien dann das Hauptset Revised. Die Originalauflage Alpha und die etwas geänderte Auflage Beta wurden später auch als 1. Edition, Unlimited als 2. Turniere in Magic: The Gathering. Magic-Spieler bei einem Turnier Das Sammelkartenspiel Magic: The Gathering wird von vielen tausend Spielern nicht nur zum Spaß gespielt (casual play), sondern „ernsthaft“ auf Turnieren.
Offizielle Turniere werden von der so genannten DCI (stand ehemals für Duelists' Convocation International) sanktioniert oder veranstaltet. Diese Organisation trägt auch die Weltmeisterschaften aus und verwaltet die Weltrangliste. Pokémon-Sammelkartenspiel. Das Pokémon-Sammelkartenspiel ist ein Sammelkartenspiel, das auf den berühmten Pokémon-Videospielen von Nintendo aufbaut.
Es wurde im Oktober 1996 in Japan und im Dezember 1998 als Pokémon Trading Card Game in Nordamerika von Wizards of the Coast veröffentlicht, der Firma, die sich auch für das Sammelkartenspiel Magic: The Gathering verantwortlich zeichnet. Videospielumsetzungen[Bearbeiten] Am 18. WarCry. WarCry ist ein CCG (Collectible Card Game), Sammelkartenspiel, das sich an das Warhammer-Universum von Games Workshop anlehnt.
Betrieben wird das Spiel von Sabertooth Games. Die Firma wurde 2008 geschlossen und die Lizenz des Spiels an Fantasy Flight Games verkauft. Das Spiel erschien im Oktober 2003, und gehört zu den erfolgreichsten Sammelkartenspielen mit Fantasy Hintergrund. Nach der Edition "Veterans of Battle", die nur noch auf Englisch erschien, wurde das Spiel eingestellt.
Zu beziehen sind die Karten über "Booster-Displays" sowie "Starterkits" und/oder "Booster". World of Warcraft Trading Card Game. Das World of Warcraft Trading Card Game (kurz: WoW TCG) ist ein Sammelkartenspiel, das sich am MMORPG World of Warcraft von Blizzard Entertainment orientiert.
Es erschien erstmals 2006 bei Upper Deck Entertainment, seit 2010 bei Cryptozoic Entertainment. Das Spiel wurde 2013 eingestellt. Inhalt ist der Konflikt zwischen den beiden Fraktionen des Warcraft-Universums, der rechtschaffenen Allianz und der chaotischen Horde. Das Spiel wurde stetig um neue Möglichkeiten erweitert, so wurden als Novum im Genre die so genannten „Schlachtzüge“ aus der Computerspielvorlage übernommen, bei denen mehrere Spieler ihre Kräfte bündeln müssen, um herausragende Gegner, wie riesige Drachen, zu bekämpfen.
Yu-Gi-Oh!-Sammelkartenspiel. Kartenspieler beim Duell.
Yu-Gi-Oh! Ist ein Sammelkartenspiel des japanischen Unternehmens Konami. Das Spiel wurde im Februar 1999 in Japan veröffentlicht.[1] In Europa, Lateinamerika und Ozeanien wurden die Karten von 2001 bis Ende 2008 vom amerikanischen Unternehmen Upper Deck als exklusivem Vertriebspartner hergestellt und vertrieben, nach einem Rechtsstreit übernahm Konami auch hier wieder den Vertrieb.[2] Es existieren seit 1999 mehr als 6.000 verschiedene Karten (Stand: Juli 2013), deren Zahl sich regelmäßig durch Erweiterungssets erhöht. Einzelne Karten erreichen teilweise Preise von über 100 Euro.[3] Bis 2006 wurden 15,88 Milliarden Karten verkauft.[4] Konami bewarb sich daraufhin für einen Eintrag des Spiels im Guinness-Buch der Rekorde als meistverkauftes Kartenspiel.[5] Im Jahr 2011 waren es 25,1 Milliarden verkaufte Karten.[6] Ursprünglich war das Sammelkartenspiel als Merchandisingartikel zum gleichnamigen Manga Yu-Gi-Oh!
Die Siedler von Catan – Das Kartenspiel. Schematischer Aufbau eines Fürstentums Spielidee[Bearbeiten] Jeder Spieler herrscht über ein kleines Fürstentum mit dem Ziel, durch Expansion und Bauvorhaben als erster eine vorgegebene Zahl von Siegpunkten zu erreichen.
Dies geschieht durchs Auslegen/„Bauen“ von Karten aus seinen Handkarten, für das man – ähnlich wie im Brettspiel – Rohstoffe bezahlen muss. Im Gegensatz zum Brettspiel werden die Fürstentümer mit ihren Siedlungen, Straßen, Landschaften (für die Ressourcen) und einzelnen Bauwerken (ähnlich der Städte & Ritter-Erweiterung des Brettspiels) komplett durch entsprechende Karten dargestellt, die vor den beiden Spielern jeweils in Reihe ausliegen. Die Fürsten von Catan. Beschreibung[Bearbeiten] Die Fürsten von Catan unterscheiden sich vom alten Catan-Kartenspiel durch einen leichteren Einstieg und einen zunächst kleineren Kartenpool. Durch den Verzicht auf aggressive Karten und Stadtausbauten im Einführungsspiel können alle Karten ohne Einschränkung sofort gespielt werden - wenn die dafür benötigten Bauplätze und Rohstoffe vorhanden sind. Mit den Themenspielen kommen nach und nach weitere Ausbauten für Städte und Landschaften sowie aggressive Karten ins Spiel.
Die Nachziehkartenstapel des Einführungsspiels bestehen nur noch aus 36 statt bisher 62 Karten. MAD-Kartenspiel. Es erschien 1979 in den Vereinigten Staaten als Mad Magazine Card Game und 1980 in Deutschland und anderen Ländern (z. B. Niederlande, Dänemark, Schweden, Finnland). Auf der Schachtel ist das Konterfei von Alfred E. Neumann, dem Coverboy des MAD-Magazins, abgebildet. Das Blatt besteht aus vier Farben (der roten Wollpulloverserie, der grünen Freizeitserie, der blauen Ritterserie und der gelben Weltraumserie), die von 1 bis 6 durchnummeriert sind und außerdem Sonderkarten (Richtungswechsel; Zieh dir eine, du Schalk; Gib jemanden zwei Karten (aus Deiner Hand)) enthalten. Die Regeln für 2-6 Spieler sind eine Mischung aus Glück und Strategie, sie sind im Wesentlichen aus Mau-Mau entliehen, parodiert und mit neuen Sonderkarten ergänzt.
Das MAD-Kartenspiel wird heute nicht mehr produziert, aber es gab mindestens zwei Neuauflagen. Memory (Spiel) Quartett (Kartenspiel) Städtequartett Quartett ist ein vor allem bei Kindern beliebtes Kartenspiel. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Quartette, das sind Sätze von vier zusammengehörigen Karten, zu sammeln. Quartett ist unter den Namen Happy Families (Großbritannien), Jeu de familles (Frankreich), Gioco delle famiglie (Italien), Authors (Großbritannien und USA) bekannt. Quartett wird meist mit einem Paket spezieller Motivkarten gespielt, die gerade für Kinder auch mit dem Ziel verbunden sind, Symbole, Zusammenhänge und Inhalte zu lernen.
Es ist aber auch möglich, mit traditionellen Spielkarten zu spielen. Ein Spieler darf nur dann nach einer bestimmten Karte fragen, wenn er von dem betreffenden Quartett mindestens eine Karte in der Hand hält. Wer bis Spielende die meisten Quartette sammeln kann, gewinnt. Uno (Kartenspiel) Es gibt von den vier Farben (blau, grün, rot, gelb) jeweils Karten von 0 bis 9 sowie drei Aktionskarten.
Alle Karten bis auf die Nullen sind doppelt vorhanden, dazu kommen noch acht schwarze Aktionskarten (108 Karten insgesamt). In mehreren Runden gilt es 500 Punkte zu erreichen. Dabei ist das Rundenziel als erster alle Karten auf der Hand abzulegen. Die Punkte werden für alle noch nicht abgelegten Karten der Mitspieler erzielt. Zu Beginn einer Runde werden jedem Spieler sieben Karten ausgeteilt, der Rest kommt auf einen verdeckten Stapel in die Mitte.