Das wundersame Follower-Wachstum der CDU. Hier twittert die CDU-Onlineredaktion, doch wer folgt?
(Foto: Screenshot) Twitter-Follower gewinnt man nicht nur durch interessante Inhalte. Man kann sie auch bei zweifelhaften Agenturen kaufen. Nutzten bisher vor allem drittklassige Social-Media-Berater oder E-Commerce-Anbieter, die es nötig haben, solche Dienste, gerät nach Hyperland-Recherchen nun eine seriöse Organisation in Verdacht: die CDU. Es ist bei jedem Wettbewerb dasselbe: Zunächst wird er erfunden, dann gibt es Leute, die mogeln und schließlich professionelle Helfer bei den Mogeleien. Auffällige Bewegungen beim CDU-Account Bisher nutzten lediglich zweifelhafte Social-Media-Berater oder Onlineshops solche Dienste. Offenbar schon. Auffällige Bewegungen im Twitter-Account der CDU. Was ist Ende April nun also passiert? Die Indizien zeigen deutlich: Diese Twitter-Accounts sind Fakes. Fake-Follower für die CDU Offenbar hat also jemand tausende Fake-Accounts bei Twitter angelegt, die seit Ende April dem Account der CDU folgen.
“Personen, die darüber sprechen”, oder: Wie Facebook künstlich aufgepumpte Fanpages entlarvt. 10.
Oktober 2011 Facebook ist der Platzhirsch im Bereich der sozialen Netzwerke. Auch wenn die Konkurrenz (namentlich Google Plus) angezogen hat, besteht kurz- und auch mittelfristig meines Erachtens wohl keine wirklich spektaktuläre Gefahr für Facebook. Zudem rüstet auch Facebook auf und versucht, sich ständig zu verbessern. Erst jetzt wurde wieder eine neue Messzahl eingeführt. Mit “Personen, die darüber sprechen”, ist man sowohl als Betreiber einer Fanpage, als auch als normaler Nutzer, der sich beliebige Fanpages anschaut, in der Lage, einen recht zuverlässigen Wert zu verwenden, der die soziale Interaktion einer Fanpage deutlich macht: “Du kannst jetzt einen öffentlichen Messwert mit dem Namen ‘Personen, die darüber sprechen’ unter der Anzahl deiner Fans sehen, um die Anzahl der Personen, die mit deiner Seite innerhalb der letzten 7 Tage auf Facebook interagiert haben, abzurufen”, heißt es derzeit auf vielen eigenen Fanpages, wenn man sich dort als Admin einloggt.
Der Fall OCZ: Reputation-Management ist Chefsache. Diese Woche ist es auf dem beliebten Preisvergleichsportal geizhals.at offensichtlich zu massiven Manipulationen der Bewertungen von SSD-Festplatten gekommen.
Ein Nutzer bemerkte am Dienstag, dass viele Produkte des Herstellers OCZ in kurzer Zeit ausnahmslos sehr gute Bewertungen erhielten, während die Produkte von Wettbewerbern gleichzeitig schlecht bewertet wurden. Die Sache wurde innerhalb von zwei Tagen zum Skandal. Das Portal reagierte prompt, analysierte Inhalte, Zeiten und IP-Adressen der Bewertungen und teilte mit, dass 1.840 Bewertungen offenbar gefaked wurden und umgehend gelöscht wurden. Teilweise wurden die Bewertungen sogar von IP-Adressen aus dem OCZ-Netz vorgenommen. In bisher 95 Kommentaren entwickelte sich im geizhals-Forum schnell eine lebendige Diskussion und schon am Donnerstag berichteten reichweitenstarke Online-Redaktionen wie pcwelt.de oder heise.de über den Fall. Aus ORM-Sicht interessant finde ich insbesondere die Kommentare der Nutzer. 1. 2. 3. 4. Gefälschte Fans bei Weleda ? – Rechtliche Bewertung falscher Facebook Profile - Fake Astroturfing & Recht Wettbewerbsrecht UWG.
Ende letzter Woche rumorte eine Geschichte um die Facebook Fanpage von Weleda durch Teile der deutschsprachigen Internetlandschaft.
Auf dem Blog www.dialogtexte.com hat Susanne Popp aufgrund eines konkreten Verdachtes eine Vielzahl von Recherchen angestellt, die sie zu dem Ergebnis kommen lassen, dass zahlreiche der „Kundenprofile“ auf der Weleda Fanpage reine Fakes sind. In dem nachfolgenden Artikel „Chronologie – der Stich ins Wespennest bei Weleda“ beschreibt Susanne Popp, welche Reaktionen auf ihre Berichtserstattung im Blog bzw. Ansprache des Themas auf der Weleda Fanpage erfolgt sind.
Auch wenn tatsächlich einige der dortigen Kundenprofile zumindest Auffälligkeiten aufweisen, ist es – wie so oft in entsprechenden Fällen – sehr schwer, entsprechende Vorwürfe „beweissicher“ festzustellen. Soweit im „Fall Weleda“ keine weitergehenden Erkenntnisse den Verdacht erhärten, wird man die Vorwürfe als reine Spekulation ansehen müssen. Alles Fake in Social Media ? – Rechtslage negative und rufschädigende Einträge - Bewertungen Bewertungsportal UWG Rufschädigung. Auch in Deutschland nimmt nicht nur die Zahl, sondern auch die Relevanz von Bewertungsportalen stark zu.
Als typisches Phänomen der Sozialen Medien wächst damit auch die Macht der Verbraucher und Kunden, die über entsprechende Funktionalitäten – in einem vorher nicht da gewesenen Ausmaß – die Gelegenheit erhalten, ihrer “Stimme” (sprich der eigenen Meinung über die jeweilige Ware oder Dienstleistung) Ausdruck zu verleihen. Beispiele von Bewertungsportalen: Hotels: Holidaycheck, hotelbewertungen.net, Tripadvisor Arbeitgeber: Kununu, jobvoting Ärzte: Imedo, Docinsider, Topmedic Finanzberater & Banken: WhoFinance, mybankrating Produkte und Dienstleistungen: Ciao! , kennstdueinen, golocal Bücher: Amazon Lehrer: Spickmich Professoren: MeinProf Bewertungsplattformen können als „Stimme der Konsumenten“ im Dschungel der Werbeinformationen also durchaus eine gute Orientierung bieten. Bisweilen erlauben auch spezifische Informationen aus dem Profil des kommentierenden Nutzers weitere Rückschlüsse.