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Storify · Create social stories. Onlinejournalismus.de. Storify im Praxistest. Storify im Praxistest Vor kurzem habe ich über das Kuratieren gebloggt und dabei auch Storify erwähnt, den Dienst der sich meines Erachtens am besten eignet, um Web-Inhalte zu Kuratieren.

Storify im Praxistest

Bislang war Storify nur mit einem Invite zugänglich, jetzt ist die Public beta-Phase angelaufen. Jeder, der will, kann sich einen Storify-Account besorgen.Ein guter Zeitpunkt, um einen genaueren Blick auf die Funktionalität zu werfen und ein paar Tipps fürs Storifying zu geben.Mit “New Story” geht’s los, es erscheint ein graues Kopffeld, in dem man einen Titel und einen Vorspann schreiben kann. Das Bildfenster ist erst mal leer. Wenn man später In die eigentliche Story Inhalte mit Bildern eingefügt hat, kann man das Bilder-Feld durchklicken und ein Wunschbild auswählen, das dann quasi als Teaser-Bild fungiert.

Einbetten verschafft Transparenz Storify funktioniert ganz einfach nach dem Drag and Drop-Prinzip. So weit, so gut. Hier mal ein Beispiel: [View the story "#Guttbye" on Storify] Journalisten-Training Bernd Oswald. Linklisten waren gestern, kuratieren ist die Zukunft. Die Informationsflut im Internet fordert die Journalisten heraus.

Linklisten waren gestern, kuratieren ist die Zukunft

Sie müssen mehr denn je fremde Inhalte sichten, aufbereiten und in einen Zusammenhang stellen. Wenn sich Journalisten in die Rolle des Mehrwert schaffenden Kurators begeben, entsteht eine neue Form des Storytellings. Erdbeben, Tsunami, AKW-GAU: Die schrecklichen Ereignisse im Nordosten Japans halten die Welt in Atem. Auch für die Medien bedeutete das Ausnahmezustand. Vor allem die Online-Angebote der Massenmedien standen unter Starkstrom, ihre Fähigkeiten in der Echtzeitberichterstattung waren gefragt. Viel stärker als bisher werden Journalisten auch diese Quellen im Auge haben müssen und lernen, diese Kanäle zu filtern. Für die aktuelle Ausgabe des medium magazins habe ich ein Interview mit Markus Bösch geführt, der zusammen mit Steffen Leidel bei lab bloggt.

Aggregieren ist auf jeden Fall ein zentraler Bestandteil zukünftiger journalistischer Arbeit. Links einbetten und so Authentizität schaffen.