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Sozialversicherung

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Deutsche Sozialversicherung. Arbeitslosenversicherung. Eine Arbeitslosenversicherung (AV) ist eine Sozialversicherung, die das vorrangige Ziel hat, arbeitslosen Menschen während ihrer Arbeitssuche ein Einkommen zu sichern. Arbeitslosenversicherung in Deutschland[Bearbeiten] Die Arbeitslosenversicherung gehört im sozialen Sicherungssystem der Bundesrepublik Deutschland zu den Sozialversicherungen. Übergreifend wird sie auch als Versicherungszweig der Arbeitsförderung bezeichnet. Ihre gesetzliche Grundlage ist das Dritte Buch Sozialgesetzbuch (SGB III).

Träger der Arbeitslosenversicherung ist die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Aufsichtführendes Ministerium ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Pflichtversicherte[Bearbeiten] Der Kreis der Pflichtversicherten bestimmt sich nach § 25 und § 26 SGB III. Freiwillig Versicherte[Bearbeiten] Beitrag[Bearbeiten] Beitragssatz[Bearbeiten] Die Leistungen der Arbeitslosenversicherung werden hauptsächlich aus den Versicherungsbeiträgen finanziert. Der Beitragssatz beträgt seit dem 1. Hans H. Krankenversicherung. Krankenversicherung. Eine Krankenversicherung erstattet den Versicherten die Kosten (voll oder teilweise) für die Behandlung bei Erkrankungen, bei Mutterschaft und oft auch nach Unfällen. Sie ist Teil des Gesundheits- und in vielen Ländern auch des Sozialversicherungssystems. In einigen Ländern kommen neben finanziellen Leistungen auch Sachleistungen hinzu. Ob die Folgekosten von Unfällen von der Krankenversicherung oder einer speziellen Unfallversicherung übernommen werden, ist ebenfalls länderspezifisch geregelt.

Ausgestaltung[Bearbeiten] Die Mitgliedschaft in einer Krankenversicherung gilt entweder als freiwillig (Versicherungsfreiheit: Private, zusätzliche, oder Zusatzkrankenversicherung) oder gesetzlich vorgeschrieben (Versicherungspflicht: Gesetzliche oder obligatorische Krankenversicherung). Die Krankenversicherungsprämie ist vom gewählten Leistungsangebot abhängig oder vom Einkommen der Versicherten. Je nach Land wird die Versicherung von unterschiedlichen Rechtsträgern angeboten. Schweiz[Bearbeiten] Krankenversicherung in Deutschland. Die Krankenversicherung in Deutschland erstattet den Versicherten voll oder teilweise die Kosten für Therapien bei Krankheit, Mutterschaft und oft auch nach Unfall.

Sie ist ein zweigliedriger Teil des Gesundheitssystems im deutschen Sozialversicherungssystem. Gesetz betreffend die Krankenversicherung der Arbeiter im Reichsgesetzblatt vom 21. Juni 1883 Allgemeine Krankenversicherungspflicht[Bearbeiten] Gesetzliche Krankenversicherung[Bearbeiten] Private Krankenversicherung[Bearbeiten] In der privaten Krankenversicherung (PKV) versichern sich Personen, die nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind. Personen ohne Krankenversicherung[Bearbeiten] Im Jahr 2003 waren laut Statistischem Bundesamt 188.000 Bundesbürger (nicht versicherte Selbstständige nicht erfasst) ohne jede Krankenversicherung. Steuerliche Behandlung der Beiträge[Bearbeiten] Siehe auch[Bearbeiten] Weblinks[Bearbeiten] Geschichte der gesetzlichen Krankenversicherung Einzelnachweise[Bearbeiten]

Gesetzliche Krankenversicherung. Kategorie:Gesetzliche Krankenkasse. Diese Kategorie sammelt einzelne, konkrete gesetzliche Krankenkassen. Private Krankenkassen sollten in die Kategorie:Versicherungsunternehmen eingeordnet werden, Übersichtsartikel zu gesetzlichen Krankenkassen in Kategorie:Gesetzliche Krankenversicherung Unterkategorien Es werden 5 von insgesamt 5 Unterkategorien in dieser Kategorie angezeigt:In Klammern die Anzahl der enthaltenen Kategorien (K), Seiten (S), Dateien (D) Seiten in der Kategorie „Gesetzliche Krankenkasse“ Es werden 11 von insgesamt 11 Seiten in dieser Kategorie angezeigt:

Kategorie:Ersatzkasse. Techniker Krankenkasse (TK) Gesetzliche Krankenversicherung. Geschichte[Bearbeiten] Mit dem Reichsgesetz vom 15. Juni 1883 wurde das Krankenversicherungsgesetz geschaffen, das die Krankenversicherungspflicht für Arbeiter einführte.[2] Bereits vorher gab es durch Gesetz vom 29. April 1869 die gemeindliche Krankenpflegeversicherung in Bayern. Dieses waren weltweit die ersten Gesetze, die den Krankenschutz der unteren Einkommensschichten regelte. Der Personenkreis war begrenzt auf abhängig Beschäftigte mit einem Jahreseinkommen von höchstens 2000 Mark und gewährte im Krankheitsfall ein Einkommen von mindestens 60 % des Lohns.

Österreich verabschiedete nach deutschem Vorbild am 30. März 1888 ebenfalls ein Krankenversicherungsgesetz, dem Ungarn am 9. Aufgaben[Bearbeiten] Aufgabe der gesetzlichen Krankenversicherung ist es, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder ihren Gesundheitszustand zu bessern (§ 1 SGB V). Pflichtversicherte sind kraft Gesetzes versichert. Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung[Bearbeiten] Pflegeversicherung. Historische Entwicklung und Einordnung Die Hilfen werden nach dem „Grad der Pflegebedürftigkeit“ gewährt. Bei professioneller ambulanter oder (teil-)stationärer Pflege werden die Kosten bis zu bestimmten Höchstbeträgen übernommen. Die Kosten für Pflegehilfsmittel und das Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen können ebenfalls übernommen werden. Schließlich werden Leistungen an ehrenamtlich Pflegende erbracht (Pflegegeld). Abgrenzung zu anderen Rechtsvorschriften Entschädigungsleistungen nach § 35 Bundesversorgungsgesetz (BVG) und die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung haben Vorrang vor den Leistungen der Pflegeversicherung (§ 13, § 34 SGB XI), das heißt, dass im Umfang der vorrangigen Pflegeleistungen dieser Vorschriften kein Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung besteht.

Die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII (Sozialhilfe) tritt nur dann ein, wenn die zuvor genannten Leistungsträger keine Leistungspflicht trifft. Antragstellung Pflegegutachten Pflegestufe 0 Leistungen. Rentenversicherung. Gesetzliche Rentenversicherung. Gesetzliche Rentenversicherung ist die Bezeichnung für ein von Nationalstaaten geschaffenes gesetzliches Alters- und/oder Hinterbliebenensicherungssystem, das zusätzlich oft auch zur Absicherung gesundheitlicher Risiken dient. Die Rentenversicherung als Sozialversicherung[Bearbeiten] Dies kann in anderen Ländern anders geregelt sein. Finanziert wird die gesetzliche Rentenversicherung entweder nach dem Umlage- (so in Deutschland) oder nach dem Kapitaldeckungsverfahren.

Länder mit gesetzlicher Rentenversicherung (Auswahl)[Bearbeiten] Gesetzliche Rentenversicherungen bestehen heute in vielen Ländern (geordnet nach dem Jahr des Inkrafttretens)[3]: Weblinks[Bearbeiten] Social Security Programs Throughout the World Einzelnachweise[Bearbeiten] Gesetzliche Rentenversicherung (Deutschland) Die gesetzliche Rentenversicherung (RV) in Deutschland ist ein Zweig des gegliederten Sozialversicherungssystems, der vorwiegend der Alterssicherung von Beschäftigten dient. Daneben unterliegen weitere Personen der Versicherungspflicht, aber auch freiwillige Versicherung ist möglich. Neben den Altersrenten werden Renten bei verminderter Erwerbsfähigkeit und Renten an Hinterbliebene (Renten wegen Todes) sowie Leistungen zur Rehabilitation erbracht. Die gesetzliche Rentenversicherung wird im Wesentlichen durch ein Umlageverfahren finanziert. Die jeweiligen Beitragszahler bringen die Renten der aus dem Arbeitsleben Ausgeschiedenen auf und erwerben selbst einen Anspruch auf ihre eigene (kommende) Rente (Generationenvertrag).

Es gibt erhebliche Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt. Die versicherten Risiken der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) sind das Alter (Altersrente), die verminderte Erwerbsfähigkeit und der Tod (Hinterbliebenenrente). Dafür sind Nur für Versicherte, die vor dem 2. Arbeitgeber. Arbeitgeber ist, wer die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers kraft Arbeitsvertrages fordern kann und das Arbeitsentgelt schuldet. Die Arbeitgeberstellung wird maßgeblich vom Direktionsrecht geprägt, kraft dessen der Arbeitgeber die konkrete Leistungspflicht des Arbeitnehmers hinsichtlich Art, Ort und Zeit näher gestalten kann.

Eine gesetzliche Definition des Begriffs existiert nicht. Rechtsformen[Bearbeiten] Arbeitgeber kann sein Siehe auch: Rechtsformen. Arbeitgeber und Betriebsverfassung[Bearbeiten] Im Betriebsverfassungsgesetz wird der Arbeitgeberbegriff in zweifacher Weise gebraucht: Zum einen ist der Arbeitgeber Vertragspartner des Arbeitnehmers und zum anderen ist er Organ der Betriebsverfassung. Begriffskritik[Bearbeiten] Insbesondere Kapitalismus-Kritiker werten den Begriff „Arbeitgeber“ oft als euphemistische Rhetorik, die den Unternehmer in der Rolle eines gönnerhaften Sozial-Patriarchen darstellt. Größte Arbeitgeber der Welt[Bearbeiten] Siehe auch[Bearbeiten] Gesetzliche Unfallversicherung.

Aufgaben Zu den Aufgaben der Träger der UV gehört neben der Gewährung von Leistungen nach Eintritt des Versicherungsfalles auch die Beratung und Aufsicht der Mitgliedsbetriebe auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit, der Unfallverhütung und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer (Prävention); hierbei werden die Träger der UV teilweise kooperierend mit den Behörden der staatlichen Gewerbeaufsicht tätig. Auch die Bemessung der Beiträge nach der Unfallgefahr der Gewerbezweige (Risikoklassen) dient der Prävention. Versicherte In der gesetzlichen Unfallversicherung (UV) ist versichert, wer Aufgrund des hohen Risikos von Berufskrankheiten sind Unternehmer eines Friseurbetriebes pflichtversichert (§ 50 BGW-Satzung).

Die versicherten Personen sind im Allgemeinen nicht universell versichert, vielmehr sind die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung an weitere Voraussetzungen geknüpft: Leistungen Die Einschätzung erfolgt durch den Unfallversicherungsträger. Geldleistungen Sachleistungen Träger. Sozialversicherung. Sozialversicherung. Die Sozialversicherung ist ein Versicherungssystem, bei dem die versicherten Risiken Krankheit, Mutterschaft, Pflegebedürftigkeit, Arbeitsunfall, Berufskrankheit, Arbeitslosigkeit, Erwerbsminderung, Alter und Tod gemeinsam von allen Versicherten getragen werden. Sie ist keine Sachversicherung. Bei der gesetzlichen Sozialversicherung besteht Versicherungspflicht, um eine Auslese nach Personen mit hohen und niedrigen Risiken (z.B. Gesunde und Kranke) zu vermeiden und einen solidarischen Ausgleich unter den Versicherten unabhängig von der Höhe der geleisteten Beiträge zu erzielen.

Es werden auch solche Personen einbezogen, die ansonsten aufgrund ihres niedrigen Einkommens oder hoher Risiken keinen anderweitigen Schutz, zum Beispiel durch eine private Versicherung, erlangen könnten. Das System der Sozialversicherung ist wesentlicher Bestandteil der staatlichen Organisierung sozialer Sicherheit.

Es gibt verschiedene Zweige der Sozialversicherung. Geschichte[Bearbeiten] Ausgestaltung[Bearbeiten] Kategorie:Sozialversicherung nach Staat. Sozialversicherung (Deutschland) Sozialversicherung (Deutschland) Die gesetzliche Sozialversicherung ist in Deutschland die wichtigste Institution der sozialen Sicherung. Die Für- und Vorsorge durch die Sozialversicherung ist gesetzlich eng geregelt, die Organisation erfolgt durch selbstverwaltete Versicherungsträger. Der Leistungsbedarf eines Jahres wird nahezu vollständig aus dem Beitragsaufkommen der Versicherungspflicht des gleichen Jahres bestritten, d. h. angesammeltes Kapital dient im Wesentlichen nur als kurzzeitige Schwankungsreserve (Nachhaltigkeitsrücklage, Generationenvertrag).

Die Leistungen werden vorwiegend als für alle Versicherten gleiche Sachleistungen (Solidaritätsprinzip) oder als beitragsabhängige Geldleistungen (zum Beispiel Renten, Krankengeld) erbracht. Zu den Aufgaben der Sozialversicherung gehören neben den Versicherungsleistungen im engeren Sinn auch Prävention und Rehabilitation. Die Sozialversicherung (SV) besteht in Deutschland aus fünf Zweigen: Ob die Regeln eingehalten werden, wird in sog. Hochspringen ↑ Steffen G. Geschichte der Sozialversicherung in Deutschland. Ursprünge der Sozialversicherungen[Bearbeiten] Deutsches Kaiserreich[Bearbeiten] Staatliche Systeme entstanden im Deutschen Kaiserreich bereits am Ende des 19. Jahrhunderts. Das Deutsche Kaiserreich war damit weltweit der Vorreiter beim Aufbau von staatlichen Sozialsystemen. Kaiserliche Botschaft 17. Krankenversicherungsgesetz 1883 (Gesetzliche Krankenversicherung = GKV)[Bearbeiten] Gesetz betreffend die Krankenversicherung der Arbeiter im Reichsgesetzblatt vom 21.

Die Beiträge trugen der Arbeitgeber zu 1/3 und Arbeitnehmer zu 2/3. Unfallversicherungsgesetze[Bearbeiten] Unfallrenten ab der 14. Der Arbeitgeber zahlte zu 100 Prozent die Beiträge. In der Folgezeit wurde der Kreis der versicherten Personen sukzessive durch folgende Gesetze erweitert: Das Gesetz, betreffend die Abänderung der Unfallversicherungsgesetze („Mantelgesetz“) vom 30. [Bearbeiten] Das Gesetz betreffend der Invaliditäts- und Altersversicherung vom 22. Die Beiträge kamen zu gleichen Teilen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Beitragsbemessungsgrenze. Die Beitragsbemessungsgrenze ist eine Sozialversicherungs-Rechengröße in Deutschland und bezeichnet den Bruttolohnbetrag, bis zu dem maximal Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung errechnet werden. Der Teil des Bruttolohns, der die Beitragsbemessungsgrenze übersteigt, bleibt für die Beitragsberechnung außer Betracht.

Die Beitragsbemessungsgrenze ist nicht zu verwechseln mit der Jahresarbeitentgeltgrenze, ab der für abhängig beschäftigte Arbeitnehmer die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung entfällt. Allgemeines[Bearbeiten] Beitragsbemessungsgrenze und degressiver Beitragsverlauf in Deutschland 2011 Der Beitrag zur gesetzlichen Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung wird jeweils in einem Prozentsatz vom sozialversicherungspflichtigen Bruttolohn bemessen. Versicherungsarten[Bearbeiten] Gesetzliche Rentenversicherung[Bearbeiten] Gesetzliche Arbeitslosenversicherung[Bearbeiten] Gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung[Bearbeiten] Pflichtversicherung. Das Gegenstück zur Pflichtversicherung ist die Freiwillige Versicherung für Menschen, die nicht der Versicherungspflicht unterliegen.

Pflichtversicherung und Vertragsfreiheit[Bearbeiten] Eine gesetzliche Pflichtversicherung steht im Widerspruch zum Prinzip der Vertragsfreiheit, die in Deutschland aufgrund Art. 2 Abs. 1 GG ein Grundrecht darstellt. Die Einschränkung der Vertragsfreiheit durch eine Pflichtversicherung bedarf daher einer besonderen Begründung.

Gründe sind beispielsweise der Schutz Dritter (bei Haftpflichtversicherungen), der Gesundheitsschutz oder der Verbraucherschutz. Von liberaler Seite werden Pflichtversicherungen teilweise als Paternalismus kritisiert. Vielfach ist mit einer Pflichtversicherung ein Kontrahierungszwang für die Versicherungsunternehmen verbunden. Geschichte[Bearbeiten] Historisch sind die Feuerversicherungen die ersten Pflichtversicherungen. Versicherungsarten[Bearbeiten] Sozialversicherung[Bearbeiten] Sozialversicherung Deutschland[Bearbeiten] Krankenversicherung. Deutsche Rentenversicherung.

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