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Bakterien & Viren Top 10

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Ebolavirus. Merkmale[Bearbeiten] Das Ebolavirus besitzt eine fadenförmige (lateinisch filum ‚Faden‘), manchmal auch bazillusförmige Gestalt.

Ebolavirus

Es kann in seiner Grundstruktur aber auch gelegentlich U-förmig gebogen sein. In seiner Länge variiert es bis zu maximal 14.000 nm, jedoch beträgt der Durchmesser konstant 80 nm und es gehört damit zusammen mit der Gattung Marburgvirus aus derselben Familie zu den größten bekannten RNA-Viren. Als weitere Besonderheit besitzt dieser Erreger auch die Matrixproteine VP40 und VP24. Hämorrhagisches Fieber. Hämorrhagische Fieber (von altgriechisch αἷμα haima „Blut“ und ῥήγνυμι rhēgnymi „zerreißen, zerbrechen“; alte, deutsche Bezeichnung: blutbrechende Fieber) sind infektiöse Fiebererkrankungen, die mit Blutungen einhergehen.

Hämorrhagisches Fieber

Sie werden meist verursacht durch Virusinfektionen, weshalb man auch von viralem hämorrhagischen Fieber (VHF) spricht. Die Erreger hämorrhagischer Fieber sind auf allen Kontinenten außer der Antarktis heimisch, meist treten sie jedoch in Afrika, Südamerika oder Südostasien auf. In Mitteleuropa und Nordamerika sind tödliche VHF äußerst selten. Sie werden gelegentlich durch Reisende eingeschleppt, die sich im Ausland infiziert haben. An mehreren Krankenhäusern in Deutschland werden Sonderisolierstationen für hochinfektiöse Patienten vorgehalten. Ebolafieber. Erreger[Bearbeiten]

Ebolafieber

Humanes Immundefizienz-Virus / HIV. Das Humane Immundefizienz-Virus (englisch human immunodeficiency virus), zumeist abgekürzt als HIV oder auch bezeichnet als Menschliches Immunschwäche-Virus oder Menschliches Immundefekt-Virus, ist ein Virus, das zur Familie der Retroviren und zur Gattung der Lentiviren gehört.

Humanes Immundefizienz-Virus / HIV

Eine unbehandelte HIV-Infektion führt nach einer unterschiedlich langen, meist mehrjährigen symptomfreien Latenzphase in der Regel zu AIDS (engl. acquired immunodeficiency syndrome ‚erworbenes Immundefizienzsyndrom‘). Die Verbreitung von HIV hat sich seit Anfang der 1980er Jahre zu einer Pandemie entwickelt, die nach Schätzungen der Organisation UNAIDS bisher etwa 28 Millionen Leben gefordert hat.

Ende 2010 waren geschätzt 34 Millionen Menschen weltweit mit HIV infiziert, wobei die Verteilung auf beide Geschlechter in etwa gleich ist. Im Jahr 2010 starben ungefähr 1,8 Millionen Menschen weltweit an den Folgen einer HIV-Infektion. AIDS. Acquired Immune Deficiency Syndrome, auch Acquired immunodeficiency syndrome (englisch für „erworbenes Immundefektsyndrom“), zumeist abgekürzt AIDS oder Aids, bezeichnet eine spezifische Kombination von Symptomen, die beim Menschen infolge der durch Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HI-Virus, HIV) induzierten Zerstörung des Immunsystems auftreten.[1] Bei den Erkrankten kommt es zu lebensbedrohlichen opportunistischen Infektionen und Tumoren.

AIDS

AIDS wurde am 1. Dezember 1981 als eigenständige Krankheit erkannt. Laut UNAIDS lebten im Jahr 2012 weltweit etwa 35,3 Millionen HIV-positive Menschen. 2012 kam es zu etwa 3,4 Millionen HIV-Neuinfektionen (d. h. etwa 9300 Neuinfektionen pro Tag), und etwa 1,9 Millionen Menschen starben an den Folgen von HIV/AIDS. Yersinia pestis. Yersinia pestis ist ein gramnegatives, unbegeißeltes, sporenloses, fakultativ anaerobes Stäbchenbakterium.

Yersinia pestis

Es zählt zu den Enterobakterien und ist der Erreger der Lungen- und Beulenpest. Mit einigen weiteren Bakterien bildet es die Gattung Yersinia. Yersinia pestis wurde von Alexandre Émile Jean Yersin 1894 entdeckt und ursprünglich nach Louis Pasteur Pasteurella pestis getauft, 1967 jedoch Yersin zu Ehren umbenannt. Virulenz[Bearbeiten] Die Virulenz von Yersinia pestis entsteht durch Ektotoxin, Endotoxin- und Bakterienkapselbildung. 1980 stellten Dan Cavanaugh und James Williams fest, dass die Virulenz des Bakteriums temperaturabhängig ist. Von den hunderten von bekannten Bakterienstämmen sind nur wenige virulent. Beulenpest. Vorkommen der Pest in Tieren (1998) Die Pest (lateinisch pestis ‚Seuche‘) ist eine hochgradig ansteckende Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Yersinia pestis ausgelöst wird.

Beulenpest

Variola Virus. Orthopoxvirus. Pocken. Bacillus anthracis. Milzbrand / Anthrax. Zellen des Bacillus anthracis Blut einer Milzbrandleiche – zahlreiche Milzbrandbazillen in einzelnen und zusammenhängenden Stäbchen; Vergrößerung 1000-fach, Gram-Färbung Anthrax-Bakterien Milzbrand oder Anthrax ist eine Infektionskrankheit, die durch Bacillus anthracis verursacht wird und meist Paarhufer befällt.

Milzbrand / Anthrax

Influenza. Influenza-Virus Alltagssprachlich wird die Bezeichnung Grippe häufig auch für grippale Infekte verwendet, bei denen es sich um verschiedene andere, in der Regel deutlich harmloser verlaufende Virusinfektionen handelt.

Influenza

Vorkommen. Spanische Grippe. Polizisten in Seattle während der Spanischen Grippe im Dezember 1918 Die Spanische Grippe war eine Pandemie, die zwischen 1918 und 1920 durch einen ungewöhnlich virulenten Abkömmling des Influenzavirus (Subtyp A/H1N1) verursacht wurde und mehrere Dutzend Millionen Todesopfer forderte.

Spanische Grippe

Der fachwissenschaftlichen Literatur zufolge betrug die Zahl der Todesopfer mindestens 25 Millionen; in ihrer Bilanz in der Fachzeitschrift Bulletin of the History of Medicine vom Frühjahr 2002 kamen die Autoren sogar auf knapp 50 Millionen Todesopfer.[1] Die Auswirkung der Pandemie ist damit in absoluten Zahlen mit dem Ausbruch der Pest von 1348 vergleichbar, der damals mehr als ein Drittel der europäischen Bevölkerung zum Opfer fiel. Eine Besonderheit der Spanischen Grippe war, dass ihr vor allem 20- bis 40-jährige Menschen erlagen, während Influenzaviren sonst besonders Kleinkinder und alte Menschen gefährden.

Die Bezeichnung „Spanische Grippe“[Bearbeiten] – zit. n. West-Nil-Virus. Übertragung[Bearbeiten] Symptome[Bearbeiten] Staphylococcus aureus (MRSA) Staphylococcus aureus ist ein kugelförmiges, Gram-positives Bakterium, das häufig in Haufen (Traubenform, altgriechisch στἄφὔλἠ /staphyle – Traube) angeordnet ist (Haufenkokken). Staphylokokken bewegen sich nicht aktiv und bilden keine Sporen. Die Größe des Bakteriums liegt üblicherweise zwischen 0,8 und 1,2 µm. S. aureus kommt fast überall in der Natur, auch auf der Haut und in den oberen Atemwegen von 25 bis 30 % aller Menschen vor. Nekrotisierende Fasziitis.

Andere Gefährliche Bakterien & Viren