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Trugschluss

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Fehlschluss. Cum hoc ergo propter hoc. Cum hoc ergo propter hoc bezeichnet einen Fehlschluss.

cum hoc ergo propter hoc

Hierbei werden gemeinsam auftretende Ereignisse ohne genauere Prüfung zu Ursache und Wirkung erklärt. Die Zuordnung erfolgt entsprechend willkürlich und ohne fundierte Begründung. Die lateinische Wendung cum hoc ergo propter hoc lässt sich übersetzen als „mit diesem, folglich wegen diesem“ oder „mit diesem, folglich nahe diesem“ oder auch „mit diesem, folglich daneben dieses“.

Beschreibung[Bearbeiten] Ein immer wieder beobachtetes Zusammentreffen zweier Ereignisse bietet grundsätzlich Anlass für die Vermutung, dass zwischen diesen Ereignissen ein Zusammenhang bestehen könnte. Die Situation, dass zwei Ereignisse A und B gemeinsam auftreten, lässt sich logisch einer der folgenden Kategorien zuordnen: Ein kritischer Beobachter muss grundsätzlich davon ausgehen, dass zwei Ereignisse auch in die letzte Kategorie fallen können. Beispiele[Bearbeiten] Ärztedichte und Lebenserwartung[Bearbeiten] Schuhgröße und Intelligenz[Bearbeiten] David G. Ignoratio elenchi. Ignoratio elenchi (von lat. ignoratio ‚Unkenntnis‘ bzw.

Ignoratio elenchi

‚Unwissenheit‘ sowie dem latinisierten Genetiv des altgriechischen Substantivs ἔλεγχος élengchos ‚Widerlegung‘; wörtlich also „die Unkenntnis der Widerlegung“)[1][2] bezeichnet in der Philosophie einen Argumentationsfehler. Dabei wird eine andere Behauptung bewiesen als die zur Debatte stehende. In einer ignoratio wird also ein gültiger Beweis für eine Behauptung geliefert und dabei unterschlagen, dass es sich um eine andere als die ursprünglich zu beweisende handelt. ("Fallacy of Irrelevant Conclusion"[3]). Einzelbelege[Bearbeiten] Hochspringen ↑ Erich Pertsch: Langenscheidts Großes Schulwörterbuch Lateinisch-Deutsch. Argumentum ad populum. A nescire ad non esse. A nescire ad non esse (lat.

A nescire ad non esse

„vom Nichtwissen auf das Nicht-Sein“) bezeichnet eine rhetorische Figur, die zu den ad populum–Argumenten zählt. Eine Behauptung, dass etwas nicht der Fall ist, wird dadurch begründet, dass der Sachverhalt nicht bekannt ist (z. B. Aequat causa effectum. Die lateinische Phrase aequat causa effectum (‚die Ursache entspricht der Wirkung‘) ist eine scholastische Regel über den Zusammenhang von Grund und Folge, nach der die Eigenschaften des Grundes die Eigenschaften der Folge völlig bestimmen.

Aequat causa effectum

Bedeutung[Bearbeiten] Aequat causa effectum (auch causa aequat effectum) bezeichnet sowohl die Annahme, dass zwischen Grund und Folge eine quantitative Gleichheit herrscht, wie auch die Annahme, dass jeder veränderten Eigenschaft des Grundes eine veränderte Eigenschaft der Folge entsprechen muss. Grund und Folge können dabei sowohl logisch, als begriffliches Begründungsverhältnis, aber auch als ontologisches Kausalverhältnis verstanden werden. Keine der beiden Annahmen kann aber ohne Weiteres als zwingend angesehen werden, es handelt sich vielmehr um eine Merkregel, deren Gültigkeit als Heuristik bzw. als Grundsatz von Annahmen darüber abhängt, was als Grund und Folge in Frage kommt. Fallacia fictae necessitatis. Petitio principii. Eine Petitio principii (lat. „Inanspruchnahme des Beweisgrundes“), auch Zirkelbeweis (circulus in demonstrando oder circulus in probando), englisch begging the question, ist eine argumentative Figur, bei der eine Behauptung durch Aussagen begründet wird, welche die zu beweisende Behauptung schon als wahr voraussetzen.

Dies kann zum einen explizit geschehen, wenn die Behauptung als Schlusssatz oder Konklusion eines Arguments vorliegt, in dem sie selbst als Prämisse vorkommt, zum anderen implizit, indem die Konklusion kein expliziter Bestandteil des Arguments ist, sondern stillschweigend angenommen wird. Arten der petitio principii[Bearbeiten] Eine petitio principii kann auf verschiedene Weisen konstruiert werden.[1] Eine Prämisse taugt nicht zur Unterstützung der Konklusion, wenn sie lediglich eine andere Formulierung der Konklusion ist: „Schwarzfahren ist unsozial, weil es auf Kosten der zahlenden Fahrgäste geschieht. Non sequitur. Non sequitur (lat. für „es folgt nicht“) ist ein Fehlschluss innerhalb der Argumentation eines Beweises, der darauf basiert, dass die geschlussfolgerte These nicht aus den zugrundeliegenden Prämissen abgeleitet werden kann.

Non sequitur

Es handelt sich um ein non sequitur, wenn bei dem versuchten Beweis der These Argumente aufgestellt werden, die zwar wahr sind, aber keinen zureichenden Grund für die Wahrheit der These bieten. Beispiele: Prämisse: Das Universum hatte einen Anfang.These: Also hat es auch ein Ende.Non sequitur: Beide Aussagen können richtig sein, aber weder ist dies sicher, noch reicht die Existenz eines Anfangs aus, um zwingend auch ein Ende zu bedingen.Prämisse 1: Wenn ich in Wien bin, bin ich in Österreich.Prämisse 2: Ich bin nicht in Wien.Schlussfolgerung: Deshalb bin ich auch nicht in Österreich.Non sequitur: Auch wenn beide Prämissen zutreffen, muss die Schlussfolgerung nicht richtig sein, weil ich mich ja an einem anderen Ort in Österreich (außerhalb Wiens) befinden könnte.

A List Of Fallacious Arguments. Attacking the person instead of attacking his argument.

A List Of Fallacious Arguments

For example, "Von Daniken's books about ancient astronauts are worthless because he is a convicted forger and embezzler. " (Which is true, but that's not why they're worthless.) Another example is this syllogism, which alludes to Alan Turing's homosexuality: Turing thinks machines think. Turing lies with men. Logical Fallacies: The Fallacy Files. Formal fallacy. In philosophy, a formal fallacy (also called logical fallacy) is a pattern of reasoning rendered invalid by a flaw in its logical structure that can neatly be expressed in a standard logic system, for example propositional logic.[1] An argument that is formally fallacious is always considered wrong.

Formal fallacy

A formal fallacy is contrasted with an informal fallacy, which may have a valid logical form and yet be unsound because one or more premises are false. The presence of a formal fallacy in a deductive argument does not imply anything about the argument's premises or its conclusion. Both may actually be true, or even more probable as a result of the argument, but the deductive argument is still invalid because the conclusion does not follow from the premises in the manner described.

"Fallacious arguments usually have the deceptive appearance of being good arguments. Argumentation theory provides a different approach to understanding and classifying fallacies. If P then QPTherefore Q.