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And its counterinsurgency

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Asymmetrische Kriegführung. Typischerweise ist eine der beteiligten Kriegsparteien waffentechnisch und zahlenmäßig so überlegen, dass die andere Kriegspartei militärisch in offen geführten Gefechten nicht gewinnen kann.

Asymmetrische Kriegführung

Langfristig können jedoch nadelstichartige Verluste und Zermürbung durch wiederholte kleinere Angriffe zum Rückzug der überlegenen Partei führen, bedingt auch durch die Überdehnung von deren Kräften. In den meisten Fällen agiert dabei die militärisch überlegene Partei, meist reguläres Militär eines Staates, auf dem Territorium eines anderen Landes und kämpft gegen eine militante Widerstands- bzw. Untergrundbewegung, die sich aus der lokalen Bevölkerung gebildet hat. Die vermeintlich überlegene Kriegspartei ist daher mit dem Einsatzraum und seiner Bevölkerung nicht vertraut. Sie wird im weiträumigen Einsatzgebiet ihre Kräfte immer nur punktuell ansetzen können.

Sowohl das Phänomen selbst als auch die militärtheoretischen Grundlagen sind seit der Antike bekannt. Aufstandsbekämpfung. Ein Wall des Strategic Hamlet-Programmes im Vietnamkrieg, das auf den Theorien von Sir Robert Thompson basierte Die Bekämpfung von Aufständischen durch reguläres Militär bildet einen eigenen Zweig in der Militärtheorie.

Aufstandsbekämpfung

Die Aufstandsbekämpfung gehört dabei zum umfangreicheren Gebiet der Asymmetrischen Kriegführung. Viele Armeen haben Spezialeinheiten, die auf diese Art des Kampfes spezialisiert sind. Weil sich die Maßnahmen in der Regel auf die Abwehr einer Gefahr aus Teilen der eigenen Bevölkerung oder der eines besetzten Territoriums richten, vermischen sich häufig die Aufgaben von Polizei, Inlandsgeheimdiensten und Militär. Manche Konzepte der Aufstandsbekämpfung setzen auf menschenrechtsverletzende Methoden, etwa die Französische Doktrin. Operation Condor. Teilnehmer der staatsterroristischen, multinationalen GeheimdienstoperationOperation CondorGrün: Teilnehmende Staaten,Hellgrün: Teilweise beteiligte Staaten,Blau: Unterstützende Staaten.

Operation Condor

Bis heute ist die Rolle der USA nicht annähernd vollständig aufgeklärt. Ablauf[Bearbeiten] Nach dem bisherigen Kenntnisstand beschlossen die Vertreter der sechs Staaten auf Vorschlag des damaligen chilenischen Geheimdienstchefs Manuel Contreras am 25. November 1975 die grenzübergreifende Zusammenarbeit. Die Übereinkunft fiel mit dem 60. Intern wurden die geheim gehaltenen Aktivitäten mit der Ausschaltung von Regimegegnern sowie als Kampf gegen internationale terroristische Elemente begründet. Mehrfach wurden auch im Ausland, u. a. in den USA, Italien, Frankreich und Portugal, Mordanschläge verübt. Opfer[Bearbeiten] Gedenkmarsch mit Fotos von Verschwundenen zum Anlass des dreißigsten Jahrestages des Militärputsches in Argentinien, 24.

Western Hemisphere Institute for Security Cooperation. Geschichte[Bearbeiten] Die aufgegebenen Gebäude der Escuela de las Américas in der Kanalzone Panamas Die School of the Americas wurde 1946 unter dem Namen Latin American Training Center - Ground Division (Lateinamerikanisches Trainingscenter) in der exterritorialen Kanalzone Panamas eingerichtet.

Western Hemisphere Institute for Security Cooperation

Ihre Aufgabe war es, während des Konflikts um den Panamakanal die US-amerikanischen Interessen in Mittel- und Südamerika durch militärische Ausbildung lateinamerikanischer Militärs und Militärberater zu festigen. Während des Kalten Kriegs verlagerte sich der Aufgabenschwerpunkt dahingehend, dass die Ausbreitung des Kommunismus in Lateinamerika verhindert werden sollte (Domino-Theorie).

Nach dem Panamakanal-Vertrag von 1984 und auf Druck der panamaischen Regierung wurde der Standort in der exterritorialen Kanalzone aufgegeben und nach Fort Benning verlagert. Unter Präsident Ronald Reagan wurde der Schulbetrieb ab 1984 ausgeweitet (Reagan-Doktrin). Operation Charly. Operation Charly (Spanisch: Operación Charly) war eine nachrichtendienstliche Operation des Argentinischen Heeres, der US Army und der CIA in Zusammenarbeit mit diversen Streitkräften Zentralamerikas im so genannten schmutzigen Krieg von 1977 bis ca. 1985.

Operation Charly

Dabei wurde die so genannte Französische Doktrin, die bereits im Algerienkrieg zur Anwendung gekommen war, von Argentinien nach Zentralamerika (Guatemaltekischer Bürgerkrieg, Salvadorianischer Bürgerkrieg, Contra-Krieg) transferiert. Die "argentinische" Methode[Bearbeiten] Fünf Monate nach dem Sturz Somoza Debayles bot der argentinische Juntaführer General Roberto Eduardo Viola im November 1979 in Bogotá/Kolumbien kurz vor der 13. Tagung der Amerikanischen Armeen eine Koordination lateinamerikanischer Streitkräfte gegen linksgerichtete Aufständische an. Im Kontext des so genannten Viola-Plans dehnte Argentinien seine Unterstützung bei der Aufstandsbekämpfung auf Guatemala, El Salvador und Honduras aus.

Nicaragua[Bearbeiten] Französische Doktrin. Die Doktrin ist thematisch eng mit dem Begriff des Schmutzigen Kriegs verbunden und gehört zum militärtheoretischen Gebiet der Asymmetrischen Kriegführung.

Französische Doktrin

Derartige Methoden kamen in der Folgezeit, teilweise bis in die jüngste Vergangenheit, vielfach auch in anderen Ländern im Rahmen so genannter Aufstandsbekämpfungsmaßnahmen (engl. Counterinsurgency) zum Einsatz. Massiv und mit insgesamt etwa 400.000 zivilen Todesopfern[2] wurden sie in lateinamerikanischen Militärdiktaturen in den 1970er und 1980er Jahren zur Unterdrückung breiter Bevölkerungsschichten eingesetzt.

Dabei haben französische Veteranen des Algerienkriegs eine maßgebliche Rolle als Berater und Ausbilder des dortigen Militärs und der Geheimdienste gespielt, siehe dazu auch Operation Condor. Derartige Verbrechen blieben bis etwa zum Ende des 20. Entwicklung und Merkmale[Bearbeiten] Zeichnung von Roger Trinquier, Fallschirmjäger-Offizier und Theoretiker der Französischen Doktrin. Hitchens_harpers_kissinger.pdf.