Die Google-Gefahr: Zuboff antwortet Döpfner. Erinnern Sie sich an die Fabel von den Fröschen, die glücklich in ihrem Märchenteich planschen? Fröhlich. Abgelenkt. Die Temperatur des Wassers steigt langsam an, aber die Frösche bemerken es nicht. Als das Wasser den Siedepunkt erreicht, ist es zu spät, um ans rettende Ufer zu springen. Wir sind die Frösche in den digitalen Gewässern, und Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, warnte kürzlich in einem offenen Brief an den Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt (als Antwort auf dessen Artikel „Die Chancen des Wachstums“) vor der drohenden Gefahr: „Die Temperaturen steigen rasch.“ Falls dieser Alarmruf Sie beunruhigt, ist das gut.
(Unabridged English version: Dark Google by Shoshana Zuboff) Erstens, weil uns dämmert, dass Google dabei ist, ein neues Reich zu errichten, dessen Stärke auf einer ganz anderen Art von Macht basiert – allgegenwärtig, verborgen und keiner Rechenschaft pflichtig. . © Russ Schleipman. Das Grundeinkommen führt in die Knechtschaft und nicht in die Freiheit | ars libertatis. Das Grundeinkommen raubt dem Menschen seine Freiheit (Politik, Schweiz. Gerade in diesen Tagen zeigen die drastischen Sparschnitte in europäischen Ländern, wie fragil das Konzept des Wohlfahrtsstaates geworden ist. Sozialstaatliche Leistungen sind nicht zu halten, soziale Investitionen – etwa in die Bildung – werden gestrichen, Rentenversprechen sind ungedeckt. Die Frage, wer das alles verschuldet hat, ist letztlich zweitrangig, denn sie hilft nicht weiter.
Menschliches Versagen und in der Folge Krisen wird es immer geben. Es wäre deshalb besser, Vorsorge für persönliche Notzeiten sowie gesellschaftliche Solidarität so zu konzipieren, dass sie auch dann funktionieren, wenn es Staaten schlecht geht. Hohe Kosten, hohes Risiko Nun zeigt das bedingungslose Grundeinkommen einen vermeintlichen Ausweg aus der wohlfahrtsstaatlichen Sackgasse auf. Was die Finanzierung eines Grundeinkommens anbelangt, werden viele Modelle feilgeboten.
Ein Recht auf Einkommen gibt es nicht Noch schwerer als die Überlegungen zur praktischen Umsetzbarkeit wiegen Überlegungen zur Arbeit. Grundeinkommen.ch — Bedingungsloses Grundeinkommen - Kulturimpuls, Volksinitiative, Lebensgefühl - moderiert von Daniel Häni, Benjamin Hohlmann und Enno Schmidt. Grundeinkommen für alle Bürger: Macht das Sinn?
Jeder Schweizer soll pro Monat 2500 Franken vom Staat erhalten einfach so und ohne Gegenleistung. Das fordert eine Volksinitiative. Die Idee eines Grundeinkommens stösst aber nicht überall auf Begeisterung. 15. April 2012 | Pageviews: 2019 | Lukas Rühli | Veröffentlicht in : Zentralschweiz am Sonntag Es ist schon seltsam: Da betrachten die Urheber der Initiative Arbeit als Knechtschaft, von der einen das bedingungslose Grundeinkommen befreien solle. Bei einer gut ins Arbeitsleben integrierten Person mit hohem Einkommen mögen sich die negativen Auswirkungen des Grundeinkommens auf den Arbeitseinsatz tatsächlich in Grenzen halten. Das Grundeinkommen emanzipiert nicht, es entmündigt.
Letzteren garantiert der Staat heute ein existenzsicherndes Einkommen, das nicht selten deutlich über dem vorgeschlagenen Grundeinkommen liegt. Dieser Artikel erschien am 15. Ähnliche Beiträge Keine ähnlichen Beiträge.