
Wortschatz
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Skeptizismus
Skeptizismus ist ein moderner Begriff zur Bezeichnung der philosophischen Richtungen, die den Zweifel zum Prinzip des Denkens erheben und die Möglichkeit einer gesicherten, nachweisbaren Erkenntnis von Wirklichkeit und Wahrheit in Frage stellen oder prinzipiell ausschließen. Der Skeptizismus steht im Gegensatz zum Dogmatismus . Als Dogmatismus bezeichnen die Skeptiker abschätzig alle Richtungen, deren Vertreter behaupten, nachweislich richtige Aussagen über eine objektive Wirklichkeit machen zu können.Bildung
Wilhelm von Humboldt (1767–1835), Bildungsreformer Bildung (von ahd. bildunga ‚ Schöpfung, Bildnis, Gestalt ‘) bezeichnet die Formung des Menschen im Hinblick auf sein „ Menschsein “, seine geistigen Fähigkeiten. Der Begriff bezieht sich sowohl auf den Prozess („sich bilden“) als auch auf den Zustand („gebildet sein“). Dabei entspricht die zweite Bedeutung einem bestimmten Bildungsideal (zum Beispiel dem humboldtschen Bildungsideal ), das im Laufe des Bildungsprozesses angestrebt wird. Ein Zeichen der Bildung, das nahezu allen Bildungstheorien gemein ist, lässt sich umschreiben als das reflektierte Verhältnis zu sich, zu anderen und zur Welt.Etymologie
Liste geflügelter Worte/A
Als geflügeltes Wort wird ein auf eine konkrete Quelle zurückführbares Zitat bezeichnet, das als Redewendung Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden hat. Darunter sind oft knappe Formulierungen komplizierter Sachverhalte oder solche von Lebenserfahrungen, die treffend „auf den Punkt gebracht“ werden. Geflügelte Worte können u.
Geflügeltes Wort
Chronik
Philologie ( hergeleitet vom griechischen Wort φιλολογία philología ‚Liebe zum Sprechen oder Disputieren ‘, das sich auf die Bestandteile φίλος phílos ‚Freund‘ bzw. als Adjektiv ‚liebend, zugetan‘ und λόγος lógos ‚Sprechen, Wort, Rede, Beredsamkeit‘ zurückführen lässt) [1] ist die zusammenfassende Bezeichnung für die Sprach- und Literaturwissenschaft einer Sprache oder eines Sprachzweiges. Gelegentlich bezeichnet der Begriff ausschließlich die Sprachwissenschaft oder ausschließlich die wissenschaftliche Beschäftigung mit einem Autor und dessen literarischem Werk. Ursprüngliche Aufgabe der Philologie war die Textkritik , also die Herstellung eines möglichst authentischen Textes, der aus verschiedenen voneinander abweichenden Handschriften erschlossen wurde.
Philologie
Sonder Sammlung
Syllogismus
Die Syllogismen (von altgr. συλ-λογισμός syllogismos „(das) Zusammenrechnen, logischer Schluss“) sind ein Katalog von Typen logischer Argumente . Sie bilden den Kern der im vierten vorchristlichen Jahrhundert entstandenen antiken Logik des Aristoteles und der traditionellen Logik bis ins 19. Jahrhundert. Als Syllogistik wird ganz allgemein die Lehre von den Syllogismen bezeichnet. Sie untersucht insbesondere, unter welchen Voraussetzungen Syllogismen gültig sind. Syllogismen sind immer nach dem gleichen Muster aufgebaut.Der Strukturfunktionalismus , eine theoretische Richtung der Soziologie , betrachtet soziale Systeme als ihre eigene Existenz erhaltende Gebilde. Es wird untersucht, welche Bestandsvoraussetzungen gegeben sein müssen, um den Bestand strukturell zu sichern und welche Funktion diese Struktur hat. Zum Teil wird der Strukturfunktionalismus zu den Handlungstheorien gezählt.
Strukturfunktionalismus
Kybernetik
Schismogenese ist ein Konzept, um problematische soziale Verhaltensmuster zwischen Kleingruppen oder Teilen der Gesellschaft zu erklären. Es wurde in den 1930er-Jahren vom Anthropologen und Psychologen Gregory Bateson entwickelt und in Deutschland von W. E. Mühlmann aufgenommen. Sein Konzept kann auch als Ergänzung oder Entgegensetzung zu den Postulaten des soziologischen Funktionalismus verstanden werden, der in Gesellschaften Erzeugungsprozesse organischer oder mechanischer Solidarität ausmachte. Batesons Konzept der Schismogenese betont dagegen Prozesse der Auseinanderentwicklung (s.
Schismogenese
Androgynie (von altgriechisch ἀνήρ , Genitiv ἀνδρός andros ‚Mann‘ und γυνή gyne ‚Frau‘) bedeutet „weibliche und männliche Merkmale vereinigend“. Es wird oft synonym zu „ zwitterhaft “ verwendet, was aber biologisch nicht korrekt ist. Allgemein [ Bearbeiten ] Umgangssprachlich werden Menschen, die sich bewusst als nicht geschlechtlich zugeordnet darstellen oder anderen Menschen so erscheinen, als androgyn bezeichnet.

