Le Monde diplomatique, deutsche Ausgabe. Übersicht Sättigung oder zwei Grenzen des Wachstums John Maynard Keynes hat über die kleine Not des Augenblicks hinausgedacht von Karl Georg Zinn Die erste große Wirtschaftskrise des 21. Jahrhunderts markiert das Ende eines gescheiterten wirtschaftspolitischen Experiments. Damals wollte man die hohen Wachstumsraten der Zeit zwischen 1950 und 1973 wiederhaben. Der Fehler lag in der grundsätzlichen Fehleinschätzung der Wachstumsmöglichkeiten hoch entwickelter kapitalistischer Volkswirtschaften - schließlich war für diese das Wachstumsparadigma schon in den 1970er-Jahren überholt.
Diese langfristig angelegte Theorie - und zugleich Prognose - wurde nach 1945 in der politischen wie in der wirtschaftswissenschaftlichen Debatte weitgehend verdrängt. Die Beschäftigung mit der Theorie der endogenen Wachstumsabschwächung ist umso wichtiger, als die meisten Ökonomen auch jetzt noch an der Vorstellung festhalten, der einzig gangbare Weg aus der Krise führe über eine Wachstumsbelebung. Denkfabrik: Sollen wir immer weiter wachsen? - WirtschaftsWoche. Ein steigendes Bruttoinlandsprodukt gilt als wichtigste Quelle von Wohlstand und Innovation. Doch immer mehr Experten hinterfragen das klassische Wachstumsmodell. Pro Wachstum der Wirtschaft heißt vor allem Wachstum des Wissens. Wir Deutsche sind durch den Fortschritt unserer Technik im globalen Wettbewerb wohlhabend geworden, durch Ideen und Innovationen, durch den Einfallsreichtum der Menschen.
Das statistische Ergebnis ist ein hohes Pro-Kopf-Einkommen. Wichtiger noch ist aber das, was wir dadurch gesellschaftlich erreicht haben – eine hohe Lebensqualität mit guter medizinischer Versorgung, ausgebautem Sozialstaat, solider Bildung, vielfältiger Kultur und gepflegter Umwelt. Auf Wachstum verzichten hieße nicht nur, auf neue Ideen zu verzichten, sondern auch auf deren sozialen Ertrag. Die Fähigkeit der Menschen, diese Herausforderungen zu bewältigen, wird dabei als viel zu gering eingeschätzt. Commission on the Measurement of Economic Performance and Social Progress - Working Papers and Reports. Beyond GDP - International Initiative. Water footprint and virtual water. [Arabic] [Chinese] [Dutch] [French] [German] [Greek] [Italian] [Korean] [Persian] [Portuguese] [Spanish] [Turkish] People use lots of water for drinking, cooking and washing, but even more for producing things such as food, paper, cotton clothes, etc.
The water footprint is an indicator of water use that looks at both direct and indirect water use of a consumer or producer. The water footprint of an individual, community or business is defined as the total volume of freshwater that is used to produce the goods and services consumed by the individual or community or produced by the business.
"The interest in the water footprint is rooted in the recognition that human impacts on freshwater systems can ultimately be linked to human consumption, and that issues like water shortages and pollution can be better understood and addressed by considering production and supply chains as a whole," says Professor Arjen Y. Hoekstra, creator of the water footprint concept. The Rise and Fall of the G.D.P.