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Landwirtschaft

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München ist ein Dorf – Solidarische Landwirtschaft (CSA) in Gründung. Von Sarah Schill, 12.08.2015 „Hilft gegen den Stress!

München ist ein Dorf – Solidarische Landwirtschaft (CSA) in Gründung

“ Ioánnis* gießt mein Glas randvoll mit Ouzo. Das Dritte vielleicht. Es ist der Abend vor meinem Abflug nach Athen, den ich mehr zufällig beim Griechen am Eck verbringe. Alles wie gehabt: Essen lecker, Retsina scheußlich, Wirt freundlich. Zunächst einmal: Ich liebe dieses Land, liebte es schon in meiner Kindheit, als mein griechischer Onkel uns auf der kleinen Insel mit zum Angeln nahm. Das trifft es nicht ganz. So abgedroschen es klingt: Gerade als Deutsche fühle ich mich in der Verantwortung, selbst wenn es nicht unsere Politiker alleine waren, die über die Auflagen entschieden haben. Ich möchte mehr erfahren, als die oft kontroversen und je nach Ausrichtung deutlich tendenziösen Medienberichte mir mitzuteilen vermochten. Landwirtschaft: Diese Technologien revolutionieren den Lebensmittelanbau. M Diesen Artikel per E-Mail empfehlen.

Landwirtschaft: Diese Technologien revolutionieren den Lebensmittelanbau

Andreas Zynga ist CEO des Innovationsdienstleisters NineSigma. Für WiWo Green erstellt er regelmäßig einen Innovationsmonitor, der die Trends und Neuheiten der Nachhaltigkeitsbranchen überblickt. Andreas Zynga, CEO von NineSigma (Foto: NineSigma) Die weltweite Nachfrage nach Lebensmitteln steigt. In der Landwirtschaft entwickeln Unternehmen deshalb neue Technologien, um den Anbau effizienter zu gestalten.

Erneuerbare und Bio-Stoffe. Mundraub.org. Marcin Jakubowski: Open-sourced blueprints for civilization. Neue Studie: Biolandbau ist so produktiv wie konventionelle Landwirtschaft. 2_Bild: flickr.com/skoeber – CC BY-NC-SA 2.0 Hauptargument für konventionelle Landwirtschaft sind höhere Erträge im Vergleich zum Biolandbau.

Neue Studie: Biolandbau ist so produktiv wie konventionelle Landwirtschaft

Eine aktuelle Meta-Studie kommt nun zu einem überraschenden Ergebnis: Die Behauptung ist falsch – das Problem liegt an der gerechten Verteilung und am Zugang zu den Gütern. Biolandbau kann unter bestimmten Bedingungen ähnlich produktiv sein wie die konventionelle Landwirtschaft. Zurzeit werden weltweit etwa 0,9 Prozent der Agrarflächen biologisch bewirtschaftet.

Eine Erhöhung dieses Anteils ist nur dann wahrscheinlich, wenn sich eine vergleichbare Produktivität und Kosteneffektivität erreichen lässt. Die bislang mit Abstand größte Auswertung von Studien zu diesem Thema kommt zu dem Schluss, dass die Ertragsunterschiede zwischen beiden Systemen stark überschätzt werden. Fruchtwechsel und gemischter Anbau Keine Option, sondern eine Notwendigkeit Bild: flickr.com/thebittenword.com – CC BY 2.0 Ware Lebensmittel. Monsanto erhält Patent auf Brokkoli + INTERESSANTE LINKS. Soja, Rindfleisch, Palmöl: EU importiert massenhaft Produkte, für die Regenwa... M Diesen Artikel per E-Mail empfehlen.

Soja, Rindfleisch, Palmöl: EU importiert massenhaft Produkte, für die Regenwa...

Etwa fünf Minuten sollte das perfekte Frühstücksei kochen. Drei, manchmal zwei Minuten reichen zum Zähneputzen. Zwei Minuten vergehen schnell, vor allem wenn man bedenkt, dass alle zwei Minuten tropische Wäldflächen von der Größe eines Fußballfeldes illegal abgeholzt werden. Das schätzt zumindest die in Brüssel ansässige Nichtregierungsorganisation (NGO) „Fern“ für den Zeitraum zwischen 2000 und 2012. Der Grund für den Kahlschlag ist häufig die Produktion von Rindfleisch, Leder, Palmöl oder Soja. Diese Produkte importieren auch die Länder der Europäischen Union (EU) massenhaft, wie Fern kritisiert. Bio reicht nicht mehr: So sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus. Mittlerweile weiß niemand mehr, was Nachhaltigkeit wirklich bedeutet.

Bio reicht nicht mehr: So sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus

Unbestritten ist jedoch, dass wir einen neuen Ansatz in der Lebensmittelproduktion brauchen. Das nicht zuallererst, weil wir demnächst neun Milliarden Menschen auf dem Erdball zu ernähren haben (hier können wir in erster Linie durch die Bekämpfung von Armut und Ungleichheit die richtigen Weichen für die Zukunft stellen). Es geht für Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie in den kommenden Jahren vielmehr darum, ein Trilemma aufzulösen, das mittlerweile jedem gewöhnlichen Rewe-, Aldi- oder Edeka-Käufer bekannt ist: Klimawandel, steigender Energiebedarf, lokale Nahrungsmittelproduktion für Entwicklungsländer. Das wichtigste Mittel, um dieses Trilemma zu lösen, sind dabei aber nicht Computer oder Maschinen – es ist der Boden. Zurzeit ist die industrialisierte Landwirtschaft für ein Drittel des Ausstoßes an Treibhausgasen weltweit verantwortlich. Achtsame Landwirtschaft im 21. Lieber Verbraucher - Frag den LandwirtFrag den Landwirt. Sicher haben manche Leser auf unserer Seite bemerkt, dass der nachfolgende Beitrag für kurze Zeit offline war.

Lieber Verbraucher - Frag den LandwirtFrag den Landwirt

Es gab in der Community der Landwirte und Landwirtinnen, die hinter Frag-den-Landwirt stehen, Diskussionen, ob die emotionale Art und Weise des Artikels, wie er sich an die Verbraucher richtet, nicht als pauschale Anklage herüber kommt. Das ist so nicht gemeint! Eigentlich sollen auf unserer Seite ja vorrangig grundsätzliche Fragen und Anfragen von Lesern erklärt werden, wie Landwirtschaft heute funktioniert.

Dennoch sind viele in der Gruppe auch der Meinung, dass ein Blick in die Seele unseres Schreibers Willi doch nicht schaden könnte. Stellvertretend spricht er vielen Berufskollegen aus der Seele und liefert viele Punkte, worüber sich trefflich diskutieren lässt. Doku_Saatgut_D_Web. Deutschland - im Zugriff von Landgrabbing internationaler Anlegerfonds (4:54 min) Pestizide in der Landwirtschaft: Todeszone Raps. Pestizide in der Landwirtschaft Immer mehr Tierarten verschwanden aus Sybilla Keitels Garten.

Pestizide in der Landwirtschaft: Todeszone Raps

Eine Gewässerprobe zeigte: Glyphososat. Seither kämpft sie für eine „pestizidfreie Uckermark“. Spritzmaschine im Einsatz: Bäuerliche Kleinbetriebe, die ihr Land noch traditionell pflügen, gibt es in Brandenburg nur noch wenige. Bild: dpa UCKERMARK taz | Der Garten von Sybilla Keitel ist eine Idylle: Die Wiese steht in sattem Grün, ein Wäldchen umfasst das Anwesen im Nordosten Brandenburgs. Sybilla Keitel führt das Artensterben in ihrem Garten auf den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft zurück. Die Künstlerin, ursprünglich aus Bremerhaven, lebt und arbeitet seit Jahren in Berlin. Das ist lange her. Es ist eines der am häufigsten eingesetzten Unkrautvernichtungsmittel - und kommt sowohl in der Landwirtschaft wie in Kleingärten zur Anwendung. Dank Glyphosat müssen die Landwirte nicht mehr pflügen. Handeln auf eigene Faust.