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Bedingungsloses grundeinkommen

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Warum die Arbeitsministerin das bedingungslose Grundeinkommen ablehnt. Kurz vor Schluss rastet die Arbeitsministern Andrea Nahles auf der Bühne plötzlich aus.

Warum die Arbeitsministerin das bedingungslose Grundeinkommen ablehnt

„Ich glaube Ihre verkackte Grundthese vom Ende der Arbeit nicht“, ruft sie einem Fragesteller entgegen. Sie sei sicher, auch in 30 Jahren werde es noch Lohnarbeit geben. Gerade in der Digital-Szene teilen viele diese Einschätzung nicht. Denn Tech-Experten gehen davon aus, dass in Zukunft Maschinen einen Großteil der menschlichen Arbeit übernehmen. Ein Gegenvorschlag ist das bedingungslose Grundeinkommen, mit dem der Staat die Arbeitslosigkeit abfedern könnte, da jeder Mensch eine bestimmten Summe bekomme – unabhängig von seiner Arbeit. Auch das Publikum auf der Republica in Berlin – vor dem die Ministerin zu dem Thema diskutiert – glaubt an dieses Konzept: Eine Mehrheit spricht sich für das Grundeinkommen aus, wie der Moderator am Anfang der Debatte erfragt. Der Sozialstaat solle nicht alle gleichermaßen fördern, sondern bestimmten Menschen konkret helfen. Bild: Caspar Schlenk/Gründerszene. Die Schweiz stimmt ab: Vier Gründe, warum das Grundeinkommen ein Erfolg wird.

Immer wieder steht das bedingungslose Grundeinkommen auf der Diskussionsagenda der europäischen Staaten - in der Schweiz wird jetzt sogar darüber abgestimmt.

Die Schweiz stimmt ab: Vier Gründe, warum das Grundeinkommen ein Erfolg wird

Eine Initiative sorgt dafür, dass die Schweizer entscheiden, ob jeder von ihnen monatlich einen bestimmten Betrag überwiesen bekommen soll - egal, ob er arm oder reich, arbeitslos oder angestellt ist. Um einen genauen Betrag geht es bei der Abstimmung am 5. Juni noch nicht. Im Raum für die späteren Details des Grundeinkommen-Gesetzes steht jedoch eine Summe von 2.500 Franken, also rund 2.250 Euro. Lassen sich dadurch viele soziale Probleme lösen?

Im Interview mit "Spiegel Online" werben die inoffiziellen Anführer der Grundeinkommen-Initiative für ihre Idee. 1. Häni und Kovce finden das "entwürdigend". 2. Oder anders gesagt: "Wir können wesentlich produktiver werden, wenn unsere Existenz gesichert ist. " 3. 4. Denn wahrscheinlicher sei, dass zu hohe Preise sinken und zu niedrige steigen - ein ungefährliches Nullsummenspiel. Finnland - Erster Realtest für das bedingungslose Grundeinkommen. Jeder bekommt Geld, ob er arbeitet oder nicht.

Finnland - Erster Realtest für das bedingungslose Grundeinkommen

Das ist die Idee eines Grundeinkommens. Bisher kürzt der finnische Staat Arbeitslosen die Sozialleistungen, wenn sie etwas dazu verdienen. Einen Job anzunehmen, lohnt sich deshalb für viele nicht. Ob ein Grundeinkommen das ändert, kann Forscher Olli Kangas nicht sagen: "Wir wissen nicht, wie sich die Leute verhalten werden. Kangas arbeitet für die Sozialversicherungsbehörde. "Wir haben es mit grundsätzlichen philosophischen und politischen Fragen eines Wohlfahrtsstaates zu tun. Ortswechsel. "Ich glaube, in Zeiten der Digitalisierung und Automatisierung, wenn Einkommensunterschiede die unterschiedliche Produktivität der Arbeiterschaft spiegeln können, dann müssen wir auch im sozialen Bereiche kreativ und innovativ sein. Ziel ist der Abbau des unübersichtlichen Sozialsystems Für den Politiker der Zentrumspartei geht es aber um mehr.

Die Finnen mögen die Idee. Grüne und Linke sind schon lange für ein Grundeinkommen. Grundeinkommen: Was sich 2016 in der Schweiz und Finnland entscheiden wird. Eine Idee geht um in Europa - die Idee des Grundeinkommens.

Grundeinkommen: Was sich 2016 in der Schweiz und Finnland entscheiden wird

Unter diesem Motto könnte das Jahr 2016 stehen, in Anlehnung an den berühmten Eingangssatz des "Kommunistischen Manifests" von 1848. Denn gleich in zwei wohlhabenden Staaten Europas steht das Grundeinkommen im kommenden Jahr prominent auf der politischen Agenda. Die Schweizer werden im nächsten Sommer per Volksabstimmung über seine Einführung entscheiden. Und Finnland wird zwar keineswegs schon im kommenden Jahr ein Grundeinkommen einführen, wie viele Medien vor wenigen Wochen fälschlich meldeten. Aber die Regierung hat sich für ein Pilotprojekt entschieden, 2017 könnte es starten, und 2016 sollen die Planungen dafür entscheidend vorangetrieben werden.

Und doch - so viel steht jetzt schon fest - wird es noch geraume Zeit dauern, bis das Grundeinkommen in einem europäischen Staat Realität wird, wenn überhaupt. DM-Gründer Götz Werner: „1000 Euro für jeden machen die Menschen frei“ - Arbeitsmarkt und Hartz IV. Herr Werner, sind Sie Träumer, Visionär oder Revolutionär?

DM-Gründer Götz Werner: „1000 Euro für jeden machen die Menschen frei“ - Arbeitsmarkt und Hartz IV

Ein guter Unternehmer ist alles drei. Mehr zum Thema Reich wurden Sie mit Ihren dm-Drogerien, bekannt als Prediger für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Anzeige Von A wie Aktie bis Z wie Ziele: Um Hintergründe, Chancen aber auch Risiken von Wertpapieren zu verdeutlichen, bedienen sich Experten gern der Geometrie und verweisen auf das magische Dreieck der Geldanlage. mehr... Mehr erfahren Die Idee verbreitet sich epidemisch. Ihr erstes Buch provozierte großes Aufsehen, jetzt legen Sie nach und verlangen 1000 Euro vom Staat für jeden, vom Baby bis zum Greis. Die 1000 Euro im Monat sind eine Größenordnung, um menschenwürdig in der Gesellschaft leben zu können - eine Art soziale Flatrate, das würde die Sozialbürokratie dramatisch entlasten.

Alle anderen Sozialleistungen, Kindergeld, Rente et cetera würden im Gegenzug gestrichen? Nein, die 1000 Euro sind die Basis. Erster Einwand: Wer soll das bezahlen?