Musikinstrumente_arbeitsbl.pdf (application/pdf-Objekt) Lernen und Gedächtnis. Ein Lernstoff kann nicht schlagartig in einem einzigen Schritt in unser Gedächtnis eingespeichert werden. Er kommt vielmehr zunächst über ein sensorisches Register in einen Kurzzeitspeicher, in dem er kurz eine Weile bereitgehalten wird, ehe entschieden ist, ob sie wieder spurlos verklingen soll, oder wert ist, in dauerhafter Form konserviert zu werden.
Grafisch läßt sich das stark vereinfacht so darstellen: Übrigens: auf Lettisch schaut dieses Gedächtnismodell dank Gatis Mednis so aus ;-) (Quelle: Ein wesentlich detaillierteres Speichermodell findet sich in Brandl (1997). Siehe dazu auch den "Überblick Gedächtnismodelle". Die Dauerspeicherung nämlich erfordert eine erhebliche Umformung. Daher müssen wir zunächst einmal jeden neuen Inhalt, mit dem wir uns auseinandersetzen, daraufhin untersuchen, was er eigentlich an reinem Merkstoff enthält. Daraus folgt ein praktischer Hinweis: die Abendwiederholung. Im Schlaf lernen funktioniert. Chapter 2.pdf (application/pdf-Objekt) Ethnomusicology, Vol. 11, No. 3 (Sep., 1967), pp. 267-292.