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HEIDELBERG HAEMATOLOGY

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Zytostatika: Abwehr statt Attacke - Newsletter: DocCheck News - DocCheck-News. 7.

Zytostatika: Abwehr statt Attacke - Newsletter: DocCheck News - DocCheck-News

Mai 2013 Zytostatika wie Doxorubicin sind toxisch für Krebszellen und hindern damit das Wachstum des Tumors. Forscher haben nun Hinweise gefunden, dass ein anderer Effekt dieser Agentien wohl noch weit mehr zu ihrer Wirkung beiträgt: Die spezifische Aktivierung der Anti-Tumor-Abwehr. Wer heute an Krebs erkrankt, hat viel bessere Chancen ihn überleben oder zumindest länger mit ihm zu leben als noch vor etlichen Jahren. Denn nicht nur das Wissen über den Stoffwechsel einer Tumorzelle hat sich vervielfacht, sondern auch das Arsenal der Mittel, das dem Arzt heute zur Verfügung steht, um die bösartige Geschwulst am Weiterwachsen zu hindern und sie am besten um Verschwinden zu bringen. Sterbende Tumorzelle lockt die Immunabwehr Ein Beispiel dafür ist eine Gruppe von Zytostatika, die Anthrazykline.

Schon aus früheren Studien war bekannt, dass die Wirkung dieser Wirkstoffe von der Kraft der Immunantwort gegen den Tumor abhängt. UniversitätsKlinikum Heidelberg: Millionen-Förderung für Erforschung von Knochenmarkkrebs. Die Abteilung Multiples Myelom der Medizinischen Universitätsklinik und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg hat im April gleich mit zwei Forschungsprojekten eine ansehnliche Summe an Fördergeldern eingeworben.

UniversitätsKlinikum Heidelberg: Millionen-Förderung für Erforschung von Knochenmarkkrebs

In dem Projekt von Professor Dr. Hartmut Goldschmidt, Leiter der Abteilung, geht es unter anderem darum, die Prognose von Patienten mit Multiplem Myelom (einer bösartigen Erkrankung des blutbildenden Systems) genauer bewerten zu können, um dadurch die Therapie zu verbessern. Die Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung beträgt 1,2 Millionen Euro über drei Jahre. Das zweite Projekt wird im Rahmen der Kooperationsforschung der Europäischen Kommission zum Thema "Gesundheit" mit insgesamt knapp drei Millionen Euro gefördert.

Rund 500.000 Euro davon fließen dem Teilprojekt in Heidelberg unter der Leitung von Dr. HM-Metascore für eine zuverlässigere Prognose Therapieresistenz verstehen und überwinden.

Heidleberger Myeloma Workshop 26./27.4.

4th Heidelberg Myeloma Workshop. UniversitätsKlinikum Heidelberg: Multiples Myelom. Bedeutung chromosomaler und zentrosomaler Aberrationen für die Prognose und Pathogenese des Multiplen Myeloms: Untersuchungen im Rahmen einer multizentrischen Phase III Studie Hintergrund: Das Multiple Myelom (MM) ist eine maligne lymphoproliferative B-Zell-Erkrankung, die durch Vermehrung von monoklonalen Plasmazellen gekennzeichnet ist.

UniversitätsKlinikum Heidelberg: Multiples Myelom

Zusätzlich zu den bereits etablierten Prognosefaktoren werden Chromosomenaberrationen als prognostische Parameter diskutiert. In ca. 40% aller MM lassen sich typische Translokationen nachweisen, wodurch die Onkogene (Cyclin D1, FGFR3, MAF, etc) unter die Kontrolle der Enhancer-Elemente des Immunglobulinschwerketten-(IGH)-Locus gelangen. In den übrigen Fällen findet man überwiegend numerische Chromosomenveränderungen. Kürzlich wurden Zentrosomen-Aberrationen als eine mögliche Ursache für Aneuploidieinduktion in hämatologischen Neoplasien beschrieben, die auch beim MM eine Rolle spielen könnten. Kooperationspartner: Heidelberger Myelomzentrum. GMMG/DSMM-Studiengruppe. Das Krankheitsbild Multiples Myelom wird seit 2003 durch die zwei deutschen Myelom-Studiengruppen, GMMG (Prof.

GMMG/DSMM-Studiengruppe

Dr. Hartmut Goldschmidt) und DSMM (Prof. Dr. Hermann Einsele, Dr. Christian Straka) im Kompetenznetz Maligne Lymphome vertreten. Anschrift:Universität Heidelberg, Medizinische Klinik und Poliklinik VAbteilung Hämatologie/Onkologie/RheumatologieIm Neuenheimer Feld 41069120 HeidelbergTel.: 06221-5681-98 oder-5680-08E-Mail: hartmut_goldschmidt@med.uni-heidelberg.de Internet: Anschrift: Ansprechpartner: Dr. Internet: Ansprechpartner:Prof. PD Dr. Prof. Studiensekretariat: Tel.: 06221-568198/8003 Fax: 06221-561957 E-Mail: studiensekretariat_GMMG@med.uni-heidelberg.de. RAAB_HMW2011_Raab.pdf (application/pdf Object)