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Teen Content Creators. The use of social media – from blogging to online social networking to creation of all kinds of digital material – is central to many teenagers’ lives.

Teen Content Creators

Some 93% of teens use the internet, and more of them than ever are treating it as a venue for social interaction – a place where they can share creations, tell stories, and interact with others. The Pew Internet & American Life Project has found that 64% of online teens ages 12-17 have participated in one or more among a wide range of content-creating activities on the internet, up from 57% of online teens in a similar survey at the end of 2004. Www.pewinternet.org/~/media//Files/Reports/2007/PIP_Teens_Social_Media_Final.pdf.pdf. Www2.sims.berkeley.edu/research/projects/how-much-info-2003/printable_report.pdf. Howard Rheingold, Author, Smart Mobs. Smart Mobs: The Next Social Revolution - Howard Rheingold. Howard Rheingold: Wenn der Mob smart wird - Digital.

Die Erleuchtung kam Howard Rheingold an einem Frühlingsnachmittag vor drei Jahren in den Straßen von Tokio: Rings um sich herum beobachtete der amerikanische Soziologe Menschen, die ihre Mobiltelefone nicht ans Ohr hielten, sondern vor die Augen - sie tippten Textnachrichten.

Howard Rheingold: Wenn der Mob smart wird - Digital

Es war Rheingolds erste Begegnung mit einem Phänomen, das er heute "Smart Mobs" nennt: Wenn Gleichgesinnte dank Handy und SMS ihre Kräfte bündeln, bekommen sie genug Macht, um Wahlen zu entscheiden und sogar Präsidenten zu stürzen. Im Gespräch mit dem stern erklärt der 55-Jährige, warum mobile Technik unser Leben ähnlich dramatisch verändern könnte wie der PC und das Internet. Übernommen aus ... Ausgabe 23/2003 Herr Rheingold, was macht Smart Mobs smart? Wo haben Sie dieses Phänomen schon konkret beobachtet? Zum Beispiel bei den jüngsten Wahlen in Südkorea: Präsident Roh Moo Hyun lag eine Woche vor der Stimmabgabe noch zurück, ehe seine Anhänger per Internet und SMS eine Kampagne starteten, um Wähler zu mobilisieren. Flashmob: Die Zurückeroberung des öffentlichen Raums - Alexander Willrich. "Mehr Vernetzung führt zu mehr Einsamkeit"

Wenn Eltern während des Frühstücks ihre eMails abarbeiten, Trauergäste beim Begräbnis SMS verschicken, Studenten in Seminaren online-shoppen, Schüler täglich stundenlang Kurznachrichten absondern und Telefongespräche vielen Jugendlichen zu intim sind – dann läuft etwas falsch, findet zumindest Sherry Turkle.

"Mehr Vernetzung führt zu mehr Einsamkeit"

Die US-Soziologin ist nicht irgendwer: Als sie vor mehr als 30 Jahren am Massachusetts Institute of Technology (MIT) anheuerte, um herauszufinden, wie der Computer Menschen verändert, zerbrachen sich andere gerade den Kopf darüber, wozu man Heimcomputer nutzen könnte. Mittlerweile durchdringt das Digitale alle realen Lebensbereiche.

Auf Grundlage umfangreicher Studien beschreibt Turkle in ihrem neuen Buch „Verloren unter 100 Freunden“ wie die Internet-Kommunikation und der Einsatz sozialer Roboter Geist, Gefühlsleben und Beziehungen der Menschen in den vergangen 15 Jahren gewandelt haben. Futurezone: Ihr Buch kreist um die Frage, wie Computernutzung Menschen verändert. Tod beim "Planking": Er starb für ein doofes Foto. "Es ist krank, wie viel Aufmerksamkeit Ihr bekommt, nur weil ein Mensch gestorben ist", kommentiert Julia Gillard auf der Facebook-Seite der Gruppe "Planking Australia".

Tod beim "Planking": Er starb für ein doofes Foto

Wenig später setzt sie nach: "Ich appelliere dringend an australische Bürger, die auf Bahnschienen planken, sofort damit aufzuhören! " Zwei Fragen drängen sich da auf: Was in aller Welt ist "Planking"? Und was ist daran so wichtig, dass sich Australiens amtierende Ministerpräsidentin derzeit alle paar Minuten dazu äußert?

Die zweite Frage ist einfacher zu beantworten als die erste: Es ist wohl kaum Julia Gillard selbst, die da posted. Die empört-verantwortungsvolle Pose ist wohl eher Teil des reichlich schrägen Humors, der so typisch für die Planking-Szene zu sein scheint. Seinen Ursprung nahm das Internet-Mem, dessen Fans die Sache längst und wohl bewusst ironisch als "Bewegung" verstehen, wahrscheinlich in Großbritannien. Begriffsdefinition: Was ist ein Mem? Klingt doof, ist gerade in Masse aber wirklich witzig. Flash Mobs: Wenn dir plötzlich Hunderte applaudieren. Ein paar Minuten spontan zusammenkommen und etwas ungewöhnliches tun: Flash-Mob im New Yorker Central Park am 24.

Flash Mobs: Wenn dir plötzlich Hunderte applaudieren

Juli Manhattan an einem Sommerabend. Genau um 19:07 Uhr betreten auffällig viele Personen das luxuriöse Hyatt Hotel direkt neben der Grand Central Station. Insgesamt einige Hundert Personen verteilen sich in der ersten Etage gleichmäßig um das Geländer, das die häuserblockgroße Hotellobby umringt und starren derart neugierig in die Eingangshalle hinab, dass man vermuten könnte, dort würden sich Britney Spears, Michael Jackson und der Papst in personae aufhalten. Genau fünf Minuten später brechen die überwiegend jungen Leute in einen fünfzehnsekündigen, tosenden Applaus aus, nur um direkt im Anschluss daran das Gebäude eilig wieder zu verlassen und die verwirrten Gäste nebst verunsichertem Hotelpersonal in der Nobelherberge und in Ratlosigkeit zurückzulassen. Was war das? Flash mob: Der kurze Sommer der Anarchie. Eine neue Bewegung erobert die Städte.

Flash mob: Der kurze Sommer der Anarchie

Wildfremde Menschen verabreden sich per Internet und proben den öffentlichen Unsinn. Die Flash Mobs verschwinden genauso schnell, wie sie gekommen sind. Was wollen sie uns sagen? DIE ZEIT Nº 38/200311. September 2003 14:00 Uhr Speichern Drucken. Edoc.hu-berlin.de/kunsttexte/2010-1/hartmann-doreen-8/PDF/hartmann.pdf.