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Atombomben-Abwürfe - Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki: Bedeutung für den Strahlenschutz. Im August 1945 wurden in der Endphase des Zweiten Weltkrieges zum ersten und einzigen Mal Atomwaffen in einem militärischen Konflikt eingesetzt.

Atombomben-Abwürfe - Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki: Bedeutung für den Strahlenschutz

Die erste von zwei amerikanischen Atombomben wurde am 6. August über der japanischen Stadt Hiroshima abgeworfen. Der zweite Bombenangriff auf die Stadt Nagasaki erfolgte drei Tage später. Das heutige Wissen über die gesundheitlichen Risiken ionisierender Strahlung basiert überwiegend auf den Beobachtungen an den Überlebenden der Atombombenabwürfe. Frage 102: Wie wirken sich ionisierende Strahlen auf den Menschen aus ? Frage: Wie wirken sich ionisierende Strahlen auf den Menschen aus ?

Frage 102: Wie wirken sich ionisierende Strahlen auf den Menschen aus ?

Kurzantwort Die auf die Moleküle übertragene Strahlenenergie kann deren Bindungen aufbrechen (Ionisation) und dadurch chemische Strukturen verändern. Für die Folgen sind vor allem die Veränderungen von DNS-Molekülen (DNS = Desoxyribonukleinsäure, enthält alle genetischen Informationen für die Funktionsweise einer Zelle) mit späterer Entartung von Gewebe (Krebsentstehung) oder genetische Anomalien von besonderer Bedeutung.

Die Auswirkungen der Schädigungen hängen von der Höhe der Strahlendosis ab. Kleine Dosen haben allerdings in den weitaus meisten Fällen wegen der sehr wirkungsvollen Reparaturvorgänge keine weiteren Folgen. Nutzen und Risiken der ionisierenden Strahlung. Die Wirkung ionisierender Strahlung auf den menschlichen Körper hängt vom Typ und der Energie der Strahlung ab.

Nutzen und Risiken der ionisierenden Strahlung

Seit mehr als 80 Jahren ist bekannt, dass hohe Dosen ionisierender Strahlung gewebeschädigend sein können. Je mehr Wissenschaftler in den vergangenen Jahrzehnten forschten und feststellten, welche möglichen Gefahren von hohen Strahlendosen ausgehen können, desto kritischer wurden Nutzen und Risiken der Strahlung bewertet. Was ist ionisierende Strahlung? - Was ist ionisierende Strahlung? Strahlung transportiert - ausgehend von einer Strahlenquelle - Energie.

Was ist ionisierende Strahlung? - Was ist ionisierende Strahlung?

Die Energie wird in Form elektromagnetischer Wellen (wie etwa bei sichtbarem Licht oder bei Röntgenstrahlung) oder als Teilchenstrom (zum Beispiel bei Alpha-/Betastrahlung) transportiert. Krebs und Leukämie. Ionisierende Strahlung kann Krebs und Leukämien auslösen.

Krebs und Leukämie

Beide Arten von Erkrankungen zählen zu den bösartigen Neubildungen. Nutzen und Risiko von ionisierender Strahlung - Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung. Herr Reiners, was heißt Strahlung überhaupt?

Nutzen und Risiko von ionisierender Strahlung - Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung

Strahlung bezeichnet die Ausbreitung von Teilchen oder Wellen. Wenn wir im Kontext von Radioaktivität von Strahlung sprechen, meinen wir ionisierende Strahlung, die sich teilchen- oder wellenförmig ausbreiten kann. Es gibt gewisse Parallelen zum ultravioletten (UV) Licht, das sich ebenfalls wellenförmig ausbreitet. Was machen die Strahlen in meinem Körper? Ionisierende Strahlung wirkt auf Moleküle in Körperzellen und verändert oder zerstört diese, indem sie einzelne Elektronen entfernt. Andererseits hätte aber ohne Strahlung auf der Erde keine Evolution stattgefunden, erst durch sie fanden positive Mutationen von Körperzellen statt: die Weiterentwicklung anfänglich primitiver Lebensformen.

Der Mensch, ebenso wie jedes andere Lebewesen, hat in seinen Körperzellen „Reparaturwerkstätten“, die Zellveränderungen umgehend reparieren. Welche Schäden können Strahlen in meinem Körper anrichten? Folgen von Radioaktivität: Was die Strahlen im Menschen anrichten. Der Feind ist unsichtbar.

Folgen von Radioaktivität: Was die Strahlen im Menschen anrichten

Er kommt über die Luft, schleicht sich durch undichte Ritzen in den Fenstern und Türen, der Mensch atmet die Luft ein, kann nicht zwischen guter und schlechter Luft unterscheiden. Nach dem Inhalieren breiten sich die gefährlichen Partikel im Körper aus. Auch über die Haut können sie in den Körper gelangen.

Dann lagern sie sich im Gewebe an und entfalten ihre zerstörerische Kraft. 20 Jahre nach dem Unfall in Tschernobyl verzeichnen die am meisten betroffenen Regionen einen Anstieg der Krebskranken um 40 Prozent. Rosen Gef ionisierender Strahlung. Asse - Krebs und Leukämie. Ionisierende Strahlung kann Krebs und Leukämien auslösen.

Asse - Krebs und Leukämie

Beide Arten von Erkrankungen zählen zu den bösartigen Neubildungen. Während Krebs bösartige Neubildungen umfasst, die ein Organ betreffen, bezeichnet Leukämie eine Erkrankung des blutbildenden Systems, die sich auf den gesamten Organismus auswirkt. Ähnliches gilt für Lymphome, bösartige Neubildungen des lymphatischen Systems, die sich auch auf den gesamten Organismus auswirken. Studien und Untersuchungen zur gesundheitlichen Wirkung ionisierender Strahlung. Biologische Wechselwirkung Molekularmedizin Skript. Stellungnahmen - Wie gefährlich ist Radioaktivität im Niedrigdosis-Bereich? Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nimmt Stellung zu einer kürzlich veröffentlichten Studie der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) aus Lyon, Frankreich.

Stellungnahmen - Wie gefährlich ist Radioaktivität im Niedrigdosis-Bereich?

Die von der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) koordinierte Studie untersuchte über 300.000 Nukleararbeiter aus drei verschiedenen Ländern. Sie stützt die Annahme, dass auch relativ niedrige, über einen langen Zeitraum einwirkende Strahlendosen das Risiko für Leukämie erhöhen können. Dafür liefern die Untersuchungen Hinweise, aber keinen direkten Beleg. Risk of cancer from occupational exposure to ionising radiation: retrospective cohort study of workers in France, the United Kingdom, and the United States (INWORKS) David B Richardson, associate professor1, Elisabeth Cardis, group head, professor, senior investigator234, Robert D Daniels, senior investigator5, Michael Gillies, senior investigator6, Jacqueline A O’Hagan, group leader6, Ghassan B Hamra, assistant professor7, Richard Haylock, senior investigator6, Dominique Laurier, group head8, Klervi Leuraud, investigator8, Monika Moissonnier, senior programmer9, Mary K Schubauer-Berigan, senior investigator5, Isabelle Thierry-Chef, researcher9, Ausrele Kesminiene, group leader9Author affiliationsCorrespondence to: D B Richardson david.richardson@unc.eduAccepted 9 September 2015 Abstract Study question Is protracted exposure to low doses of ionising radiation associated with an increased risk of solid cancer?

Risk of cancer from occupational exposure to ionising radiation: retrospective cohort study of workers in France, the United Kingdom, and the United States (INWORKS)

Methods In this cohort study, 308 297 workers in the nuclear industry from France, the United Kingdom, and the United States with detailed monitoring data for external exposure to ionising radiation were linked to death registries. Atomkraftwerk: Mehr Krebstote durch radioaktive Strahlung. Viereinhalb Jahre nach dem Super-GAU in Fukushima wurde bei einem früheren Angestellten Leukämie diagnostiziert. Ein direkter Zusammenhang zu der hohen radioaktiven Strahlung nach der Kernschmelze 2011 gilt als sehr wahrscheinlich, das musste selbst die japanische Regierung eingestehen. Erkenntnisse über das Risiko einer Krebserkrankung durch radioaktive Strahlen basierten bisher meist auf Studien, die nach atomaren Katastrophen wie in Fukushima oder Tschernobyl durchgeführt wurden.

Jetzt untersuchte eine internationale Langzeitstudie, ob auch die viel niedrigeren Dosen radioaktiver Strahlung in intakten Atomkraftwerken das Krebsrisiko erhöhen können. GetSharedSiteSession?rc=4&redirect= Figure Relative risk of leukaemia excluding chronic lymphocytic leukaemia associated with 2-year lagged cumulative red bone marrow dose The lines are the fitted linear dose–response model and the shading represents the 90% CIs. Share Video undefined Supplementary audio Klervi Leuraud discusses a study reporting on the risk of developing leukaemia and lymphoma in workers monitored for radiation exposure.

Background There is much uncertainty about the risks of leukaemia and lymphoma after repeated or protracted low-dose radiation exposure typical of occupational, environmental, and diagnostic medical settings. Leukämie schon bei geringer Strahlung: Studie an Arbeitern in Atomkraftwerken belegt krebserregende Wirkung niedriger Strahlendosen. Es gibt keine unschädliche Dosis: Schon geringste Belastungen durch ionisierende Strahlung reichen aus, um auf Dauer das Leukämie- und Lymphomrisiko zu erhöhen. Darauf deutet die bisher größte Studie zu diesem Thema an mehr als 300.000 Arbeitern in Atomkraftwerken hin. UKB Universitätsklinikum BONN / Medizinische Fakultät - 313 - 30.11.10: Krebs: Radioaktive Trojaner zerstören aggressive Tumore. Eine vergleichsweise neue Methode der Krebsbekämpfung ist augenscheinlich erfolgreicher als gedacht: Einer aktuellen Studie zufolge lassen sich mit radioaktiven „trojanischen Pferden“ auch relativ rasch wachsende Tumore zerstören.

Das zeigen Mediziner der Universität Bonn in einer Publikation, die in Kürze im European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging erscheint. Die Ergebnisse sind bereits online abrufbar (doi: 10.1007/s00259-010-1610-2).