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Apidologie. Apitherapie. Honigwabe Als Apitherapie (lat. apis Biene und griech. θεραπεία therapeia Dienen; die Pflege der Kranken) wird die medizinische Verwendung der Bienenprodukte, hauptsächlich Propolis, Bienengift, Honig und die Bienenluft bezeichnet, zum Teil wird auch die Verwendung von Bienenwachs (siehe unten) sowie die Einnahme von Pollen und Gelée Royale zur Apitherapie gezählt.

Pollen und Gelée Royale fallen jedoch vor allem durch einen hohen Nährstoffgehalt auf, haben aber noch keinen medizinischen eindeutig nachvollziehbaren Nutzen. Geschichte der Apitherapie[Bearbeiten] Früher war die Apitherapie eher ein Nebenprodukt der Imkerarbeit und auch vor allem unter Imkern bekannt. Heute ist sie, vor allem in den letzten Jahren, mehr und mehr ins Blickfeld der Forschung geraten und könnte Relevanz bei der Bekämpfung von multiresistenten Bakterienstämmen[1][2] sowie schwer heilenden Wunden haben.[3] Apitherapie in Deutschland[Bearbeiten] Anwendungsgebiete[Bearbeiten] Propolis[Bearbeiten] Bienengift[Bearbeiten]

Hautflügler. Namengebung[Bearbeiten] Bau der Hautflügler[Bearbeiten] Flügel[Bearbeiten] Der Antrieb der Flügel erfolgt bei den Hautflüglern durch asynchrone Flugmuskeln. Das bedeutet, dass die Nervenimpulse, die die Flugmuskeln erregen, nicht mit den Flügelschlägen synchronisiert sind, sondern ungekoppelt irgendwann während der Flugphase erfolgen. Die Frequenz des Flügelschlags ist also nicht neuronal gesteuert, sondern ergibt sich aus der Mechanik und den Schwingungseigenschaften der Flügel, des Flügelgelenks und der Thoraxstrukturen, die den Flügelschlag antreiben und steuern. Die Feinsteuerung des Flugs erfolgt daher eher durch Variation im Anstellwinkel und in der Schlagamplitude, während die Schlagfrequenz fast konstant bleibt.

Im Verhältnis zu ihrer Körpergröße weisen viele Hautflügler eine sehr hohe Schlagfrequenz bei eher geringer Amplitude (etwa 90° Auslenkung) auf.[4] Sie sind dadurch vielfach sehr gute Flieger mit hoher Manövrierfähigkeit. Ovipositor und Stachel[Bearbeiten] Bienenwolf (Wespe) Der Bienenwolf (Philanthus triangulum) gehört zur Grabwespen-Familie Crabronidae in der Insekten-Ordnung Hautflügler (Hymenoptera).

Die Körperlänge der etwas über bienengroßen Bienenwolf-Weibchen beträgt 13–18 Millimeter, die der Männchen jedoch nur 8–10 Millimeter. Als Nahrung für die Larven dient in Mitteleuropa anscheinend ausschließlich die Honigbiene (Apis mellifera). Die Erbeutung erfolgt allein durch das Weibchen. Die Beute wird zunächst optisch ausgemacht und dann durch Rütteln im Abstand von wenigen Zentimetern geruchlich geprüft. (Der rasante Angriff erfolgt nur auf ein Objekt mit Bienenduft, z.

Die Weibchen graben eine Röhre in den Boden, die bis zu einem Meter lang sein kann. In leicht geneigtem oder horizontalem Gelände wird nach jedem Besuch des Nestes dieses zum Schutz vor Nesträubern, wie etwa diversen Käfern oder Schlupfwespen, verschlossen. Aus den anschließend gelegten Eiern schlüpfen weiße, madenförmige Larven. Hochspringen ↑ Strohm, E. und Linsenmair, K.

Bienebehausung

Bienen. AroundBees. Natur und Planzen. Bienenerzeugnisse. Honigverordnung. Die Honigverordnung ist eine Verordnung, die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Januar 2004 auf Grund der Ermächtigung in § 19 Absatz 1 Nr. 1, 2, 3, 4 und § 44 Absatz 1 Nr. 2 Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz (LMBG) erlassen worden ist. Sie löste die alte Honigverordnung vom 13. Dezember 1976 (BGBl. I S. 3391) ab. Durch den Fortfall des LMBG sind die Ermächtigungsgrundlagen seit 2005 im LFGB zu finden.

Es handelt sich um eine Regelung aus dem Rechtsbereich des Lebensmittelrechts, welche die Qualitätsmindestanforderungen und die Kennzeichnung für Bienenhonig regelt. So schreibt die Honigverordnung, in Ergänzung der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung, Verkehrsbezeichnungen für Honigsorten nach Herkunft, Gewinnung, Angebotsform und Zweck des Honigs vor. Außerdem muss das Ursprungsland, in dem der Honig erzeugt wurde, angegeben werden. Siehe auch[Bearbeiten] Bienenrecht Einzelnachweise[Bearbeiten] Weblinks[Bearbeiten] Geschichte der Imkerei. Bienenstöcke des 14. Jahrhunderts Die Geschichte der Imkerei ist eng mit der Geschichte der Menschheit verbunden. Seit Jahrtausenden werden Bienen wegen ihrer Produkte wie Wachs und Honig vom Menschen genutzt und gehalten.

Honigbienen sind auch heute noch Wildtiere, die einer Betreuung durch den Menschen eigentlich nicht bedürfen. Ursprünglich bevorzugten sie zum Errichten ihres Wabenbaus Hohlräume in Bäumen. Zunächst wurden dabei Bienenvölker in hohlen Baumstämmen abgeerntet. Die Geschichte der modernen Imkerei begann im 19. Altertum[Bearbeiten] In Mitteleuropa finden sich erste frühgeschichtliche Zeugnisse der Bienenhaltung aus dem 10. vorchristlichen Jahrhundert. Mittelalter[Bearbeiten] Bereits im Frühmittelalter standen im Salischen Gesetz von 510 hohe Strafen auf den Diebstahl von Bienen und Honig. 643 verankerten die Westgoten den Wildbienenfang im Gesetz und führten bereits eine Haftpflicht bei Schäden durch Bienen ein.

Im 14. Neuzeit[Bearbeiten] Imkereigeräte um 1820 Im 20. Zeidlerei. Zeidlerei – Historische Darstellung der Waldimkerei Die Zeidlerei (auch Zedlerei) war im Mittelalter das gewerbsmäßige Sammeln von Honig wilder oder halbwilder Bienenvölker, das von Zeidlern ausgeübt wurde. Wortherkunft[Bearbeiten] Das Wort kommt vom altdeutschen „zeideln“ („Honig schneiden“). Schneiden deshalb, weil hier – anders als heute – die gesamte Honigwabe entnommen (erbeutet) wurde; dabei war der Fortbestand des Bienenvolkes nachrangig. Honig und Wachs konnten sofort verwertet und weiterverarbeitet werden. Tätigkeit[Bearbeiten] Waldzeidlerei an Bäumen Zwar sammelten bereits Steinzeitvölker – ebenso wie heutige Naturvölker – den Honig wilder Bienen, sie taten bzw. tun dies aber nicht gewerbsmäßig. Man hieb alten Bäumen künstliche Höhlen (Beuten) in etwa sechs Meter Höhe ein und versah den Eingang mit einem Brett, in das ein Flugloch eingebracht war.

Verbreitung[Bearbeiten] Privilegierung[Bearbeiten] Im 10. Niedergang[Bearbeiten] Siehe auch[Bearbeiten] Geschichte der Imkerei Zeidelmuseum. Imker. Der Imker beschäftigt sich mit der Haltung, der Vermehrung und der Züchtung von Honigbienen und der Produktion von Honig und weiterer Bienenprodukte. Imker ist eine Wortzusammensetzung aus dem niederdeutschen Begriff Imme für „Biene“ und dem mittelniederdeutschen Wort kar für „Korb, Gefäß“. Imker darf zwar jeder ohne eine spezielle Ausbildung sein, trotzdem gibt es auch einen zugehörigen Lehrberuf mit der amtlichen Bezeichnung Tierwirt, Fachrichtung Imkerei.

Vom Imker zu unterscheiden ist der Zeidler, der im Mittelalter den Honig wilder Bienenvölker sammelte. Tätigkeit[Bearbeiten] Die Bedeutung der Imkerei besteht für die Landwirtschaft darin, Blüten von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen zu bestäuben, um deren Ertrag zu erhöhen, und für die Nahrungsmittelwirtschaft darin, Honig, Bienenwachs und Pollen zu produzieren. Werden Bienenvölker zur Bestäubung vermietet, so gehört der Transport der Bienenvölker ebenfalls zu den Aufgaben des Imkers. Bienenzucht[Bearbeiten] Imkereiprodukte[Bearbeiten]

Bienenkrankeiten