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Trachtpflanzen

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Gewöhnlicher Hornklee. Der Gewöhnliche Hornklee (Lotus corniculatus), in der Schweiz auch Schotenklee genannt, gehört zur Gattung Hornklee (Lotus).

Gewöhnlicher Hornklee

Pflanzenbeschreibung[Bearbeiten] Die gekrümmte Hülsenfrucht gab der Art ihren Namen. Der Gewöhnlicher Hornklee, auch Gemeiner Hornklee genannt, ist eine recht variable Art und meist tetraploid. Sand-Thymian. Blüten Wilder Thymian Merkmale[Bearbeiten] Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig.

Sand-Thymian

Die oberen Kelchzähne sind breit dreieckig und ungefähr so lang wie am Grund breit. Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Die Chromosomenzahl beträgt n = 12.[1] Vorkommen[Bearbeiten] Der Sand-Thymian kommt im kühlen bis gemäßigten Mittel-, Ost- und Nord-Europa auf Sandtrockenrasen, in trockenen Kiefernwäldern und auf Silikatfelsfluren vor. Nutzung[Bearbeiten] Der Sand-Thymian wird zerstreut bis selten als Zierpflanze in Steingärten, Einfassungen und Naturgärten, in Sandgebieten auch in Heidegärten genutzt.

Die getrocknete Pflanze (Quendelkraut, lat. Sand-Thymian ist zugleich eine verhältnismäßig gute Bienenweide. Holzapfel. Malus sylvestris Der Holzapfel ist der Baum des Jahres 2013 in Deutschland.[2] Beschreibung[Bearbeiten] Ökologie[Bearbeiten] Verbreitung und Standorte[Bearbeiten] Das natürliche Verbreitungsgebiet des Holzapfels ist wohl Europa bis Vorderasien, wobei die Süd- und Ostgrenze des Verbreitungsgebietes nicht sicher bestimmbar ist.

Holzapfel

Der Holzapfel wächst zerstreut in Auenwäldern, auf Steinriegeln, in Hecken und im Gebüsch, auf frischem, nährstoff- und basenreichem, meist tiefgründigem Lehm- und Steinboden in humid milder Klimalage. Abgrenzung von anderen Arten[Bearbeiten] Es erweist sich als sehr schwer, den Holzapfel von verwilderten Formen der Kulturäpfel zu unterscheiden. Raps. Verwechslungsmöglichkeit[Bearbeiten] Gelbblühende Felder im Spätsommer und Herbst werden auch oft für Rapsbestände gehalten, allerdings handelt es sich in diesem Zeitraum fast immer um den gleichfalls zu den Kreuzblütlern gehörenden Gelbsenf, der in Mitteleuropa zur Gründüngung angebaut wird. Beschreibung[Bearbeiten] Querschnitt eines Stängels Laubblatt Blütenstand mit gestielten, vierzähligen Blüten Ausschnitt eines Blütenstandes mit Blütenknospen und geöffneten Blüten im Detail; die vier genagelten gelben Kronblätter sind gut zu erkennen Vegetative Merkmale[Bearbeiten] Raps ist eine ein- oder zweijährige, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 150 Zentimeter.

Blütenstand, Blüte und Frucht[Bearbeiten] Witterungsabhängig beträgt die Blühdauer eines Exemplares etwa drei bis fünf Wochen, eine einzelne Blüte ist aber bereits nach ein bis zwei Tagen verblüht.[3] 20 bis 60 Blüten stehen in einem endständigen, traubigen Blütenstand zusammen.[2] Bienentrachtpflanze. Beschreibung[Bearbeiten] Imker pflanzen gelegentlich Bienentrachtpflanzen an, um ihren Bienenvölkern ausreichend Sammelgrundlage anbieten zu können.

Bienentrachtpflanze

Problematisch ist dies allerdings dann, wenn nicht einheimische oder in der Region nicht heimische Pflanzen in der freien Natur gezielt ausgebracht werden. Diese sogenannte Ansalbung ist nach § 40 des Bundesnaturschutzgesetzes verboten. Das Fallbeispiel des Riesen-Bärenklaus zeigt, dass dies mit gutem Grund so ist: Diese Pflanze wurde insbesondere in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Imkern als Trachtpflanze empfohlen.

Beispiele für Bienentrachtpflanzen sind: Bei vielen dieser Arten ist der Bienenbesuch wesentlich für den Fruchtertrag, insbesondere bei den Obstgehölzen. Gewöhnliche Robinie. Die Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia), auch verkürzt Robinie, Falsche Akazie, Scheinakazie, Gemeiner Schotendorn[1] oder Silberregen genannt, ist ein sommergrüner Laubbaum.

Gewöhnliche Robinie

Ursprünglich aus Nordamerika stammend, wurde er überall in Europa in Parks und Gärten gepflanzt und kommt mittlerweile auch wild vor. Taxonomie[Bearbeiten] Namensherkunft[Bearbeiten] Das wissenschaftliche Artepitheton pseudoacacia weist auf die (irreführende) Ähnlichkeit mit den Akazien hin. Die gelegentliche Verwendung des Trivialnamens Silberregen ist auf die traubenförmigen weißen Blütenstände des Baums zurückzuführen. Beschreibung[Bearbeiten] Erscheinungsbild (Habitus)[Bearbeiten] Borke der Gewöhnlichen Robinie Die Gewöhnliche Robinie ist ein sommergrüner Baum mit rundlicher oder locker schirmartiger Krone, der im Freistand Wuchshöhen von 12 bis 20 m und im geschlossenen Bestand Wuchshöhen von 20 bis 30 m erreichen kann.

Gewöhnlicher Löwenzahn. Beschreibung[Bearbeiten] Löwenzahn Detailaufnahme einer reifen Löwenzahnpflanze ("Pusteblume") In Mitteleuropa ist die Hauptblütezeit von April bis Mai.

Gewöhnlicher Löwenzahn

In deutlich geringerer Anzahl erscheinen Blüten auch noch bis in den Herbst. Da einige Merkmale sehr plastisch sind, können sich die einzelnen Pflanzen stark den jeweiligen Standorten anpassen. Linden (Botanik) Im achselständigen, zymösen Blütenstand befinden sich drei oder mehr Blüten.

Linden (Botanik)

Ein auffälliges, längliches großes Hochblatt ist mit der Blütenstandsachse lang verwachsen; es dient für den abfallenden Fruchtstand als Flügel. Die duftenden, zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Es sind fünf Kelchblätter vorhanden mit Nektardrüsen an ihrer Basis. Die fünf Kronblätter sind weiß oder gelb. Es sind viele Staubblätter vorhanden; sie sind frei oder in fünf Bündeln zusammengefasst. Linden können sich generativ und vegetativ vermehren. Vor allem Linden, die in Städten als Straßenbäume wachsen, werden häufiger von der Lindenspinnmilbe befallen. In den Wäldern Mitteleuropas sind mit der Sommer- und der Winterlinde sowie (am südöstlichen Rand Mitteleuropas) der Silberlinde nur wenige Lindenarten heimisch. Traditionelle Maske geschnitzt aus Lindenholz: der Seehase aus Friedrichshafen Lindenblüten Querschnitt durch den Stamm einer Linde mit krankem Kern → Hauptartikel: Lindenholz.

Phacelia. Feld mit Phacelia.

Phacelia

Detailansicht Blüten Phacelia tanacetifolia Beschreibung[Bearbeiten] Vorkommen[Bearbeiten] Ursprüngliche Heimat der Gattung Phacelia ist hauptsächlich das westliche Nordamerika, die östlichen USA und Südamerika, also nur die Neue Welt. Verwildert kommt Phacelia an Straßen- und Wegrändern, auf Äckern und Schuttplätzen vor.