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Blockchain

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Der digitale Lenin hinter der Blockchain. Reportage , Hannes Grassegger Eine neue Technologie elektrisiert die Finanzwelt: Blockchain. Einer der führenden Köpfe dahinter ist der Russe Vitalik Buterin. Vor einer dieser Hecken, hinter denen sich Leute mit Geld verbergen, steht ein hochgewachsener junger Mann in Socken. Das ist er also: Vitalik Buterin, 21 Jahre alt, russisches Software­Genie, das von Baar, Kanton Zug, aus operiert und bei dem sich die Finanzwelt fragt, ob es ihr Todesengel ist.

Zwei Wochen später werden sie in London vor diesem knabenhaften Enigma sitzen, all die CIOs und CTOs der Großbanken und Fondsgesellschaften, um sich bei einer Veranstaltung in der Schweizer Botschaft anzuhören, wie seine neuen Codezeilen ihre Imperien überflüssig machen. Vitalik Buterin führt den Gast zum Eingang eines schicken dunkelgrauen Kastenbaus mit schmalen Fenstern. „Holon 000“ nennen sie das Gebäude, manchmal auch „Raumschiff Ethereum“. Er tritt auf die Terrasse, in Socken. World-of-Warcraft-Dilemma Vertrauensmangel im Netz.

Blockchain: Eine Technik zwischen Hype und Wirklichkeit. Die Blockchain scheint magisch zu sein: Wahlen werden fälschungssicher, Onlinespeicher wird viel günstiger sowie überwachungssicher und Verträge werden direkt in Code implementiert, statt ausgedruckt in Aktenordnern zu vergammeln. Das jedenfalls behaupten die Macher verschiedener Blockchain-Projekte. Doch was ist dran - und wo liegen die größten Hindernisse auf dem Weg in das neue Blockchain-Web? Bisher ist die Blockchain vor allem im Zusammenhang mit Bitcoin bekannt. Doch neun der weltgrößten Banken untersuchen derzeit, wie sie die Technik für transparente Transaktionen zwischen Computern selbst nutzen können. Was ist die Blockchain? Wie andere Kryptowährungen verfolgt Bitcoin mit der Technik ein ambitioniertes Ziel: Zahlungsdienstleister wie Kreditkartenanbieter oder Paypal ersetzen und idealerweise ein neues Zahlsystem schaffen.

Ihren Namen hat die Blockchain von den Blocks - Dateien, die alle Informationen über Transaktionen gespeichert haben. Wie die Blockchain das Internet revolutionieren könnte. Versand erfolgt. Vielen Dank für Ihr Interesse an dieser Seite! Vielleicht startet 2025 ein Auto nicht mehr, wenn eine Ratenzahlung verpasst wird: Möglich würde dies durch smarte, von gewaltigen Online-Datenbanken gestützte Kaufverträge. Hinter der Idee steckt das Blockchain-Prinzip. Es könnte auch die Marktmacht der Großkonzerne brechen. Von Johannes Kuhn, San Francisco Ein Blick auf den Alltag im Jahr 2025: Frau Nguyễn hat Herrn Schott ihr Auto verkauft, er bezahlt in Raten. Das Erstaunliche: Alles, was hier passiert, ist nicht nur im Kaufvertrag festgelegt - der (digitale) Vertrag selber führt die Aktionen aus, von der Abbuchung der Raten bis hin zur digitalen Sperrung des Autos. Die Idee dahinter formulierte bereits 1997 der Computerwissenschaftler und ehemalige Jura-Professor Nick Szabo, den einige für den Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto halten (er bestreitet dies).

Unmanipulierbare Daten als Schlüssel zur Zukunft. Einmal Blockchain zum Mitreden, bitte! Vitalik Buterin arbeitet an möglichen Blockchain-Anwendungen – und jagt der Finanzwelt einen gehörigen Schrecken ein. Ein junger Mann aus Russland gibt der Finanzwelt derzeit große Rätsel auf. Das Dilemma der Branche: Entweder sie ignoriert seine Ideen und wird von der Technik, die er entwickelt, überflüssig gemacht. Oder sie nutzt seine Ideen und zerstört dadurch ihr bisheriges Geschäftsmodell. Es ist fast wie in einer griechischen Tragödie. Die Idee des Blockchain ist durch die virtuelle Währung Bitcoin entstanden. Diese Einsicht des jungen Mannes, der inzwischen in der Schweiz mit einigen Programmierern an seiner Idee arbeitet, hat die Finanzinstitute ziemlich unruhig gemacht.

Wenn heute jemand eine Wohnung kauft, kassieren zum Beispiel immer auch Notare, Städte und Gemeinden mit. Was ist Blockchain? Johannes Kuhn gibt in der Süddeutschen Zeitung eine eingängige und kurze Definiton: Lesetipps für Leute, die es noch genauer wissen wollen Foto: Bestimmte Rechte vorbehalten von TechCrunch. Blockchain könnte den Geldverkehr revolutionieren. Die vielen virtuellen Währungen zu Grunde liegende Technologie Blockchain könnte großen Einfluss auf die globale Finanzindustrie haben. Judith Rinearson und Eckart Budelmann von Bryan Cave vergleichen die potenziellen Auswirkungen mit denen, die das Internet auf die Telekommunikation hatte (s. PLATOW Recht v. 09.12.).

Allerdings dürfte die komplette Integration der Blockchain-Technologie in die globalen Finanzprozesse noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Denn der regulatorische Rahmen, der die Einhaltung von Sicherheitsstandards, Verbraucherschutz und Risikominimierung sicherstellt, muss erst noch geschaffen werden. Zudem müsse nach Ansicht von Ashwin Kumar, oberster Produktentwickler bei der Deutsche Börse, die mangelnde Skalierbarkeit der Blockchain aus dem Weg geräumt werden, bevor sie für das Massengeschäft bei Banken genutzt werden kann. Blockchain stellt eine sehr sichere und transparente Methode dar, Daten zu speichern und zu bewegen.