Betriebliche Gesundheitsförderung - Auswirkungen auf die Motivation und Arbeitszufriedenheit. Bei den Rückenerkrankungen nehmen die „unkomplizierten Rückenbeschwerden“ die wichtigste Rolle ein. Am Anfang steht die akute Phase mit starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, diese klingt in ca. 90 Prozent der Fälle nach ungefähr zwei bis drei Wochen ab. Allerdings müssen mehr als 70 Prozent der Betroffenen mit Rückfällen rechnen. Von einem „chronischen Rückenleiden“ spricht man, wenn die Schmerzzustände nach mehreren einzelnen Episoden länger als drei Monate anhalten. Die Risikofaktoren für die Entstehung und Chronifizierung der unkomplizierten Rückenbeschwerden sind: 1. Ein ungünstiger Krankheitsverlauf: • Anhaltende und immer wiederkehrende Beschwerden • Hinzukommen von Reizung und damit verbundenen Schmerzen der Nervenwurzeln 2. Psychosoziale Faktoren: • Geringer Bildungsgrad • Anhaltende Belastung und Sorgen im privaten Alltag und geringe soziale Unterstützung • Angst, Depressionen und das Gefühl, immer krank zu sein • Rentenwunsch 3. 1.
Betriebliche Gesundheitsförderung. Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) umfasst alle präventiven Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und der Gesellschaft, die Gesundheit und das Wohlbefinden bei der Arbeit zu verbessern. Das betrifft Maßnahmen, die sowohl auf das gesundheitsgerechte Verhalten der Beschäftigten ausgerichtet sind (Verhaltensprävention) als auch Maßnahmen zur gesundheitsgerechten Arbeitsgestaltung (Verhältnisprävention). BGF ist dann erfolgreich, wenn diese Maßnahmen dauerhaft miteinander verknüpft sind und systematisch durchgeführt werden. Die BGF ist in der Regel auf verschiedene Bereiche ausgerichtet und in der Praxis häufig eng mit der Gefährdungsbeurteilung verbunden.
Um BGF erfolgreich umzusetzen, sollten folgende Maßnahmen ins Betriebsgeschehen einbezogen werden: Verbesserung der Arbeitsorganisation, z. Arbeitgeber Für das Unternehmen hat die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Mitarbeiter diverse positive Konsequenzen, wie zum Beispiel Arbeitnehmer Zusammenarbeit der Akteure. Betriebliche Gesundheitsförderung - Übersicht. Übersicht Durch betriebliche Gesundheitsförderung lassen sich gezielt Arbeitsbelastungen verringern und gesundheitsfördernde Verhaltensweisen der Beschäftigten stärken. Sie "lohnt" sich für die Unternehmen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als Instrumente dienen ein Arbeitskreis Gesundheit, der betriebliche Gesundheitsbericht, Gesundheitszirkel und Mitarbeiterbefragungen.
Die Beteiligung der Beschäftigten gehört dazu. Auch nach dem neuen Arbeitsschutzgesetz muss der bisherige Arbeitsschutz durch Gesundheitsförderung ergänzt werden. Berufsgenossenschaften und Krankenkassen können dabei Unterstützung bieten. Ausgaben können Arbeitgeber von der Steuer absetzen. Beschäftigte und Unternehmer haben : Die einen möchten gesund bleiben und sich wohl fühlen, die anderen möchten mit gesunden und deshalb leistungsfähigen Beschäftigten im Wettbewerb bestehen. Ziele Betriebliche Gesundheitsförderung . Ansatzpunkte Gesundheitsförderung nimmt in erster Linie die Arbeitsbelastungen ins Visier. Literatur. Kein Stress mit dem Stress! - BVPG.
Donnerstag, 22. März 2012 Kein Stress mit dem Stress! Die seit Jahren stetig steigende Zahl an psychischen Erkrankungen, die heute bereits für 11 % der Arbeitsunfähigkeitszeiten verantwortlich und mit einem Anteil von 38 % die häufigste Ursache von Frühberentungen sind, stellt inzwischen eine erhebliche Herausforderung für die Betriebliche Gesundheitsförderung dar. Gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat der BKK Bundesverband jetzt gemeinsam mit den Partnern aus dem Deutschen Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) das Portal www.psyGA-transfer.de freigeschaltet, das zur Information über die Problematik und zu ihrer praktischen Bewältigung im Alltag der Betriebe beitragen will.
Das Portal bündelt das vorhandene Wissen um Erhalt und/oder Wiedergewinnung der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt und bietet praktische Hilfen an: einen Selbsttest, Praxishilfen und Praxisbeispiele. Betriebliche Gesundheitsförderung - Bundesgesundheitsministerium.