Enzyklopädien, Allgemeinwissen und Gesellschaft. Wissensrepräsentation. Wissensrepräsentation (englisch: knowledge representation) dient im Rahmen der Wissensmodellierung dazu, Wissen in Wissensbasierten Systemen formal abzubilden.
Dazu sind verschiedene formale Sprachen und Notationen vorgeschlagen worden. Eine Sammlung auf diese Weise repräsentierten Wissens wird als Wissensbasis oder Wissensbank bezeichnet; im Semantic Web ist formalisiertes Wissen verteilt abgelegt. Im Gegensatz zur Wissensrepräsentation liegt der Schwerpunkt bei der Wissensorganisation mehr auf der Ordnung bestehender Wissensbestände, die nicht selbst dargestellt, sondern durch Metadaten beschrieben werden.
Ontologie (Informatik) Ontologien in der Informatik sind meist sprachlich gefasste und formal geordnete Darstellungen einer Menge von Begrifflichkeiten und der zwischen ihnen bestehenden Beziehungen in einem bestimmten Gegenstandsbereich.
Sie werden dazu genutzt, „Wissen“ in digitalisierter und formaler Form zwischen Anwendungsprogrammen und Diensten auszutauschen. Wissen umfasst dabei sowohl Allgemeinwissen als auch Wissen über sehr spezielle Themengebiete und Vorgänge. Ontologien enthalten Inferenz- und Integritätsregeln, also Regeln zu Schlussfolgerungen und zur Gewährleistung ihrer Gültigkeit. Ontologien haben mit der Idee des semantischen Webs in den letzten Jahren einen Aufschwung erfahren und sind damit Teil der Wissensrepräsentation im Teilgebiet Künstliche Intelligenz.
Im Unterschied zu einer Taxonomie, die nur eine hierarchische Untergliederung bildet, stellt eine Ontologie ein Netzwerk von Informationen mit logischen Relationen dar. Wolfram Alpha. Wolfram Alpha (eigene Schreibweise: Wolfram|Alpha) ist ein auf der Software Mathematica basierender Internetdienst zum Auffinden und Darstellen von Informationen, der von Wolfram Research entwickelt wird.
Gedächtnis. Unter Gedächtnis oder Mnestik (von „Mnese“ = Gedächtnis, Erinnerung)[1][2] im neuropsychologischen Sinne versteht man die Fähigkeit des Nervensystems von Lebewesen, aufgenommene Informationen zu behalten, zu ordnen und wieder abzurufen.
Die gespeicherten Informationen sind das Ergebnis von bewussten oder unbewussten Lernprozessen, die Fähigkeit zur Gedächtnisbildung ist Ausdruck der Plastizität von neuronalen Systemen. Im übertragenen Sinne wird das Wort Gedächtnis auch allgemein für die Speicherung von Informationen in anderen biologischen und technischen Gebieten benutzt. Freie Inhalte. Logo Free Cultural Works Die Rechtsstrukturen freier Inhalte bilden damit eine Ergänzung zum gesetzlichen Schutz geistigen Eigentums.
Auch freie Inhalte sind, sofern sie unter einer freien Lizenz stehen, urheberrechtlich geschützt. Die jeweilige Lizenz regelt die Bedingungen, die bei einer Nutzung einzuhalten sind. Die Idee zur Schaffung freier Inhalte entstand analog zur freien Software. Die Begriffe „Freie Inhalte“ und „Open Content“[Bearbeiten] Der Begriff Open Content wurde von der von David Wiley gestarteten Open-Content-Initiative geprägt, die 1998 eine Open-Content-Lizenz und 1999 eine Open-Publication-Lizenz vorstellte. Die Begriffe „freie Inhalte“ und „Open Content“ werden inzwischen vielfach gleichgesetzt.
Menschenrechte. Als Menschenrechte werden subjektive Rechte bezeichnet, die jedem Menschen gleichermaßen zustehen.
Informationsfreiheit. Dieser Artikel wurde wegen formaler oder inhaltlicher Mängel in der Qualitätssicherung Recht zur Verbesserung eingetragen.
Dies geschieht, um die Qualität von Artikeln aus dem Themengebiet Recht auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Kollektives Gedächtnis. Der Begriff kollektives Gedächtnis bezeichnet eine gemeinsame (= kollektive) Gedächtnisleistung einer Gruppe von Menschen.
So wie jedes Individuum situativ zu einem individuellen Gedächtnis fähig ist, wird einer Gruppe von Menschen (Volk oder Menschheit) eine gemeinsame Gedächtnisleistung unterstellt. Das kollektive Gedächtnis wird als Rahmen einer solchen Gruppe verstanden: Es bildet die Basis für gruppenspezifisches Verhalten zwischen ihren Angehörigen, da es dem Einzelnen ermöglicht, Gemeinsamkeiten vorzustellen.
Wissensallmende. Als Wissensallmende bezeichnet man gemeinsames Gut (Gemeingut) der modernen Informationsgesellschaft.
Als moderne Allmende – im übertragenen Sinn abgeleitet von der mittelalterlichen Wirtschaftsform Allmende – werden heute andere gemeinsam genutzte Ressourcen angesehen. Dazu zählen z. B. Freie Software wie das Computer-Betriebssystem Linux oder die Wikipedia (Kollektive Intelligenz, Open Content). Allmendegut. Gemeingut. „Eine Ressource ist ‚frei‘, wenn (1) man sie ohne Erlaubnis nutzen kann; oder (2) die Erlaubnis, sie zu nutzen, neutral vergeben wird.“ Schematisierung[Bearbeiten] Die Folgende Schematisierung ist entnommen aus dem Buch Wem gehört die Welt?
Tragik der Anti-Allmende. Die Tragik der Anti-Allmende (engl. tragedy of the anticommons) beschreibt das Dilemma, bei dem die Vielzahl an Rechteinhabern das Erreichen eines sozial erwünschten Resultats unmöglich macht. Der englische Ausdruck dieses Neologismus wurde vom US-amerikanisch Rechtsprofessor Michael Heller geprägt. Begriff[Bearbeiten] Der Begriff stützt sich auf den Begriff Tragik der Allmende und beschreibt das Dilemma, das aus einer zu großen Anzahl an Rechteinhabern resultiert.
Das Konzept liefert einen einheitlichen Rahmen für eine Reihe von Misserfolgen in der Koordination wie Patenthortung, U-Boot-Patente, Nagelhäuser und weitere, meist bürokratische Probleme. Solche Systemversagen zu überwinden kann schwierig sein und möglicherweise in Gewalt ausarten. Incentive. Incentives sind Anreize, die motivieren sollen. Das englische Wort „incentive“ stammt von dem lateinischen Adjektiv „incentivus“: „anregend“, „reizend“.
Seine ursprüngliche Bedeutung ist vergleichbar mit der des deutschen Begriffs Anreiz. Arten von Incentives[Bearbeiten] Geldprämien, Sachprämien, Bonusprogramme (z.B. Payback), Reisen, Events, Lob, Titel (beruflicher Aufstieg) oder Dienstwagen. Crowdsourcing. Crowdsourcing bezeichnet die Auslagerung traditionell interner Teilaufgaben an eine Gruppe freiwilliger User, z. B. über das Internet. Diese Bezeichnung ist an den Begriff Outsourcing angelehnt, die Auslagerung von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen.[1] Begriff[Bearbeiten] Gemeinsame Wissenskonstruktion. Implizites Wissen. Kollektive Intelligenz. Memex. Der Memex (Memory Extender; dt. etwa: Gedächtnis-Erweiterer) ist ein als möglichst menschengerechtes, einfach bedienbares Wissensfindungs- und Verwertungssystem konzipierter Kompakt-Analog-Rechner, der 1945 von Vannevar Bush im Artikel As We May Think (Atlantic Monthly, Juli 1945, S. 101 ff.) fiktiv vorgestellt wurde.