Open Content Alliance. Die Open Content Alliance (OCA) ist ein Konsortium von Unternehmen, nicht gewinnorientierten Organisationen und staatlichen Institutionen, das das Ziel verfolgt, ein freies Archiv von Texten und Multimediainhalten zu erstellen.
Die Open Content Alliance wurde 2005 von Yahoo und dem Internet Archive gegründet und ist als Konkurrenzunternehmen zu Google Book Search zu sehen. Die OCA sichert anders als Google Print die strikte Wahrung der Urheberrechte der Autoren zu. Im Rahmen der Diskussion um das Google Book Settlement traten viele weitere Organisationen, etwa wichtige US-Bibliotheken und -Bildungseinrichtungen[1]sowie die American Society of Journalists and Authors und die National Writers Union der Open Content Alliance bei.[2] Inzwischen hat das Projekt Open Library 22,6 Millionen Bücher bibliografisch erfasst (Stand: Dezember 2008). 1.046.822 Werke liegen vollständig digitalisiert vor. Internet Archive. Das Internet Archive in San Francisco ist ein gemeinnütziges Projekt, das 1996 von Brewster Kahle gegründet wurde.
Es hat sich die Langzeitarchivierung digitaler Daten in frei zugänglicher Form zur Aufgabe gemacht. Dienste[Bearbeiten] Zum Web-Archiv gehört die Wayback Machine („Take Me Back“), mit der man die gespeicherten Webseiten in verschiedenen Versionen abrufen kann. Die Auswahl der zu speichernden Seiten erfolgt über den Dienst Alexa Internet. Wissen. Wissen wird in der Erkenntnistheorie traditionell als wahre und gerechtfertigte Meinung (englisch justified true belief) bestimmt.
Generell wird Wissen als ein für Personen oder Gruppen verfügbarer Bestand von Fakten, Theorien und Regeln verstanden, die sich durch den größtmöglichen Grad an Gewissheit auszeichnen, so dass von ihrer Gültigkeit bzw. Wahrheit ausgegangen wird. Paradoxerweise können daher als Wissen deklarierte Sachverhaltsbeschreibungen wahr oder falsch, vollständig oder unvollständig sein. World Wide Web Consortium (W3C) Big Data. Darstellung der Wikipedia-Aktivität eines einzelnen Users (hier: eines Bots) über einen längeren Zeitraum in Form von Farben – ein typisches Beispiel, um sich mit Hilfe einer Visualisierung in Big Data zurechtzufinden.
Hintergrund[Bearbeiten] Berechnungen aus dem Jahr 2011 zufolge verdoppelt sich das weltweite Datenvolumen alle 2 Jahre.[2] Diese Entwicklung wird vor allem getrieben durch die zunehmende maschinelle Erzeugung von Daten z. B. über Protokolle von Telekommunikationsverbindungen (Call Detail Record, CDR) und Web-Zugriffen (Logdateien), automatische Erfassungen von RFID-Lesern, Kameras, Mikrofonen und sonstigen Sensoren. Big Data fallen auch in der Finanzindustrie an (Finanz-Transaktionen, Börsendaten), sowie im Energiesektor (Verbrauchsdaten) und im Gesundheitswesen (Verschreibungen). In der Wissenschaft fallen ebenfalls große Datenmengen an, z.
Resource Description Framework. Das Resource Description Framework (RDF, engl. sinngemäß „System zur Beschreibung von Ressourcen“) bezeichnet eine technische Herangehensweise im Internet zur Formulierung logischer Aussagen über beliebige Dinge (Ressourcen).
Ursprünglich wurde RDF vom World Wide Web Consortium (W3C) als Standard zur Beschreibung von Metadaten konzipiert. Serendipität. Der Begriff Serendipität (englisch serendipity), gelegentlich auch Serendipity-Prinzip oder Serendipitätsprinzip, bezeichnet eine zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist.[1] Verwandt, aber nicht identisch ist der weiter gefasste Begriff glücklicher Zufall; Serendipität betont eine darüber hinaus gehende Untersuchung, eine intelligente Schlussfolgerung oder Findigkeit.
Hypertext. Nutzen[Bearbeiten]
Internet der Dinge. Systemtheorie. Die Systemtheorie ist sowohl eine allgemeine und eigenständige Disziplin als auch ein weitverzweigter und heterogener Rahmen für einen interdisziplinären Diskurs, der den Begriff System als Grundkonzept führt.
Es gibt folglich sowohl eine allgemeine „Systemtheorie“ als auch eine Vielzahl unterschiedlicher, zum Teil widersprüchlicher und konkurrierender Systemdefinitionen und -begriffe. Es hat sich heute jedoch eine relativ stabile Reihe an Begriffen und Theoremen herausgebildet, auf die sich der systemtheoretische Diskurs bezieht. Geschichte[Bearbeiten] Open Access. Open-Access.net-Logo Als Open Access (englisch für offener Zugang) wird der freie Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und anderen Materialien im Internet bezeichnet.
Ein wissenschaftliches Dokument unter Open-Access-Bedingungen zu publizieren, gibt jedermann die Erlaubnis, dieses Dokument zu lesen, herunterzuladen, zu speichern, es zu verlinken, zu drucken und damit entgeltfrei zu nutzen. Darüber hinaus können über Freie Lizenzen den Nutzern weitere Nutzungsrechte eingeräumt werden, welche die freie Nach- und Weiternutzung, Vervielfältigung, Verbreitung oder auch Veränderung der Dokumente ermöglichen können. Open Data.
Open Data bedeutet die freie Verfügbar- und Nutzbarkeit von, meist öffentlichen, Daten.
Sie beruht auf der Annahme, dass vorteilhafte Entwicklungen unterstützt werden wie Open Government, wenn Daten für jedermann frei zugänglich gemacht werden und damit mehr Transparenz und Zusammenarbeit ermöglichen. Dazu verwenden die Ersteller Lizenzmodelle, die auf Copyright, Patente oder andere proprietäre Rechte weitgehend verzichten. Open Data ähnelt dabei zahlreichen anderen „Open“-Bewegungen, wie zum Beispiel Open Source, Open Content, Open Access, Open Education und ist eine Voraussetzung für Open Government. ICT Informatik Weiterbildung. EDUCA Pressemeldung Opensource: Klare Empfehlungen Pressemeldung inkl. Erläuterungen für Schulen... [439 KB] «Die Schweizerische Fachstelle für Informationstechnologien im Bildungswesen, educa.SFIB, kommt nach eingehender Prüfung zum Schluss, dass das neu ausgestaltete Microsoft School Agreement wegen seiner Verknüpfung mit dem Microsoft Live@edu Angebot für die Schulen gravierende Nachteile mit sich bringt.
Open Innovation. Der Begriff Open Innovation bzw. offene Innovation bezeichnet die Öffnung des Innovationsprozesses von Organisationen und damit die aktive strategische Nutzung der Außenwelt zur Vergrößerung des Innovationspotenzials. Das Open-Innovation-Konzept beschreibt die zweckmäßige Nutzung von in das Unternehmen ein- und ausdringendem Wissen, unter Anwendung interner und externer Vermarktungswege, um Innovationen zu generieren.[1] Geschichte[Bearbeiten] Der Begriff "Open Innovation" stammt von Henry Chesbrough (Haas School of Business/University of California, Berkeley). Memex. Der Memex (Memory Extender; dt. etwa: Gedächtnis-Erweiterer) ist ein als möglichst menschengerechtes, einfach bedienbares Wissensfindungs- und Verwertungssystem konzipierter Kompakt-Analog-Rechner, der 1945 von Vannevar Bush im Artikel As We May Think (Atlantic Monthly, Juli 1945, S. 101 ff.) fiktiv vorgestellt wurde.
Das Prinzip lag auch der bereits 1931 in den USA patentierten Statistischen Maschine von Emanuel Goldberg zugrunde.[1] „Der menschliche Geist arbeitet […] mittels Assoziation. Kaum hat er sich eine Information beschafft, greift er schon auf die nächste zu, die durch die Gedankenverknüpfung vorgeschlagen wird, entsprechend einem komplizierten Gewebe von Pfaden, das über die Hirnzellen verläuft. […] [Die Memex ist] ein Gerät, in dem ein Individuum alle seine Bücher, Aufzeichnungen und Kommunikation speichert und das mechanisiert ist, so dass es mit steigender Geschwindigkeit und Flexibilität zu Rate gezogen werden kann. Baum des Wissens. Der Baum des Wissens ist ein klassisches epistemologisches Ordnungssystem, das der botanischen Semantik entlehnt ist. Es geht zurück auf die platonische Dihairesis, auf der sowohl die aristotelischen Kategorien als auch die Isagoge des Porphyrios von Tyros basieren.
Enzyklopädie. Datei:ENC SYSTEME FIGURE.jpeg – Wikipedia. Library classification. A library book shelf in Hong Kong arranged using the Dewey classification Description[edit] Library classification is an aspect of library and information science. It is a form of bibliographic classification (library classifications are used in library catalogs, while "bibliographic classification" also covers classification used in other kinds of bibliographic databases). Library classification is associated with library (descriptive) cataloging under the rubric of cataloging and classification, sometimes grouped together as technical services. The library professional who engages in the process of cataloging and classifying library materials is called a cataloger or catalog librarian. US-Studie informiert über staatliche Open Source Strategien auf der ganzen Welt. Von Till Kreutzer Das US-amerikanische Forschungsinstitut Center for Strategic and International Studies (CSIS) hat eine Studie über Open-Source-Initiativen öffentlicher Träger auf der ganzen Welt veröffentlicht.
Open Source. Open Source bzw. quelloffen ist Software, deren Quelltext offenliegt und deren Lizenzierung einige weitere Bedingungen erfüllt. Im engeren Sinne steht sie unter einer Lizenz, die von der Open Source Initiative (OSI) anerkannt wird.[1] Open-Source-Software (OSS) hat Überschneidungen mit Freier Software.[2][3] Beide Konzepte haben gemeinsam, dass der Quellcode von Dritten einsehbar ist. Freie Software bietet darüber hinaus weitere Freiheiten für den Nutzer, welche Open Source-Software auch bieten kann, aber nicht muss.