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Wissenschaften

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Ethnologie. Das Ethnologische Museum Berlin zeigt Dauer­aus­stel­lungen zu Afrika, Amer­ika, Ozea­nien und Asien (2010) Die Ethnologie (altgriechisch éthnos „fremdes Volk“, und -logie „Lehre“) oder Völkerkunde erforscht und vergleicht die Kulturen der weltweit rund 1300 ethnischen Gruppen und indigenen Völker,[1] vor allem ihre Wirtschaftsweisen, soziale und politische Organisation, Religionen, Rechtsvorstellungen, medizinischen Kenntnisse und gesundheitsbezogenen Praktiken, und ihre Musiken.

Ethnologie

Den deutschen und europäischen Kulturraum behandelt der Fachbereich Europäische Ethnologie (Volkskunde). International üblich ist auch die Bezeichnung „Sozialanthropologie“,[2] sowie Kulturanthropologie für die europäische Volkskunde. Fachwissenschaft und Selbstverständnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Was ist Ethnologie? Thomas Hylland Eriksen: „Anthropologie ist das vergleichende Studium des kulturellen und sozialen Lebens. Perspektiven[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Im 19. Bis in das frühe 20. 18. 18. Anthropologie. Anthropologie (altgriechisch ἄνθρωπος (ánthrōpos) „Mensch“, und -logie: Menschenkunde) ist die Wissenschaft vom Menschen.

Anthropologie

Sie wird im deutschen Sprachraum und in vielen europäischen Ländern vor allem als Naturwissenschaft verstanden. Die naturwissenschaftliche oder physische Anthropologie betrachtet den Menschen im Anschluss an die Evolutionstheorie von Charles Darwin als biologisches Wesen. Naturwissenschaftlicher Ansatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Biologische Anthropologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Institutionen im deutschsprachigen Raum gibt es an Universitäten und an Museen in Tübingen, Kiel, Hamburg, Berlin, Göttingen, Jena, Gießen, Mainz, Ulm, Freiburg im Breisgau, München, Zürich und Wien. Entscheidungstheorie. Psychologie. Psychologie ist als Wissenschaft bereichsübergreifend.

Psychologie

Sie lässt sich weder den Naturwissenschaften noch den Sozialwissenschaften oder Geisteswissenschaften allein zuordnen. Eine Anthropologie im weitesten Sinn bildet ihre Grundlage. Eine aus dem angelsächsischen Raum stammende Einteilung untergliedert Psychologie im Sinne der Behavioural sciences in Verhaltenswissenschaft, Kognitionswissenschaft und Neurowissenschaft. Neben der akademischen Psychologie existiert eine Alltagspsychologie. Sie ist vereinzelt Gegenstand der akademischen Disziplin, von der hier die Rede ist.[3] Sie bedient sich ursprünglich akademisch-psychologischer Konzepte und Begriffe, die in die Alltagssprache eingeflossen sind, und beruft sich gerne auf den sogenannten „gesunden Menschenverstand“.

Psychologen sind Personen, deren Berufsbild durch die Anwendung psychologischen Wissens charakterisiert ist. Biologie. Biologie (von griechisch βίος bíos ‚Leben‘ und -logie ‚Lehre‘, abgeleitet aus λόγος lógos) ist die Wissenschaft von den Lebewesen und befasst sich mit allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Lebendigen, speziellen Besonderheiten der Lebewesen, ihrem Aufbau, Organisation und Entwicklung sowie ihren vielfältigen Strukturen und Prozessen.

Biologie

Sie ist ein Teilgebiet der Naturwissenschaften. Die Ausbildung von Biologen erfolgt an Universitäten im Rahmen eines Biologiestudiums. In neuerer Zeit haben sich infolge der fließenden Übergänge in andere Wissenschaftsbereiche (z. B. Medizin und Psychologie) sowie wegen des interdisziplinären Charakters der Forschung weiter gefasste Bezeichnungen etabliert, insbesondere Biowissenschaften, Life Sciences und Lebenswissenschaften.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Überlegungen zum Leben gab es bereits um 600 v. Erst mit Beginn der wissenschaftlichen Revolution begann man sich vom Übernatürlichen zu lösen und beschrieb Beobachtungen. 600 v. Kooperative Spieltheorie. Spieler und Koalitionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Spieler in der kooperativen Spieltheorie werden häufig in einer Menge N zusammengefasst und die Spieler selbst von 1 bis n durchnummeriert.

Kooperative Spieltheorie

Teilmengen der Spieler nennt man auch Koalitionen, wobei N als die große Koalition bezeichnet wird. Koalitionsfunktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Koalitionsfunktionen (häufig auch charakteristische Funktionen genannt) dienen dazu, die ökonomischen, politischen oder sozialen Möglichkeiten zu beschreiben, die allen Koalitionen offenstehen. Man unterscheidet Koalitionsfunktionen mit und Koalitionsfunktionen ohne transferierbaren Nutzen; dementsprechend unterscheidet man auch zwischen Spielen mit und ohne Seitenzahlungen.

Koalitionsfunktionen mit transferierbarem Nutzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei transferierbarem Nutzen wird jeder Koalition durch die Koalitionsfunktion eine reelle Zahl zugeordnet, die man den Wert (englisch: worth) nennt. Spieltheorie. In der Spieltheorie werden Entscheidungssituationen modelliert, in denen sich mehrere Beteiligte gegenseitig beeinflussen.

Spieltheorie

Sie versucht dabei unter anderem, das rationale Entscheidungsverhalten in sozialen Konfliktsituationen davon abzuleiten. Die Spieltheorie ist originär ein Teilgebiet der Mathematik. Sie bedient mannigfaltige Anwendungsfelder. In diesem Artikel wird die nicht-kooperative Spieltheorie referiert, von der die kooperative Spieltheorie streng zu unterscheiden ist. Unten finden sich einige Bemerkungen zu den Unterschieden. Abgrenzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Im Unterschied zur klassischen Entscheidungstheorie beschreibt die Spieltheorie Entscheidungssituationen, in denen der Erfolg des Einzelnen nicht nur vom eigenen Handeln, sondern auch von den Aktionen anderer abhängt (interdependente Entscheidungssituation).

Wirtschaftswissenschaft. Die Wirtschaftswissenschaft (auch Ökonomik (οἰκονομία) aus griechisch οἶκος, oíkos „Haus“; νόμος, nómos „Gesetz“ und dem Suffix -ική) ist die Wissenschaft von der Wirtschaft (Ökonomie).

Wirtschaftswissenschaft

Die Wirtschaftswissenschaft untersucht den rationalen Umgang mit Gütern, die nur beschränkt verfügbar sind.[1] Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Im deutschen Sprachraum wird die Wirtschaftswissenschaft üblicherweise in die Bereiche Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL, Nationalökonomie) unterteilt.[1] Die zugehörige Berufsbezeichnung ist Wirtschaftswissenschaftler (Ökonom). Um wirtschaftstheoretische Modelle empirisch zu überprüfen und ökonomische Phänomene quantitativ zu analysieren, werden ökonometrische Methoden eingesetzt. Zur Wirtschaftswissenschaft im weiteren Sinne zählen auch interdisziplinäre Bereiche wie Die Wirtschaftswissenschaft zählt zu den Sozialwissenschaften. Soziologie. Soziologie (lat. socius ‚Gefährte‘ und -logie) ist eine Wissenschaft, die sich mit der empirischen und theoretischen Erforschung des sozialen Verhaltens befasst, also die Voraussetzungen, Abläufe und Folgen des Zusammenlebens von Menschen untersucht.

Soziologie

Als systematisch-kritische Wissenschaft des Sozialen ging die Soziologie aus dem Zeitalter der Aufklärung hervor und nimmt als Sozialwissenschaft eine Mittelstellung zwischen Natur- und Geisteswissenschaften ein. Ihren Namen erhielt sie von Auguste Comte, bevor sie sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als eigenständige universitäre Disziplin durchsetzte. Ferdinand Tönnies, Georg Simmel und Max Weber gelten als Begründer der deutschsprachigen Soziologie.