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Esstörungen

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Reportagen & Filme. Hilfe. Zahlen & Fakten. Ursachen. Was sind esstörungen? Hauptformen. Esssucht. Binge Eating. Binge Eating oder Binge-Eating-Störung (BES, engl.

Binge Eating

Binge Eating Disorder, vom engl. Binge = Gelage) ist eine Essstörung, bei der es zu periodischen Heißhungeranfällen (Fressanfällen) mit Verlust der bewussten Kontrolle über das Essverhalten kommt. Im Gegensatz zur Bulimie wird das Gegessene anschließend nicht erbrochen, so dass längerfristig meist Übergewicht die Folge ist. 1994 wurden für das DSM-IV erstmals Forschungskriterien für die BES formuliert, bislang wurde die BES jedoch noch nicht als eigenständige Diagnose zugelassen. Anorexia nervosa. Orthorexia nervosa.

Orthorexia nervosa ist eine Essstörung, bei der die Betroffenen ein auffallend ausgeprägtes Verlangen danach haben, sich möglichst „gesund“ zu ernähren.

Orthorexia nervosa

Die Existenz eines solchen Krankheitsbildes wird vielfach bestritten[1] und ist schulmedizinisch nicht anerkannt.[2] Begriffsgeschichte[Bearbeiten] Der Begriff Orthorexie (von griechisch: ὀρθός orthós „richtig“ und ὄρεξις órexis „Begierde“, „Appetit“) wurde erstmals vom amerikanischen Arzt Steven Bratman im Oktober 1997 in Anlehnung an die Bezeichnung „Anorexia nervosa“ geprägt.[3] Bratman, der jahrelang spezielle Diäten sowohl bei sich selbst als auch bei seinen Patienten praktiziert hat, habe bei sich und vielen Gleichgesinnten krankhafte Muster im Umgang mit dem Thema Essen entdeckt.

Problematisch seien vor allem Ernährungsphilosophien mit stark ideologischer Komponente, die ihren Anhängern beispielsweise den Schutz vor Krankheiten aller Art versprechen. Bulimie. Die Bulimie, auch Ess-Brechsucht (Syn.

Bulimie

Bulimarexie oder Bulimia nervosa[1]) oder Ochsen- bzw. Stierhunger genannt, gehört zusammen mit der Magersucht, der Binge-Eating-Disorder und der Esssucht zu den Essstörungen. Bulimie stammt von altgriech. βουλιμία, boulimía, wörtlich „der Ochsenhunger“, aus βοῦς, „Ochse“ und λιμός, „Hunger“ (über neulateinisch bulimia [nervosa]) [2] und bezeichnet allein streng gesehen lediglich das Symptom des Heißhungers und wird dann auch als Hyperorexie (aus altgriech. ὕπέρ- hypér, „über-“ und ὄρεξις órexis, „Appetit“) bezeichnet. Anorexia athletica. Anorexia athletica ist die Bezeichnung für eine Störung des Essverhaltens bei Sportlern, die definiert wird als die bewusste Verringerung des Körpergewichts bis an die Grenze des Untergewichts oder darüber hinaus.

Anorexia athletica

Bei der Exercise-Bulimie handelt es sich um die Sonderform der Bulimie bei Sportlern zur Gewichtsreduzierung. Um eine Essstörung im klinischen Sinne handelt es sich bei beiden nicht; weder die „Anorexia athletica“ noch die „Exercise-Bulimie“ sind im neuen ICD-10 enthalten.[1] Die Gewichtsreduktion kann sowohl durch strikte Diät wie auch durch andere gewichtsreduzierende Maßnahmen erfolgen (z. B. exzessives Trainieren oder übermäßiges Entwässern). Werden diese über längere Zeit und übermäßig angewandt, können sie sich verselbständigen und zur Ausbildung einer psychogenen Essstörung führen, und zwar grundsätzlich in allen Sportarten.

Atypische Essstörungen - Bundes Fachverband Essstörungen e.V. Fütterstörungen im frühen Kindesalter, Rumination und Erbrechen. Pressemitteilung der Christoph-Dornier-Klinik zu nicht näher bezeichneten Essstörungen (EDNOS) Bleiben Menschen, die nicht alle Diagnosekriterien einer Magersucht oder Bulimie erfüllen, therapeutisch auf der Strecke?

Pressemitteilung der Christoph-Dornier-Klinik zu nicht näher bezeichneten Essstörungen (EDNOS)

"Nicht näher bezeichnete Essstörung" (EDNOS) ist die am weitesten verbreitete Essstörungsdiagnose. In der ambulanten Praxis betrifft sie durchschnittlich 60 Prozent aller essgestörten Patientinnen. Weil die Kriterien einer Magersucht oder Bulimie nicht hundertprozentig erfüllt sind, wird der Therapiebedarf der EDNOS oft unterbewertet. Aktuelle Studien belegen jedoch, dass die Betroffenen gesundheitlich ebenso beeinträchtigt sind wie Patienten mit einer diagnostizierten Bulimie.

Laut einer Studie der University of Minnesota mit 1.885 Studienteilnehmern ist das Mortalitätsrisiko bei EDNOS zudem ähnlich hoch wie bei Anorexie. Unter EDNOS fallen zum Beispiel Frauen, die alle Anzeichen einer Magersucht aufweisen, aber eine regelmäßige Menstruation haben. Ausführliche Informationen zum Thema Essstörungen erhalten Interessierte im Internet unter www.c-d-k.de. EDNOS. EDNOS ist eine Abkürzung für Eating Disorder Not Otherwise Specified.

EDNOS

Unter diesem Krankheitsbild (spezifiziert unter dem Diagnoseschlüssel 307.50 des DSM-IV und dem Schlüssel F50.9 des ICD-10) werden jene Essstörungen zusammengefasst, die entweder eine Mischform aus Anorexia nervosa, Bulimie und Adipositas darstellen oder nicht eindeutig einer dieser Störungen zuzuordnen sind. Dazu gehören beispielsweise: Frauen, die die Kriterien von Anorexia nervosa (Magersucht) erfüllen, aber noch regelmäßige Menstruationsblutungen habenwenn alle Kriterien der Anorexia nervosa erfüllt sind, aber trotz deutlichem Gewichtsverlust immer noch Normalgewicht vorliegt (→ Body-Mass-Index)wenn eigentlich die Kriterien für Bulimie erfüllt sind, aber „Binge Eating“-Anfälle oder inadäquates Verhalten nach dem Essen seltener als 2x/Woche oder über einen kürzeren Zeitraum als von drei Monaten auftretenbei normalem Körpergewicht inadäquates Verhalten nach der Aufnahme normaler Nahrungsmengen (z.

Pica-Syndrom. Als Pica oder Pica-Syndrom – nach lat.: pica (Elster) – wird eine seltene Essstörung bezeichnet, bei der Menschen Dinge zu sich nehmen, die allgemein als ungenießbar oder auch ekelerregend angesehen werden.

Pica-Syndrom

Die ebenfalls übliche Bezeichnung Pikazismus wurde früher für ungewöhnliche Essgelüste Schwangerer verwendet. Auch der Ausdruck Allotriophagie (von gr. allotrios ‚fremd‘ und phagein ‚essen‘) war eine Bezeichnung für dieses Syndrom.[1] Vereinfacht könnte man sagen, dass es sich hierbei im Gegensatz zu Anorexie und Bulimie um keine „quantitative“, sondern um eine „qualitative“ Essstörung handelt. Symptome und Beschwerden[Bearbeiten] Es werden Dinge gegessen, die nicht primär dem menschlichen Verzehr dienen, wie etwa Erde, Asche, Kalk, Lehm, Sand, Steine, Papier, Farbschnipsel oder Pflanzenteile.

Diagnosekriterien[Bearbeiten] geborgener Mageninhalt Ursachen[Bearbeiten] Auch eine Mangelernährung kann im Extremfall zu einer Pica führen, zum Beispiel ein ausgeprägter Eisenmangel. T.

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